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10 zeitgemäße SEO-Punkte, die dich im Google-Ranking an die Spitze bringen

Wir haben hier für euch einige SEO-Tipps zusammengestellt. Unsere Ratschläge werden deine Seiten für deine Suchbegriffe an die Spitze der Suchergebnisse bei Google katapultieren.

Wir haben eine geballte Ladung an Tipps für besseres Ranking zusammengefasst. Und jetzt viel Spaß beim Lesen und Umsetzen. Wir garantieren, dass du damit eine sehr gute Grundbasis für dein SEO schaffen wirst und auf ein ganz neues Level kommst.

Inhaltsverzeichnis

1. SEO-Basics
2. Keywords
2.1 Keywordwahl
2.2 Long-Tail Keywords
3. SEO On-Page
3.1 Content
3.2. Meta-Daten (Title & Description)
3.3 Überschriften
3.4. Bilder
3.5 User-Experience
4. SEO On-Site
4.1 Navigation
4.2 Domain/URL
4.3 Interne Verlinkungen
5. Design und Struktur
6. SEO Off-Page
6.1 Backlinks
7. Technisches
7.1 Domain-Einstellungen
7.2 Ladezeiten
8. Was zu vermeiden gilt
9. Social Media nutzen
10. Webmaster Tools

1. SEO-Basics

Der Schlüsselfaktor für Top Rankings lautet: On-Page + Off-Page Optimierungen. Vor nicht allzu langer Zeit hieß es noch -> „Content ist King“ und der Backlinkaufbau ist von der Wichtigkeit nach hinten gerutscht. Nun, „Content is still King“, aber nur durch wirklich gute themenrelevante Backlinks kann man seine Suchergebnisse heut zu Tage nach vorne bringen.

Beide Faktoren sind daher ungefähr gleich wichtig, deshalb solltest du auch beides ganz bewusst optimieren. Verzichte auf Black-Hat Taktiken, denn falls Google dich dabei erwischt, wird dein Ranking abstürzen und sich nicht wieder erholen. Sorge lieber für gute Inhalte und konzentriere dich auf die User-Experience. Biete dem Besucher ein optimales Lesevergnügen und Mehrwert, denn Google möchte vor allem zufriedene Besucher sehen. Genauso wie du. Aus maximalem Mehrwert ergibt sich eine lange Aufenthaltsdauer auf der Website und eine geringe Absprungrate innerhalb der ersten Sekunden bzw. innerhalb der ersten Minute. Es gilt der Grundsatz: Was dem Besucher gefällt, ist gut fürs Ranking.

Kontinuierlicher SEO-Aufbau heisst vor allem Geduld mit sich bringen. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. So ist es auch mit dem Auffinden deiner Seite in der organischen Suche von Google. Bedenke: deinen Wunsch ganz oben gelistet zu sein, haben Millionen Websitebetreiber auch. Bleib ruhig – und optimiere weiter. Gut Ding will Weile haben. Gute Platzierungen werden sich nach einer Weile einstellen – wenn du an deinem Erfolg arbeitest.

Konzentriere dich nicht nur auf die Suchmaschinenoptimierung. Eine gute Traffic-Strategie steht auf mehreren Säulen. SEO ist definitiv die Nachhaltigste, aber wenn du es nicht erwarten kannst Traffic für deine Seite zu generieren, gibt es auch andere Methoden, wie z.B. AdWords oder Social Media Advertising. SEO ist nur eine von vielen Trafficquellen, die du anzapfen kannst.

2. Keywords

2.1 Keywordwahl

Wähle deine Keywords bewusst aus. Der Google Keyword Planner ist dein Freund, wenn es darum geht geeignete Suchbegriffe für deine Nische zu finden. Längst ist die Zeit vergangen, in der User lediglich einen Begriff in die Suchmaschine eingeben. Phrasen und Wortkombinationen erfreuen sich neuer Beliebtheit und werden immer häufiger für die Suche eingesetzt. Für ein gutes Keyword gilt folgender Grundsatz:

  • Es hat ein ausreichend großes Suchvolumen, zugleich ist (wenn du Glück hast) die Konkurrenz um das Keyword nicht allzu stark
  • Verstehe die Absicht / Intention des Besuchers bei einem Keyword. Warum sucht jemand nach diesem Begriff?
  • Optimiere deine Website nur für Keywords, die dich weiterbringen und nicht auf Keywords setzen, nur weil die Konkurrenz sie auch hat.
  • Habe ein Auge auf deine Konkurrenten, das heißt: Untersuche, für welche Keywords sie ranken wollen. Sind darunter auch Keywords, die dir etwas bringen könnten?
  • Bezogen auf die Top 10 der Ergebnisse: Wie viele starke Websites tauchen darin auf (z.B. Wikipedia)? Ist es für mich wirklich möglich hier auch gelistet zu sein oder sollte ich mich lieber auf ein anderes Keyword konzentrieren?
  • Wäge ab, wie schwierig es werden könnte, sich gegen starke Websites durchzusetzen, vor allem, wenn es viele sind. Vielleicht wäre ein anderes Keyword doch besser?
  • Lasse dich von Keyword Tools bei deiner Analyse unterstützen. Du kannst damit Keyword-Ideen am laufenden Band generieren und sofort bewerten. Bedenke: Tools sind wie Maschinen, was zählt ist das, was die User als Suchanfrage eingeben.
  • Es ist viel besser, für ein Keyword mit etwas weniger Suchanfragen (Nische) ganz oben zu stehen, als für ein mega-gefragtes Keyword auf Seite 4 der Ergebnisse zu landen.
  • Bleibe bei den Themen, bei denen du dich gut auskennst, denn nur hier kannst du wahrscheinlich echten Mehrwert für deine Leser liefern.

Wie gesagt: Was deine Besucher mögen, gefällt auch den Suchmaschinen – und sie geben dir früher oder später die Belohnung für deine Bemühungen.

2.2 Long-Tail Keywords

Long-Tail Keywords werden immer beliebter. Zahlreiche Studien zeigen, dass ein User nicht mehr nur ein Keyword in die Suchmaschine eingibt, sondern mittlerweile ganze Phrasen oder Wortkombinationen für die Suche nutzt. Es fängt mit einer Eingabe eines Suchbegriffs an und endet mit dem Hinzufügen von diversen weiteren Keywords, die den Suchkriterien des Users entsprechen. Das Ziel ist an einem Beispiel (Pauschalreise) ganz einfach zu erklären: Umso weniger Suchbegriffe, desto mehr Suchergebnisse präsentieren die Suchmaschinen. Der User wird förmlich erschlagen von den vielen Suchergebnissen (siehe Screenshot).

seo organische suche keyword

© Quelle: Google.de – Organische Suche, Suchanfrage: „Pauschalreise“

Nachdem dieses Ergebnis dem User zu ungenau ist, besteht nun die Möglichkeit durch Hinzufügen eines weiteren Keywords die Suchergebnisse signifikant zu reduzieren und einzugrenzen. Der „lange Schwanz“ (englisch: Long-Tail) verlängert sich somit um ein Keyword. In unserem Beispiel nutzen wir jetzt die Kombination „Pauschalreise Mallorca“. Folgendes dediziertes Suchergebnis gewinnen wir:

seo organische suche keyword

© Quelle: Google.de – Organische Suche, Suchanfrage: „Pauschalreise Mallorca“

Wir sind jetzt von den ursprünglichen 3,7 Mio. Suchergebnissen auf knapp 600k runtergekommen. Wir haben nun in „Pauschalreise Mallorca“ schon eine Wort-Kombination, die wir bei der Optimierung unserer Inhalte bevorzugen sollten. Aber wir können noch mehr. Der User ist noch immer nicht zufrieden (gehen wir mal davon aus) und erweitert seine Suchanfrage:

seo organische suche keyword

© Quelle: Google.de – Organische Suche, Suchanfrage: „Pauschalreise Mallorca Last Minute“

Wir haben nun unser Long-Tail Keyword gefunden. Daraus resultieren zwar gewaltig weniger Suchergebnisse, was in der Regel bedeutet, dass weniger User genau nach dieser Wortkombination suchen werden, aber: Die User, die genau nach dieser Wortkombination suchen, sind auch die User, die mit viel höherer Wahrscheinlichkeit kurz vor dem Buchen einer solchen Pauschalreise stehen. Somit sind wir weggegangen von der pauschalen Optimierung und befinden uns jetzt in einer zielgerichteten Ebene, bei der ein Abschluss (transaktionale Navigation des Users) viel wahrscheinlicher ist und wir keine rein informativen Suchanfragen (informationale Navigation) bekommen, die für uns evtl. nicht zielführend sind. Unser Beispiel dient lediglich dazu euch über die mögliche Erweiterung in den Bereich „Long-Tail“ zu begeben und euch die Vorteile davon zu Nutze zu machen.

3. SEO-Onpage

3.1 Content

Für viele SEOs ist der Bereich Content ein eigenständiger geworden, der gerne neben SEO als Content Marketing bezeichnet wird und zu einer eigene Aktivität im Gesamtkonzept von Suchmaschinenmarketing geworden ist. Das kann schon sein, jedoch ist ein gutes SEO ohne die Optimierung von Content nicht möglich. Stimmt auch wieder. Somit teilen sich hier die Meinungen. Fakt ist jedoch, dass beide sehr eng verwandt sind wenn man die Optimierung von Content auf der eigenen Website meint.

Mit hochwertigen Inhalten schaffst du die Grundlage für deinen SEO-Erfolg (Genauso machen wir es mit dieser Liste an SEO Tipps.) Die Inhalte sollten das Thema umfassend abdecken und einzigartig sein, das heißt: Sie sollten nicht woanders in ähnlicher Form zu finden sein (Gefahr von Duplicated Content) aber was noch wichtiger ist: Der Text muss interessant, inhaltlich einen Mehrwert bringen und den User dazu bewegen ihn auch wirklich zu lesen. Was am Ende des Tages zählt ist die User-Experience, eine hohe Verweildauer zu erzielen und eine hohe Bounce-Rate (Absprung von der Seite) zu vermeiden, zumindest in den ersten Sekunden der Session (Aufenthalt auf der Website). Das sind die Kernfaktoren, die Google mittlerweile als Ranking-Kriterium sehr stark einfließen lässt. Hier noch einige Tipps aufgelistet:

  • Schreibe nicht zu kurz Texte. Die Texte sollten mindestens 300 Wörter lang sein. Verschiedene Studien belegen, dass längere Texte in den Suchergebnissen besser abschneiden.
  • Aktualität ist Trumpf. Niemand interessiert Schnee von gestern. Deine Besucher – und Google als deren Fürsprecher – wollen aktuelle Informationen serviert bekommen.
    • Deshalb gilt: Halte deine Beiträge taufrisch. Aktualisiere Inhalte, sobald neue Erkenntnisse auftauchen. (Genau so machen wir es mit diesem Beitrag.)
  • Qualität geht vor Quantität. Ein richtig guter längerer Artikel punktet mehr als viele kurze, die das Thema nur anreißen. Liefere dem Besucher am Besten alles aus einer Hand.
  • Gehe auf Themen ein, die in deinem Themengebiet wirklich gefragt sind und ziele nicht auf eine oberflächliche Beschreibung, wie es viele andere Websites handhaben, nur um mal kurz über ein Thema etwas geschrieben zu haben
    • Q&A – Inhalte sind hier besonders gefragt (Questions&Answers). Welche Fragen könnte ein User zu einem Thema haben. Um so detaillierter, um so besser (denke dran, sucht der User nach etwas, was er wo anders nicht findet, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er deinen Text komplett ließt, sehr viel höher = hohe Verweildauer auf deiner Website = gut für dein Ranking = spricht sich evtl. rum und du bekommst sogar noch einen Backlink von jemanden, der dich zitieren möchte oder deinen Inhalt teilen möchte)
  • Arbeite mit Überschriften, strukturiere deinen Text. Textblöcke sind sehr mühsam zu lesen. Wenn du aber mit hervorgehobenen Überschriften arbeitest, erleichterst du dem User die Orientierung und er findet sein Antworten schneller (siehe auch Punkt 3.3)
  • Achte auf einen natürlichen Text, der nicht mit Keywords vollgestopft ist (Keyword-Spamming). Konzentriere dich auch nur auf eine Hand voll Keywords. Du kannst mit einem Text nicht auf 10 deiner wichtigsten Keywords ranken – deshalb lieber etwas umfangreicher Content produzieren
  • Wenn du viel Text hast, verwende ein Inhaltsverzeichnis (so wie es Wikipedia macht oder auch wir auf dieser Seite). Damit erleichterst du dem Gast das Zurechtfinden auf deiner Seite. Das wirkt bei Google als „user-friendly“.

Und noch etwas: Halte den Ball flach. Du musst nicht 100 Mal ein Keyword gegen die Wand dreschen, damit Google oder deine Leser kapieren, worum es in deinem Text geht. Als wichtige Faustregel für die Keyword-Dichte gilt: Schreibe am besten einfach und natürlich (statt künstlich und gequält). Gut für die Besucher und dein SEO.

  • Bloß nicht spammen! Ein Keyword sollte nicht übertrieben häufig im Text auftauchen; das könnte Google als Spamming bewerten und deine Seite abstrafen
  • Nutze die Macht von themenrelevanten Keywords, sogenannten Keywords, um deinen Text noch themenbezogener zu machen
  • Hebe wichtige Wörter im Text mit der Auszeichnung als wichtig hervor. Unterstreichungen sind ebenfalls geeignet. So zeigst du allen, was wichtig ist.

Ein ähnliches Mittel, um Google zu zeigen, dass du dir mit einem Thema sehr viel Mühe gegeben hast und die Seite es Wert ist, weit oben angezeigt zu werden:

  • Du musst deine Texte mit Medien anreichern. Das sind z.B. Bilder, Videos, Slide Shows, Grafiken, Infografiken, Tabellen, Umfragen, Listen, Zitate, usw.

Zusätzliche Elemente wirken wie Früchte auf einer üppigen Torte. Sie erhöhen die Verweildauer auf deiner Seite und können dein Ranking positiv beeinflussen. Weiterhin ist das Auffinden in der Google Bilder oder Video-Suche nicht zu unterschätzen. Vor allem wenn es um Produkte geht, ist die Google Bildersuche mittlerweile sehr beliebt.

3.2. Meta-Daten

Meta-Title

Einer der wohl wichtigsten Bestandteile einer Themenseite, ist der verwendete Meta-Title (Seitentitel, der an Google mitgeteilt wird). Dein Seitentitel sollte gleichzeitig aussagekräftig sein und neugierig machen. Je mehr Leute darauf kicken, desto besser für dein Ranking. Aber Vorsicht: Das was im Title steht, sollte deinen Inhalt wiederspiegeln. Wenn du nämlich im Title über Bananen sprichst, dein Inhalt aber auf das Thema Birnen zielt, ist das alles andere als optimal, sondern eher schlecht. Der User wird in die Irre geführt, Google wird aufgrund der unterschiedlichen Inhalte deine Website niemals vorne mitspielen lassen und zusätzlich wird, sobald der User das falsche Thema erkennt, mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Absprung getätigt innerhalb kürzester Zeit -> Kurz gesagt, ein absoluter Totalschaden.

Hier weitere Tipps:

  • Verzichte auf Unterseiten darauf, deinen Markennamen oder Domainnamen im Titel zu verwenden, dann hast du mehr Platz für die wichtigen Keywords und Informationen. Denke dran: Inseriere im Titel lieber Keywords, nach denen gesucht wird – ein Domainnamen wird seltener gesucht als der entsprechende Suchbegriff
    • Optimiere statt der Unterseiten die Startseite für deinen Markennamen. Hier kannst du die wichtigen Infos zu deiner Marke / Brand unterbringen
  • Merze Stoppwörter im Titel aus. Stoppwörter sind beispielsweise „der, die das, ein, eine, und, oder“. Sie werden mittlerweile zwar von Google erkannt und nicht bewertet, sie nehmen aber im Titel unnötig Platz ein, den du für ein oder zwei weitere Keywords nutzen könntest
  • Seit kurzem hat Google einige Änderungen vorgenommen und die maximale Länge des Titels beträgt jetzt ca. 70 Zeichen. Alles, was über 70 Zeichen hinausgeht, wird in den Suchergebnissen abgeschnitten, das heißt, durch „…“ ersetzt und alles was kürzer ist, ist verschwendetes Potenzial
  • Vermeide doppelte Title auf deiner Website. Das bedeutet im Beispiel des Titels: Jede Seite bekommt Ihren eigenen, individuellen Titel, der sich deutlich von anderen unterscheidet
  • Setze dein Haupt-Keyword möglichst an den Anfangs des Titels. Deine Besucher und die Suchmaschine wissen dann sofort, dass die Seite für die Suchanfrage relevant ist.
  • Wiederhole das Keyword keinesfalls im Title; dies könnte die Suchmaschine als Spamversuch auffassen und die Seite dauerhaft aus den Top 10 verbannen.

Meta-Description

Die Meta-Description dient dazu den Inhalt deiner Seite in einer längeren Form als im Title zu beschreiben. Diese kann jetzt etwas länger sein als der Title, sollte jedoch auch prägnant und zielorientiert sein. Sprich aus, worum es auf der Seite geht, damit jeder es versteht. Bitte kein Gelaber und unnötige Wörter. Der Text sollte zum Klicken anregen, ansonsten hat die gute Platzierung nichts gebracht. Mehr Klicks auf dein Ergebnis bedeuten mehr Besucher auf deiner Seite.

Was die optimale Länge angeht ist die Description derzeit (Mai 2016) in diversen Änderungen durch Google verwickelt. Nachdem sich der Title verlängert hat (ursprünglich ca. 55-60 Zeichen), ist die Meta-Description fast etwas geschrumpft auf ca. 155 Zeichen. Die Zeichen dienen lediglich zur Orientierung, da Google die Länge in Pixel misst – somit kann die Länge variieren. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt -> ein „G“ ist z.b. auf Pixel gesehen breiter als ein „l“. Viel Spaß beim austesten!

Ein paar Tipps zur Description:

  • Beschreibe den Inhalt deiner Seite nochmals, wenn möglich in ganzen Sätzen – achte aber darauf, dass du noch konkreter auf den Inhalt eingehst
  • Verwende dein Keyword nochmal in der Meta-Beschreibung (auch wenn es bereits im Titel vorkommt), denn dann zeigt es Google in den Suchergebnissen fett an (wenn genau dieses Keyword vom User gesucht wird)
  • Platziere das wichtigste Keyword idealerweise am Anfang deiner Description und beschränke dich bei der Meta-Beschreibung auf ca. 155 Zeichen, ansonsten setzt Google wie schon beim Titel die Schere an.

 

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© Quelle: Google.de – Organische Suche, SERP

Beachte, dass das Erstellen von einer aussagekräftigen Description auf jeden Fall nur ein Indikator für Google sein wird. G. entscheidet derweil immer selbst was es als Description angezeigt und reflekziert diese Entscheidung in Bezug auf die Relevanz der Description im Verhältnis zum Content der Seite. Wenn G. nun durch Crawlen deiner Seite davon ausgeht, Inhalte gefunden zu haben, die als relevanter eingestuft werden, wird G. gewisse Punkte aus deinem Content eher als Description anzeigen als deine eigens hinterlegte Description.

3.3 Überschriften

H-Überschriften sind weiterhin ein sehr wichtiger Rankingfaktor, aber auch eine sehr gute Art die Struktur und Usability deiner Inhalte zu gliedern. Die Hierarchie-Skala der H-Überschriften sieht wie folgt aus:

H1
H2
H3
H4
H5
H6

Von oben nach unten siehst du somit die wichtigste Überschrift (h1) bis hin zur weniger wichtigen Überschrift (h6). Wichtig ist, dass jeder Text immer und stets mit einer h1-Überschrift startet. Sobald Google den Quellcode  und den Tag <h1>####</h1> liest, nimmt G. den Inhalt wahr und sollte von uns die Info bekommen, dass es sich auf unserer Seite um genau das Thema handelt, dass in dieser h1-Überschrift integriert ist.

Unsere Tipps zu den Überschriften:

  • h1-Tag nur einmal pro Seite verwenden. Weitere Überschriften, die unter der ersten Überschrift folgen, können mit einem h2-Tag versehen werden, aber niemals einen zweiten h1-Tag verwenden
  • Jede Seite sollte eine andere H1-Überschrift bekommen (keine Überschrift sollte also doppelt vorkommen)
  • Wenn ihr nur eure Schriftgröße anpassen wollt, achtet bitte darauf, dass ihr in euren Shopsystemen oder CRM-Systemen (z.B. WordPress) nicht einfach nur einen h1- oder h2-Tag verwendet, weil ihr eine so große Schrift möchtet. Über einen Editor könnt ihr eure Schriftgrößen auswählen, aber Finger weg von den h1-Tags
h1 überschrift auswahl

© Quelle: wordpress.org – Auswahlmenü Textformatierung

  • Verwendet nun für weitere Überschriften h-Tags aus der nächsten Hierarchiestufe und fangt mit dem h2-Tag an
  • Unterpunkte eines Absatzes, der mit einem h2-Tag startet, könnt ihr mit einem h3-Tag versehen
  • Um die Relevanz deiner Seite zu erhöhen, solltest du in den H2-, H3-, und H4-Überschriften deine Keywords mit einbauen. Gleichzeitig entsteht dadurch eine Gliederung.

Wichtig: Verwende keine H-Tags im Theme/Template deiner Seite. H-Tags sollten den Überschriften im Text vorbehalten sein – nicht den Navigationselementen im Design der Seite.

3.4 Bilder

Wie in Punkt 4. Content schon beschrieben, spielen Medien mittlerweile eine sehr wichtige Rolle. Die Google Bildersuche wächst an Popularität. Verwende daher viele passende Bilder, denn sie lockern die Seite angenehm auf und ermöglichen dir eine Listung in der Bildersuche, wenn du sie mit den entsprechenden Informationen fütterst. Besucher mögen das – und Google ebenso.

Die wichtigsten Kriterien, auf die du unbedingt achten solltest bei Bildern, sind folgende:

  • Der Name des Bildes spielt eine wichtige Rolle – daher solltest du dein Bild nicht mit „screenshot.png“ abspeichern, sondern im Dateinamen direkt das dazugehörige Keyword einsetzen. Nur so schaffst du in der Bild-URL schon mal Platz für das entsprechende Keyword (Beispiel: www.website.de/keyword.png).
  • Nutze das alt-Tag der Bilder zu deinem Vorteil. Das alt-Tag bedeutet „alternativer Text“. Google ist noch nicht in der Lage zu erkennen was auf einem Bild abgebildet ist (noch nicht) – daher teilst du im alt-Tag der Suchmaschine mit, was der Inhalt des Bildes ist. Deshalb auch hier: Keyword einsetzen, aber nur dann, wenn das Bild auch was mit dem Keyword zu tun hat (wenn du eine Banane abbildest, aber Birne als Keyword verwendest, passt das irgendwie nicht, oder?) Gleichzeitig kannst du auch verwandte Keywords mit einbringen. Das erhöht die Relevanz
  • Vergiss den Title-Tag nicht. Viele User nutzen gerne das sogenannte „Mouseover“. Wenn du nun mit der Mouse auf dem Bild stehst, erscheint so der Title-Tag. Hier kannst du wiederum wertvolle Informationen einbauen
  • Die Dateigröße sollte möglichst klein sein, nur so lädt die Seite ausreichend schnell (das gilt besonders für Mobilgeräte). Entweder das Bild ist bereits in einer angenehmen Größe oder du solltest das Bild komprimieren. Im Internet findet man dazu viele Tools, die einem dabei helfen (z.B. Tinypng.com).
Title Tag Beispiel Bilder SEO

© Quelle: damcon.net – Beispiel Title-Tag

3.5 User-Experience (Nutzererfahrung)

User-Experience ist ein ganz klarer Fokus, den Google verfolgt.

  • Wie ist das Erlebnis des Users auf der Website?
  • Wird dem User genug geboten?
  • Werden seine Fragen beantwortet?
  • Bietet der Content einen Mehrwert?

Wenn du Usern mehr bietest, als kurze Platzhalter-Texte, kannst du davon ausgehen, dass du auf dem richtigen Weg bist. Texte auf die Website zu packen, nur, damit diese nicht leer aussieht, ist längst old-school. Biete Bildergalerien, Umfragen, Q&A-Content (Frage/Antwort-Inhalte) und Vorschläge für weitere lesenswerte Artikel an. Involviere  den User, z.b. durch Kommentar-Möglichkeiten. Dadurch steigerst du die Interaktionsrate auf deiner Site.

Wie bereits des Öfteren erwähnt, sind Verweildauer und Absprungrate (Bounce-Rate) zwei fundamentale Kriterien, die Google für eine gute User-Experience wertet. Wirf deshalb einen Blick auf deine Absprungrate und auf die Verweildauer der User (beides findest du in deinem Google Analytics Account – falls du noch keinen Account hast, schnell nachholen: analytics.google.com). Ist die Absprungrate hoch, stimmt etwas nicht. Ist die Verweildauer überwiegend unter 10 Sekunden, gibt es hier auch Überlegungsbedarf. Optimiere gezielt Seiten, auf denen viele Besucher landen, jedoch schnell wieder abspringen.

Google Analytics hilft dir zu erkennen, in welchen Abschnitten die meisten Besucher die Seite verlassen – optimiere genau diese Abschnitte. Außerdem findest du heraus, auf welche Elemente besonders häufig geklickt wird. Optimiere diese Bereiche, um eine besseres Ergebnis (geringe Absprungrate, hohe Verweildauer, höhere Conversionsrate) zu erzielen.

  • Der neueste Trend die Verweildauer zu verlängern, sind Videos. Teste es an, du wirst es nicht bereuen.
  • Weniger Werbung verbessert die Nutzererfahrung. Eine mit Werbung zugepflasterte Seite wirkt unprofessionell, vertreibt die Nutzer und schickt dein Ranking in den Keller.
  • Mache deine Website Mobile Responsive. Sieht sie schlecht aus auf Smartphones, sieht es schlecht aus für dich – du wirst deshalb viele Besucher verlieren und nicht nur das – Google hat sich ausdrücklich zum Responsive Design bekannt. Mittlerweile werden bereits viele kaufpflichtige Themes/Templates mit einem Responsive Design angeboten. Websites mit Responsive Design werden ganz klar von G. bevorzugt. Deshalb – sofort umstellen.

 4. SEO OnSite

Die OnPage-Optimierung ist wohl jedem bekannt. Ziel ist es bei der OnPage-Optimierung den Contentnach SEO-Kriterien aufzubereiten. Aber was ist nun OnSite? Ganz einfach erklärt: die OnSite-Optimierung befasst sich mit den Oberflächen-Faktoren deiner Webpräsenz. Hierzu gehören u.a. die Struktur und die Navigation deiner Webseite, Anweisungen für den Web-Crawler und die Domainauswahl (Siehe unter Punkt 4.2).

Das Thema Interne Verlinkungen (Punkt 4.3) gehört ganzheitlich auch zum Bereich OnSite. Nachdem wir den Bereich jedoch schon weit beackert haben, konzentrieren wir uns weitestgehend auf 3 Faktoren, nämlich die eigentlichen Navigationsleisten, das Hauptmenü der Hauptseite und weitere interne Menüstrukturen. Die internen Links, die wir in der Haupt-Navigation verwenden, sollten gewissermaßen die von uns empfohlenen bzw. empfehlenswertesten Inhalte unserer Webpräsenz darstellen. Somit bekommen die Links in der Navigation automatisch einen höheren Stellenwert als Verlinkungen in einem Text oder andere interne Verlinkungen. Verlinkungen im Footer sind nach wie vor mit weniger Relevanz anzusehen.

Damit man im Zuge einer zielführenden Keyword-Optimierung auch das beste Potenzial ausschöpft, sollten die einzelnen Punkte bzw. Unterseiten in der Hauptnavigation gut gesuchte Keywords enthalten, alternativ unsere Fokus-Keywords. Schöne Begriffe wie „Überblick“ machen in vielen Augen vielleicht den Eindruck alles schön strukturiert zu haben, jedoch ist die Frage: Was hat das Wort „Überblick“ mit meinem Thema zu tun? Wer sucht danach? Und wäre es denn nicht besser, wenn ich hier schon ein wichtiges Keyword hinterlege?

Ein weiterhin wichtiger Punkt neben der Hauptnavigation ist die sogenannte Breadcrump Navigation. Wer Hänsel und gretel kennt, hat bestimmt schon mal von den Brotkrümeln gehört – finde wieder den Weg nach Hause. In SEO-Sprache: Die Breadcrump Navigation zeigt dem User den Weg über übergeordnete Ebenen zurück zur Startseite. Deine Website ist somit nutzerfreundlich und der User weiß stets wo er sich befindet. Das Ganze hat auch einen gewissen SEO-Vorteil:

  • Die Breadcrumb Navigation kann den internen Linkfluss positiv beeinflussen
  • Wenn du die Breadcrumbs richtig kennzeichnest und du einen entsprechenden Trust auf deinen Unterseiten hast, werden deine in der Breadcrumb Navigation angezeigten Unterseiten unter dem Google-Suchergebnis deiner Seite als Links angezeigt.

4.2 Domain/URL

Domain

Lange Zeit gab es die Diskussion, ob eine Keyword-Domain mehr bringt als ein Domain-Name, der keine Keywords beinhaltet. Mittlerweile kann man beruhigt vorgehen und seine Domain ohne jegliche Angst auf Traffic-Verluste wählen. Es steht fest, dass eine Keyword-Domain gut sein kann, allerdings sind auch Domainnamen ohne beinhaltendes Keyword auch fähig Top-Positionen zu erreichen. Wichtig sollte hier die sorgfältige Wahl der TLD (Top Level Domain, z.B. .de, .com, .net) sein. Je nachdem in welchem Land man seine Aktivitäten verfolgen will, sollte hier entsprechend darauf geachtet werden was denn nun für das jeweilige Land am Geeignetsten ist. Mit Sicherheit ist in den gegenüber Internet konservativer ausgerichteten Ländern wie Frankreich, Italien oder Spanien eine länderspezifische TLD geeigneter, für Deutschland kann auch eine .com zum Erfolg führen.

URL

Eine optimal gestaltete URL enthält das entsprechende Fokus-Keyword. Google zeigt es fett an, wenn es in der URL enthalten ist. Damit erhöhst du die Aufmerksamkeit für dein Ergebnis.

Halte die URL kurz und aussagekräftig. Lange URLs wirken unaufgeräumt und werden ebenfalls wieder nach einer bestimmten Anzahl von Zeichen abgeschnitten. Lege Wert auf eine klare URL-Struktur. Verschachtele die Struktur nicht unnötig. Verzichte auf unnötige Informationen in den Pfadangaben. Vermeide unnötige Zahlenfolgen oder Zeichenfolgen, die in keinster Weise zu den Inhalten deiner Website passen. Je länger der Pfad ist, desto weniger kann sich der Kunde ein Bild über den Inhalt machen.

Hier ein Beispiel einer schlechten URL-Struktur:

www.website.de/12541235/post/45624455/id=7722.php

Hier ein Beispiel einer guten URL-Struktur:

www.website.de/dein-keyword (Beispiel: http://www.damcon.net/adwords-optimierung/)

4.3 Interne Verlinkungen

Achte bei deinen Inhalten und Themen darauf, dass deine Unterseiten intern optimal verlinkt werden. Auf diese Weise leitest du den aus Backlinks resultierenden und weitergeleiteten PageRank auf jede deiner Unterseite weiter, zu denen ein Link präsent ist. Hier gibt es eine ganz simple Berechnung. Du besitzt einen Backlink auf Website A, Website A vererbt dir somit einen Teil ihres PageRanks. Wenn nun die PageRank-Power bei dir auf deine Home-Seite landet, wird der PageRank an all deine Unterseiten weitergereicht, die auf deiner Home Seite verlinkt sind. Je nach Thema und Wichtigkeit kannst du die PageRank-Verteilung entsprechend beeinflussen, indem du nur die Links zu Unterseiten erwähnst, zu denen du Backlink-Power vererbt haben willst. Man spricht hier dann von PageRank Sculping.

Geize nicht mit externen Links. Diese sind hilfreich, wenn sie dem Besucher weiterhelfen (so wie wir es hier machen). Verlinke also ruhig auf Autoritätsseiten. Vor allem habt ihr das Problem, dass die natürliche PageRank-Weitergabe gestoppt wird, wenn ihr keine externen Links habt. So wie ihr PageRank vererbt bekommt, ist der natürliche Weg auch euren eigenen PageRank zu vererben.

Wenn du auf deiner Website eine Seite löscht, prüfe, ob dorthin Links von anderen Websites zeigen. Falls ja: Leite diese Links auf weiterhin existierende Seiten bei dir um (das geht ganz einfach über die ht-access Datei mit einem 301 Permanent Redirect). Wichtig ist hierbei, dass der Content der existierenden Seite zur vorherigen Seite passt (Beispiel: Guter Backlink auf Website rund um das Thema Bananen, wir haben unsere Seite über das Thema Bananen gelöscht, setzen jetzt einen Redirect auf unsere Themenseite für Schiffsfahrt – das passt nicht so ganz und der User wird in die Irre geführt). Vergiss nicht, dass eine URL, die bereits bei Google gut indexiert ist, nicht gelöscht werden sollte. Wenn möglich, also bitte vermeiden.

Kurz gesagt: Seitenumleitungen sind besser als nicht mehr existierende Seiten mit 404 Fehler, denn sie erhalten die Ranking Power weitgehend und falls der User auf die bereits in Google indexierte Seite klickt, kommt er dennoch auf eine Ergebnisseite mit Inhalten an. Sowohl interne, als auch externe Links, die nicht mehr funktionieren, beispielsweise weil sie ins Leere zeigen, solltest du schnell reparieren. Falls du dir bei der Suche nach solchen Fehlern keine manuelle Mühe machen willst, kannst du dafür gute Tools verwenden. Onpage.org ist hier z.B. derzeit eines der besten OnPage-Tools, mit dem du derartige Fehler finden und beseitigen kannst.

5. Design und Struktur

Inhalte sollten am Seitenanfang stehen. Keine Werbung oder Nebensächlichkeiten vor den Inhalten! Wieder gilt: Was für die Besucher gut ist, kommt auch bei G. gut an. Schaffe eine aufgeräumte Struktur auf der Seite (mehr unter SEO On-Site). Die Texte sollten sauber strukturiert und thematisch sinnvoll gruppiert sein. Nichts ist besser als eine klare Struktur, in der die User nicht ewig nach ihren Antworten suchen müssen. Längst ist z.B. der Home-Button hinfällig. Als Ersatz wird der „Return“ auf die Startseite gerne als Hyperlink hinter das Website-Logo gehängt. Studien beweisen, dass heut zu Tage fast jeder User weiß, dass er durch einen Klick auf das Logo wieder auf die Startseite gelangt.

Die Navigation sollte für jeden Besucher klar verständlich sein. Halte sie so einfach wie möglich. Besucher wollen nicht lange überlegen. Schnell verlassen sie die Website, wenn sie nicht das finden, wonach sie suchen. Kaum zu glauben, stimmt aber: Google hält nach den Seiten ‚Impressum‘ und ‚Datenschutz‘ Ausschau. Sorge dafür, dass diese einfach zu finden sind. Verwende außerdem Schriftarten, die gut lesbar sind. Achte darauf, dass die Schrift und die Zeilenabstände ausreichend groß sind. Weißer Raum erhöht die Lesbarkeit. Die Monitore werden heut zu Tage immer größer – setzt demnach die entsprechende Font-Size ein. Nichts ist schlimmer als Schriftgröße 10 auf einem 27″ Monitor lesen zu müssen.

6. SEO-Off-Page

Backlinks fallen nicht vom Himmel. Man muss sich aktiv darum kümmern. Mache es dir zur Gewohnheit, nach guten Backlinks Ausschau zu halten. Google wünscht ausdrücklich einen natürlichen Linkaufbau. Die Zeiten, in denen man 1000 Links am selben Tag gesetzt hat, sind ausdrücklich vorbei. Schlimmer, Seiten, die viele Links von Linkfarmen haben, wurden längst durch Panda und Penguin Updates mit manuellen Maßnahmen abgestraft. Bist du einmal in der Schusslinie, hilft nur eins: Backlinks abbauen (durch das Merchant Center abwerten lassen oder manuell die Backlink gebenden Webseiten anschreiben und um Entfernung der Links bitten).

Weniger und dafür starke Links sind deutlich besser als viele schwache Links. Verwende doppelte Energie darauf, einen starken Link zu bekommen als zehn schwache. Es ist nicht so schwer welche zu bekommen. Viel geht natürlich über Vitamin-B. Dennoch kann man durch verschiedene Marketing-Aktivitäten (Viral Marketing oder Guerilla Marketing) schnell und gut an Links kommen. Ihr könnt eurer Kreativität freien Lauf lassen, aber beachtet bitte, dass der Schuss auch schnell nach hinten losgehen kann, wenn das Thema nicht wirklich interessant ist oder gar erfunden ist und anderen schaden könnte. Irgendwelche Gerüchte in die Welt (Internet) zu setzen bringt euch vielleicht schnell User und Verlinkungen, aber wer weiß, ob nicht Tage später eine Unterlassungsklage ins Haus flattert.

Einige Tipps zum Thema Linkaufbau:

  • Absolut zu empfehlen sind Autoritätslinks. Das sind Links von Seiten, die von Google als sehr vertrauenswürdig eingestuft wurden. An diese Links zu kommen ist äußerst schwierig, aber wenn du mal einen hast, wirst du sehen, dass sich die Arbeit gelohnt hat.
  • Themenrelevante Links aus deinem Themenumfeld sind der eigentliche Sinn von Backlinkaufbau nach Auffassung von Google. Wenn die Synergien beider Seiten passen, ist das eine sehr gute Art langfristig auch populär zu bleiben. Je mehr dieser Links, desto besser, aber mit Augenmerk auf natürlichem Aufbau (lieber weniger Links pro Woche als zu viele)
  • Nicht jeder Link zählt gleich. Links im Inhalt einer Seite zählen mehr als Links im Abspann (Footer – haben kaum noch Relevanz) oder in der Sidebar einer Seite. Vermeide Sidebar Links.
  • Finger weg von automatisiertem Link Building! Konzentriere dich lieber auf organische und manuelle Backlinks. Mit organischen Links riskierst du keine Abstrafung.
  • Bemühe dich zusätzlich um Links von unterschiedlichen Sites. Wenn alle deine Links zum Beispiel aus Foren stammen, hast du schneller ein Problem mit Google, als dir lieb ist. Noch schlimmer, wenn es hunderte Backlinks von ein und derselben Seite sind.
  • Variiere die Ankertexte. Auf keinen Fall sollten diese allesamt dein Keyword enthalten. Das riecht stark nach Manipulation – und Google wird dich dafür peitschen
  • Ganz beliebt sind derzeit auch Ankertexte zu einem bestimmten Thema, wo mehrere Backlinks gesetzt werden zu verschiedenen Anbietern/Websites. So erscheint dieser Text mit Verweislinks bei Google als sehr natürlich, gleichzeitig profitieren mehrere Webseiten davon (und der Link wird für dich günstiger)
  • Streue die Linkziele über deine gesamte Website. Verlinke also nicht nur auf die Home, sondern auch auf deine Themen-Unterseiten
  • Sieh dir die Links deiner Konkurrenten genau an – und versuche dann, ähnliche oder die gleichen Links zu bekommen. Das ist eine wirkungsvolle Taktik, solange du nicht übertreibst
  • Suche nach Verzeichnissen in deiner Branche und trage dort deine Website ein. Erwarte allerdings keine Wunder von diesen Links. Achte auf Relevanz
  • Entdecke die Kraft des Netzwerkens für dich (und deinen Webauftritt). Viele gute Backlinks kommen von Kooperationen mit anderen Profis in deinem Bereich. Frag sie einfach!

Bleibe am Ball. Beim Linkaufbau zählt ein langer Atem. Der mit der meisten Geduld, dem längsten Atem und den besten Ideen gewinnt – und kommt auf Platz 1.

7. Technisches

7.1 Domain-Einstellungen

Entscheide dich für eine Domain mit vorangestelltem www oder ohne – jedoch nicht beides, denn Google könnt es als doppelte Inhalte (Duplicated Content) missverstehen. So stellst du es in den Webmaster Tools ein: Rechts oben auf das Zahnrad für Einstellungen klicken. Eine der beiden Varianten in ‚Website Einstellungen‘ als Standard wählen.

Manche Seiten sollte Google eventuell nicht in den Suchindex aufnehmen. Setze sie deshalb auf No-Index. Zum Beispiel die Tag-Seite in WordPress. Mithilfe der Datei robots.txt kannst du die Suchmaschinenbots informieren, dass diese bestimmte Seiten nicht crawlen sollen (und in den Suchindex nicht aufnehmen sollen). Dies können zum Beispiel Bereiche deiner Website sein, die zahlenden Mitgliedern vorbehalten sind oder Seiten, die der Verwaltung der Website dienen.

Seiten mit SSL haben einen kleinen Rankingvorteil. Das hat Google vor kurzem erst offiziell bestätigt. Implementiere deshalb HTTPs auf deiner Website. Als Online-Shop solltest du ohnehin den Bestellprozess in SSL zur Verfügung stellen.

Mit Rich Snippets kannst du mehr Aufmerksamkeit auf dein Suchergebnisse lenken und so mehr Traffic auf deinen Internetauftritt ziehen.

Vermeide unbedingt doppelte Inhalte. Dies kannst du zum Beispiel durch das Einbinden des Canonical Tags erreichen. Dieser definiert eine Seite als Original. Hier ist jedoch Vorsicht geboten – man kann bei den Canonical Tags schnell was falsch machen.

7.2 Ladezeiten

Die Geschwindigkeit, mit der deine Website lädt, ist ein wichtiger Rankingfaktor. Optimiere also die Ladezeiten der einzelnen Seiten. Wie? Mit dem PageSpeed Insights Tool bietet G. eine nette Möglichkeit, das dir gewisse Verbesserungsvorschläge zu den Ladezeiten deiner Webseite auflistet. Unter anderem zählen folgende Faktoren, zu denen wir dir Tipps geben können:

  • Komprimiere beispielsweise deine Bilder und Grafiken
  • Minimiere CSS- und JavaScript-Dateien
  • Aktiviere das Caching in deinem Content Management System

Mit diversen Tools kannst du die Ladezeiten einsehen und deine Fortschritte messen.

  • Spare nicht beim Hoster. Das Hosting sollte zuverlässig funktionieren (möglichst ohne Unterbrechungen) und die Seiten superschnell ausgeliefert werden. Wenn dein Projekt für dich als großes Projekt eingestuft wird, ist es die Überlegung wert sich einen dedizierten Server zuzulegen.
  • Wähle am besten einen Serverstandort, der dem Land entspricht, in dem die meisten deiner Besucher zuhause sind, etwa Deutschland.

8. Was es zu vermeiden gilt

Einige Sachen, die mittlerweile ein No-Go sind und unbedingt vermieden werden sollten zusammengefasst:

  • Verzichte auf Keyword Spamming in deinen Texten. Diese Methode ist veraltet, funktioniert nicht und wird von Google geahndet.
  • Schreibe also nicht für die Suchmaschine, sondern für deine Leser. Frage dich, wonach diese suchen. Auf diese Weise machst du alles richtig
  • Deine Besucher suchen Antworten auf ihre Suchanfragen, zum Beispiel Lösungen für ein bestimmtes Problem. Beschreibe die Lösung möglichst exakt. Das geht oft nicht mit einem Satz
  • Seiten mit weniger als 300 Wörtern Text könntest du etwas verlängern und so für die Besucher und Google attraktiver machen
  • Keine faulen Tricks! Google wird irgendwann dahinter kommen und dich mit einem schlechten Ranking bestrafen – du wärst nicht der erste Webmaster, den die Keule trifft!
  • Mach es lieber gleich ordentlich, dann kannst du ruhig schlafen – und dein gutes Ranking langfristig genießen. Wie es geht, haben wir dir hier gezeigt.

9. Social Media nutzen

SEO sollte nicht dein einziges Bestreben sein. Es gibt viele weitere Trafficquellen. Eine davon ist Social Media. Zapfe damit eine zweite Trafficquelle an. Verwende Social Buttons und zeige den Share Count an. Auf diese Weise zeigst du Social Proof und demonstrierst deinen Besuchern Vertrauenswürdigkeit. Fordere deine Besucher außerdem aktiv dazu auf, deine Inhalte mit ihren Freunden zu teilen, zum Beispiel über die Social Buttons auf deiner Seite. Je einfacher du es deinen Besuchern machst deine Inhalte zu teilen, desto mehr werden sie es machen – und desto mehr profitierst du davon, etwa über zusätzliche Besucher.

Beeinflusse die Darstellung deiner Inhalte in sozialen Medien mit Open Graph Informationen. Setze ein Beitragsbild (og:image) und einen Beitragstitel (og:title). Mehr Infos dazu findest du auf ogp.me.

10. Webmaster Tools

Schöpfe das Potenzial deines Webauftritts mit den Google Webmaster Tools aus. Es zeigt dir unter anderem, für welche Keywords und auf welcher Position deine Website rankt. Picke Keywords heraus, bei denen du auf Rang 11–20 liegst und optimiere diese Seiten – mit dem Ziel, auf einen Rang in den Top 10 zu kommen, wo der Traffic auf dich wartet. Du kannst Korrelationen ausfindig machen und gute Keywords mit diesen Einblicken entsprechend in den Long-Tail erweitern. Am Besten immer auch gegenchecken bei Google, ob das Suchvolumen gut ist und wer sich denn alles auf diesen Keywords rumtreibt.

Nutze die Webmaster Tools auch, um Fehler im Quelltext deiner Seiten zu erkennen und behebe die Fehler, die Google anzeigt, möglichst rasch. Jeder Fehler kann dich wertvolle Positionen kosten.

Indem du eine Sitemap in den Tools hochlädst, stellst du sicher, dass Google all deine Seiten durchsucht und in den Suchindex aufnimmt. Das Einreichen einer Sitemap wird weiterhin von Google empfohlen, obwohl Google durch deren eigenen Crawler deine Seite meistens nochmal zusätzlich crawled. Deshalb ist es ein absoluter Mythos, dass deine Website ohne Einreichen einer Sitemap von Google nicht gefunden wird.

Wirf einen Blick auf die Click-through Rate (CTR) deiner Unterseiten. Liegt der Wert deiner Seiten unter dem Durchschnitt, optimiere den Titel und die Meta-Beschreibung. Das sind nämlich die Tore, die der User öffnen muss, um zu deinem Website-Reich vorzustoßen. Wenn diese nicht attraktiv genug sind, wird der User kaum auf dein Suchergebnis klicken. Hierbei ist wiederum zu bedenken, dass Google deine Description lediglich als deinen Vorschlag sieht. Wenn G. in deinem Content mehr Relevanz entdeckt als der Text in deiner Description, werden Teile aus deinem Content angezeigt.

Viel Erfolg!

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