Google Rankingfaktoren 2017

Google Rankingfaktoren 2017: Ein Laptop, auf dem die Suchmaschine Google geöffnet ist.

Setzt man sich mit dem Thema SEO auseinander, stolpert man früher oder später über die Google Rankingfaktoren. Wir möchten Ihnen hier verständlich und transparent einen Überblick über die einzelnen Faktoren geben und Ihnen erläutern, wie Sie Ihre Website entsprechend optimieren können.

Häufig findet man grade in älteren Beiträgen zu diesem Thema Informationen, die einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Unternehmen investieren deshalb zum Teil oft noch Zeit in SEO-Maßnahmen, die dann keinen Erfolg verzeichnen können. Sistrix hat zu dem Thema Google Ranking Faktoren eine aktuelle Video-Reihe erstellt, in der 16 der Top SEO’s in Deutschland die wichtigsten Google Ranking-Faktoren diskutieren. Das mehr als 3,5 Stunden vorhandene Videomaterial wurde unter anderem in diesem Artikel für euch ausgewertet.

Onpage – Keyword abhängige Faktoren

War es vor nicht all zu langer Zeit noch das wichtigste, das Fokus-Keyword in der H1-Überschrift, in der Meta-Description als auch in der URL unterzubringen, hat dies inzwischen im Bezug auf das Umfeld, in dem man unterwegs ist, an Bedeutung verloren. Schreibt man regelmäßige News, so sind diese Punkte nach wie vor unerlässlich. Doch inzwischen gehen die SERPs nicht mehr nur von dem Keyword aus, sondern der Suchintention, die dahinter steckt.

Man sollte sich also nicht mehr bloß fragen, auf welches Keyword man ranken möchte, sondern sich eher ganze Keyword Sets überlegen, beziehungsweise die Suchintentionen, die dahinter stecken. Deswegen verschiebt sich automatisch der Fokus auf den eigentlichen Inhalt, vor allem den Mehrwert des Inhaltes, den man dem User zur Verfügung stellt.

Bilder-SEO

Der alt-Tag hingegen hat mittlerweile eine noch wichtigere Rolle eingenommen. Denn Google, als auch andere Suchmaschinen, sind immer noch stark limitiert bei der Einordnung von Bildern. Gutes Bilder-SEO ist also nach wie vor möglich. Deswegen noch ein paar kleine Tipps:

Angefangen wird bei der Namensgebung der Bilddatei. Das Bild sollte möglichst immer so benannt werden, das es kurz beschreibt, was darauf zu sehen ist. Ist auf Bild1.jpg beispielsweise eine Nahaufnahme von einem gelben Tennisball zu sehen, so wäre der optimale Dateiname „gelber-tennisball.jpg“. Hierbei werden Leerzeichen immer durch Bindestriche ersetzt und nicht etwa durch Unterstriche (_), die Groß- und Kleinschreibung kann aber vernachlässigt werden. Im Bild-Title kann man den Dateinamen einfach in normaler Schreibweise verwenden, also wäre in diesem Beispiel der passende title „Gelber Tennisball“.

Google Rankingfaktoren 2017: Ein gelber Tennisball in Nahaufnahme, der Hintergrund verschwimmt leicht.

Das wichtigste Attribut ist dann noch der alt-Tag. Dieser erscheint beispielsweise, wenn das Bild nicht geladen werden konnte. Außerdem wird er von diversen Programmen für Sehbehinderte verwendet, um zu beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist. Google legt aus nutzerfreundlichen Aspekten hier deshalb einen erhöhten Fokus. Da der Algorithmus noch nicht in der Lage ist, Bilder genau auszulesen, kann man an dieser Stelle noch prima seine Keywords unterbringen. In unserem Beispiel wäre ein möglicher alt-Tag „Ein gelber Tennisball in Nahaufnahme, der Hintergrund verschwimmt leicht.“.

Semantische Optimierung

Die semantische Optimierung basiert grundsätzlich auf dem gesunden Menschenverstand. Jedoch gibt es auch hier noch ein paar Dinge, auf die man achten sollte.

Damit Google die eigene Description für das Anzeigesnippet übernimmt und keine eigene erstellt, ist in der Meta-Description das Fokus-Keyword ein Muss. Google wird sogar im Zweifelsfall eher eine Textpassage anstelle der Description auswählen, wenn in dieser das Keyword öfter vorkommt. Bei der Erstellung kann man sich dabei an seinen Mitbewerbern orientieren, sollte aber nie versuchen sie nachzuahmen. Denn Google verfolgt das Ziel, vorzugsweise in seinen ausgespielten Ergebnissen Abwechslung unterzubringen.

Außerdem benötigt jeder Artikel sein eigenes Schlüssel-Keyword/Schlüssel-Keyword Set, sodass die Beiträge nicht untereinander auf das gleiche Ranking konkurrieren. Weiterhin sollten sich aber die gewählten Keywords natürlich immer in einem themennahen Spektrum bewegen.

Der Trick ist also, so gut wie möglich den Kundenwunsch zum gesuchten Suchbegriff zu erfüllen. Dies sollte eigentlich immer der Anspruch an sich selbst sein, den bestmöglichen Content zu einem bestimmten Thema zu liefern. Hält man sich daran, gelingt es einem in den meisten Fällen ganz automatisch, die Optimierung im Bezug auf WDF-IDF und der ganzen Wissenschaft, die dahinter steckt, bereits einigermaßen gut hinzubekommen.

Onpage – Keyword unabhängige Faktoren

Hier steht die User-Experience an erster Stelle und dabei fließen gleich mehrere Google Rankingfaktoren mit ein.

Zum einen der Pagespeed, wie schnell laden die Seiten, die ein User aufruft. Die freshness, das bedeutet, wie regelmäßig werden Seiten aktualisiert, wie regelmäßig kommt neuer Content hinzu. Denn diese Punkte sind letztendlich auch entscheidend für den Crawler und wie regelmäßig er die Seite besucht, um neue Inhalte in den Index aufzunehmen.

Das Design der Webseite sollte modern sein und für den User ansprechend gestaltet werden. Betreibt man beispielsweise einen Webshop, benötigt dieser eine sehr gute Filterfunktion.

Kleine Hilfe: Hier bieten sich Tools an, wie das kostenlose Google Optimize, die A/B Tests ermöglichen und dabei das Userverhalten auswerten. Auch Usability- und Rapid-User-Tests, wo mehr oder weniger Leute sich live auf der eigenen Seite bewegen und ihre Eindrücke laut sprechend dokumentieren, sind sehr aufschlussreich und schon kostengünstig möglich.

Außerdem sollte man Cannonical auf die URLs setzen, die am Ende ranken sollen, damit nicht Mengen an parametrisierten URLs in den Index gelangen und sich am Ende womöglich noch gegenseitig kannibalisieren. Es zählt nicht mehr nur der Domainscore, sondern man muss mit jeder einzelnen URL versuchen, besser zu sein als das Umfeld. Und auch Strukturierte Daten sind ein wichtiges Merkmal bei der Onpage-Optimierung.

Einen guten Hinweis zur Gestaltung der URL-Struktur bietet die Bedürfnispyramide für Webdesign von Steven Bradley.

Backlinks bleiben weiterhin einer der wichtigsten Google Rankingfaktoren 2017. Sie sorgen für eine bessere Auffindbarkeit der eigenen Website und führen dazu, dass die unterschiedlichen Crawler der Suchmaschinen (so natürlich auch Googles Crawler), häufiger auf der eigenen Domain landen.

Ebenfalls bedeutsam ist die Qualität der Links, weniger die Quantität. Hat es vor einigen Jahren noch gereicht, möglichst viele Backlinks auf den unterschiedlichsten Plattformen aufzubauen, erkennt Google hier inzwischen viel eindeutiger die Relevanz zum eigenen Thema und wertet gleichzeitig stärker die Qualität der eigentlichen Link-Quelle.

Sofern man auf einer anderen Seite einen Backlink aufbaut, ist es meist ratsam, auf die Startseite zu verlinken. Denn häufig finden Änderungen an der eigenen Seitenstruktur statt. Permalinks ändern sich und der Backlink verweist ins leere. Das Resultat ist, die Linkkraft geht verloren. Die URL der Homepage wird aber, abgesehen davon man nimmt einen Domain-Wechsel vor, immer die gleiche bleiben und die Linkkraft bleibt dauerhaft erhalten.

Außerdem sollte man aufpassen, keine Backlinks von sogenannten Linknetzwerken zu erhalten. Hier ein kurzes Beispiel: Man setzt einen Backlink (evtl. auch bezahlt) auf einer Seite, die gut zum eigenen Content/Fokus-Thema passt. Erst nach längerer Zeit kehrt man zurück und stellt fest, dass der Seiteninhaber gemerkt hat, dass er damit Geld verdienen kann. Plötzlich gehen zahlreiche Links von eben dieser Seite aus, die gar nichts mehr mit dem eigentlichen Fokus-Thema zu tun haben. Google wertet damit sämtliche Backlinks von jener Seite ab oder sogar negativ

Interne Verlinkungen sind nach Meinung der meisten SEO-Experten einer der am meisten unterschätzten Google Ranking-Faktoren. Immer darauf achten, dass die eigene Webseite auch intern Unterseiten miteinander verlinkt.

Schreibt man beispielsweise einen Artikel zu einem bestimmten Thema und erwähnt dabei Begriffe und Beiträge, die auf einer anderen internen Seite umfangreich abgehandelt werden, lohnt es sich an dieser Stellt eine interne Verlinkung anzuwenden. Als bestes Beispiel steht allen voran Wikipedia, die Meister der internen Verlinkungen.

Natürlich sollte klar sein, dass man intern niemals mit nofollow verlinkt. Der Link-Text sollte dabei auch immer genau beschreiben, welches Thema den User dahinter erwartet. Nur so ist eine gezielte Steuerung möglich. Gerade bei einem Ratgeber kann man den Nutzer von Thema zu Thema weiter führen. So kann man den User nicht nur länger auf der eigenen Website halten, sondern auch all seine eventuellen Bedürfnisse erfüllen. Google wird gezeigt, dass man offensichtlich eine Autorität für einen bestimmten Themenkomplex ist, da der Nutzer sich in einem Themenumfeld bewegt, dass für ihn interessant ist und die Möglichkeit hat, einen passenden Beitrag dazu nach dem anderen zu lesen. Hier hilft es, sich mit Themen wie Siloing oder dann auch PRG Pattern zu beschäftigen.

Steuerung des Crawlers

Denn auch den Crawler kann man so gezielt steuern. Durch eine gute Ordnerstruktur bestimmt man, was der Crawler als 1., 2., 3. und so weiter sieht. Man kann ihn immer wieder zu einer bestimmten Seite zurückführen und so gezielt die Wichtigkeit für einzelne Seiten klar differenzieren. Man schafft sogenannte Linkhubs. Je größer und komplexer eine Website wird, desto schwieriger wird das ganze, aber: Der Aufwand lohnt sich. Denn Google belohnt die Mühe mit einem besseren Ranking.

Zur Auswertung lohnt es sich die Crawler Log-Files zu ermitteln. So lassen sich mit Hilfe von Tools Graphenanalysen durchführen, die zur wirklichen Erkennung des Main-Contents aus Sicht des Crawlers führen. Und wenn man daraufhin optimiert, hat dies nicht nur Impact auf das Ranking einer einzelnen Seite, sondern Domain-weit. Durch das Ausrechnen der Strukturen lässt sich außerdem der Page Rank ausrechnen und für die wichtigsten Seiten verbessern.

Zum Abschluss noch ein erster kleiner Selbstest für den ersten Optimierungsansatz:

Man schaut sich die Hauptnavigation an und deckt den Rest der Seite ab. Lässt sich dadurch bereits erahnen, um welches Geschäft es sich handelt, was die Produkte sind etc?

Oder steht da nur „Home“, „Kontakt“, „Referenz“ und „Über uns“.

Dazu empfiehlt sich die Lektüre Don’t make me think! von Steve Krug.

Content

Ohne relevanten Inhalt wird man nicht mehr gefunden. War es vor noch wenigen Jahren möglich, mit passender Keyword-Density und entsprechenden Mengen an Content problemlos zu ranken, steht heute vor allem der Nutzer im Mittelpunkt.

Mittlerweile sind die Nutzerinteraktionen ein wichtiger Indikator für ein gutes Ranking. Hier sind die CTR und die Verweildauer ausschlaggebend.

Gut zu wissen: Unter gutem Content versteht man keinesfalls nur den klassischen Text mit einem Standard von 800 Wörtern. Ab und an ist ein passendes Diagramm, Bild, Video oder eine Casestudy viel aussagekräftiger und bietet dem Nutzer einen viel höheren Mehrwert. Hauptsache das Ziel, was mit der Website verfolgt wird, wird dadurch unterstützt.

Desweiteren wäre es am praktischsten, wenn der Content von demjenigen erstellt wird, der in einem Unternehmen eben auch am meisten in der Materie steckt und über das größte Knowhow verfügt. Leider ist das in der Regel einfach nicht der Fall, weshalb am Ende nur ein zweit- oder drittklassiger Beitag herauskommt, nachdem die Informationen durch die Marketing- oder PR-Maschinerie gelaufen sind.

Content-Marketing gezielt umsetzen

Es gilt nicht nur Content-Produktion zu betreiben, sondern vor allem auch Content-Marketing. Und Content-Marketing bedeutet auch ein klares Ziel zu verfolgen, was man mit seinen Beiträgen erreichen möchte. Zu sagen, sein Ziel wäre es, zwei Beiträge pro Woche zu veröffentlichen, reicht einfach nicht aus. Vielmehr sollte man sich entscheiden, wird es am Ende ein Blog, schreibt man für ein regelmäßiges Magazin oder wird es am Ende eher ein Ratgeber? Ansonsten ist es unter Umständen sinnvoller, sich die Zeit gleich zu sparen und andere Aktionen in Betracht zu ziehen. Am Ende muss man von dem Gedanken wegkommen, das allein großartiger Content dafür sorgt, das Nutzerinteraktionen oder auch Links auf den Beitrag von alleine kommen. Man muss jede Möglichkeit nutzen, die einem zur Verfügung steht, um die Werbetrommel für den eigenen Content ins Rühren zu bringen.

Auch die Semantik spielt für Google eine immer größer werdende Rolle. Beispielsweise war es vor ein bis zwei Jahren möglich, in der englischsprachigen Suche von Google nach der Qualität des Contents zu filtern: überdurchschnittlich, durchschnittlich oder unterdurchschnittlich. Allein das zeigt, wie gut Google mit seinem Algorithmus und den Unmengen an Daten, die diesem zur Verfügung stehen, in der Lage ist, Qualitätsunterschiede in Texten festzustellen. Und der Algorithmus hat sich bis heute noch unendlich verbessert.

Ein weiterer nützlicher Tipp: Es gibt unterschiedliche Prozesse bei den Suchtypen – transaktional und informativ. Die meisten legen hier gern den Fokus auf transaktional, weil es besser konvertiert. Völlig vernachlässigt wird es jedoch, die Kunden bereits im Informativen Bereich einzusammeln. Man kann sich das prima am folgenden Beispiel verdeutlichen.

Beispiel: informative Suchanfragen

Sucht jemand nach „Tennisschläger“, wäre dies in den meisten Fällen ein transaktioneller Hintergrund – der Suchende möchte einen Tennisschläger kaufen. Wird aber stattdessen „schönste Tennisplätze Berlin“ gesucht und die Person landet dann auf der eigenen informativen Seite dazu, ist das genau die Zielgruppe. Mit diesen Informationen lässt sich extrem gut arbeiten. Hier steckt wahnsinnig viel Potenzial drin, das noch viel zu wenig genutzt wird.

Fazit: Wenn man qualitativ wertvollen Content erstellt hat, ist es ratsam, diesen auch immer nach außen zu tragen. Zur Verbreitung des Contens sollte man auf den unterschiedlichen Plattformen veröffentlichen oder sogar den Content direkt für seine Zielgruppe bewerben. Eine weitere Idee seinen Content bekannt zu machen, ist der oft noch unterschätzte Newsletter. Auch die eigenen Mitarbeiter sind eine gute erste Anlaufstelle, die Informationen in sozialen Netzwerken zu teilen.

Holistischer Content

Vor nicht all zu langer Zeit hatte man eine Datenbank für Keywords und erstellte dann für jedes einzelne Keyword eine eigene Seite. X Keywords = X Seiten. Das ist heute so nicht mehr möglich und auch nicht mehr sinnvoll.

Viel mehr lohnt es sich, ein Thema mit all seinen Facetten, sprich holistisch, in einem Beitrag auszuleuchten. Denn umso schwieriger es für Google’s Algorithmus ist, die Nutzerintention hinter einer Suchanfrage zu erkennen, desto eher favorisiert Google holistischen Content.

Nimmt man das Short-Head Keyword „Macbook“ als Suchbegriff, wird schnell deutlich, dass hier eine Zuordnung schwer fällt. Möchte derjenige wissen, was ein Macbook kostet, wie viel es wiegt, welches das neuste Modell ist oder vielleicht ganz etwas anderes? In solchen Fällen neigt Google dazu, holistischen Content auszuspielen. Das selbe gilt auch für Longtail Suchanfragen, da sie unter Umständen so selten gesucht werden, das Google noch nicht genügend Daten vorliegen, um eine eindeutige User-Intention zuzuordnen. Solche Anfragen werden gern an den holistischen Content verwiesen, weil dieser oftmals mehr abhandelt und die Chance besteht, dass auch die User-Intention erfüllt wird.

Hier bleibt der Nutzer unter Umständen auch länger auf der Seite, denn es werden mehrere mögliche Fragen in einem Beitrag beantwortet. Wie man auch hier wieder erkennt: Guter Content ist wichtiger als je zuvor.

Leider birgt dies aber auch Gefahren in sich: Man gerät leicht ins Schwafeln, verliert den Fokus oder weicht sogar vom eigentlichen Thema ab. Trotz aller Ausführlichkeit sollte man immer darauf achten, die Struktur und Lesbarkeit nicht zu vernachlässigen.

Faustregeln zur Textgestaltung

  • Die Wortstellung spielt keine Rolle mehr –>Beispiel: „Gewürzgulasch“ oder „Gulaschgewürz
  • Füllwörter können vernachlässigt werden –> Beispiel: „wandern Berlin“ oder „wandern in Berlin“ werden gleich gedeutet
  • synonyme Wörter –> Beispiel: „Schraubenzieher“ oder „Schraubendreher“ lassen sich problemlos in einem Text abhandeln
  • Für eine gute Struktur ist es empfehlenswert weg von vielen kleinen Seiten zu gehen, hin zu wenigen großen Seiten

Nutzersignale

Nutzersignale zählen an sich nicht zu den primären Google Ranking-Faktoren. Dennoch gibt es Signale, die Google durchaus auswertet und die dann entsprechenden Einfluss auf das bisherige Ranking nehmen.

Hier sind vor allem die Verweildauer (Time on Site) und die CTR (Click-Through-Rate) von Bedeutung. Dabei unterscheidet Google zwischen sogenannten Longclicks und Shortclicks. Mit Longclick wird eine lange Verweildauer auf der Seite gemeint, die impliziert, dass der Nutzer sehr wahrscheinlich gefunden hat, wonach er gesucht hat und nicht zurückkehrt und ein anderes Suchergebnis hinzuzieht. Der Shortclick bedeutet genau das Gegenteil: Der User kommt auf die Seite, findet nicht sofort wonach er sucht, kehrt zurück und klickt auf ein anderes Suchergebnis.

Hierbei nimmt Google die eigenen Messwerte und vergleicht diese mit der Konkurrenz. Je nach Abschneiden steigt oder fällt man dann im Ranking.

Für einen selbst sind diese Werte allerdings nicht so richtig aussagekräftig, versucht man sie mit Google Analytics auszuwerten. Eine hohe Bounce Rate kann zum einen bedeuten, dass der User nicht gefunden hat, wonach er gesucht hat, anderseits kann er aber auch einfach direkt gefunden haben, was er gesucht hat und ist deshalb wieder abgesprungen. Google hingegen verfolgt im Anschluss ob er noch weiter sucht, oder nicht.

Interessant ist, das Google selbst von sich sagt, dass sie die Nutzersignale nicht als Google Ranking Faktoren werten. Sie werden nur genutzt, um den Algorithmus zu testen. Und das heißt im Grunde nichts anderes als: Nutzersignale sind wichtig und fließen in euer Ranking mit ein!

Brand

Eine Brand zu haben ist der beste Bonus, den man bei Google haben kann. Was damals mit dem Vince-Update angefangen hat, ist inzwischen eine der bedeutendsten Entwicklungen überhaupt. Ob bekannt oder unbekannt, stets abhängig von der „Nische“, in der man sich bewegt, bedeutet eine Brand, die einem durch Google zuerkannt wird, ein nicht manipulierbares, positives Nutzersignal. Der Nutzer kennt die eigene Marke und sucht danach gezielt über die organische Suche.

Ein gutes aktuelles Beispiel dafür ist Medical-One. Der Marktführer für Schönheitsoperationen und Plastische Chirurgie hat das neue pose-Verfahren vor nicht allzu langer Zeit in sein Angebot mit aufgenommen. Allein dadurch, dass eine Menge Leute durch die Bekanntheit nach beispielsweise Brust-OP in Verbindung mit Medical One suchen, hat in kürzester Zeit dafür gesorgt, dass Medical One für den Suchbegriff „pose Verfahren“ ganz oben rankte.

Die Marke bzw. das Branding werden eines der wichtigsten Ziele in naher Zukunft. Sie ist, wie bereits erwähnt, nicht manipulierbar wie beispielsweise Links. Aus diesem Grund schätzt Google Markenbekanntheit inzwischen höher ein bei den Google Rankingfaktoren.

Das beste SEO-Mittel ist in diesem Fall die klassische Radio- oder Fernsehwerbung. Es geht aber auch anders:

Ein gutes aktuelles Beispiel für erfolgreiches Branding ist ein bekannter deutscher iPhone/iPad Taschen Hersteller. Sie vertreiben vor allem Lederhüllen und -Taschen auf Amazon (auch durch Amazon-SEO) und haben sich auf diesem Weg eine starke Brand aufgebaut. Nur dadurch landen sie bei Suchanfragen wie „iPad Hülle“ immer mit oben bei den Suchergebnissen.

Ein weiterer Vorteil: Bei vorhandenem bekannten Branding kann auch mit einer technisch schlechten Seite vorzüglich geranked werden.

Domain (Keyword abhängig)

Grundsätzlich ist es nicht verkehrt, das Keyword in der Domain zu verwenden. Es limitiert jedoch stark den Anwendungsbereich, sollte man sich später dazu entscheiden, seinen Produktkatalog auszubauen.

Für Friseur-Bonn.de ist es sinnvoll, denn ein Friseur wird immer die Dienstleistung Haare schneiden anbieten.

Für Fusbälle-Bonn.de ist es hingegen weniger zielführend. Denn wenn man sich zu einem späteren Zeitpunkt entscheidet, sein Portfolio Beispielsweise um Tennisbälle zu erweitern, kann die Domain beim User zur Verwirrung führen. Auch die Domain hotel-köln.de kann zu Schwierigkeiten führen, falls man später bundesweit Hotels eröffnet, oder die Hotelkette sogar internationalisiert.

Ein sehr anschauliches Beispiel ist notebooksbilliger. Sie hatten eine starke Brand im Bereich Notebooks. Mittlerweile vertreiben sie aber nun wesentlich mehr Produkte, als bloß Notebooks und die Domain passt kaum noch.

Dementsprechend ist auch dieser Faktor in der Bewertung der Google Rankingfaktoren gesunken.

Domain (Keyword unabhängig)

Besteht eine Domain schon längere Zeit, das heißt mehrere Jahre,  und wird durchgängig betrieben beziehungsweise aktualisiert, so baut sich Seitens Google der sogenannte Domain-Trust auf. Durch diesen wird es wesentlich einfacher, mit einzelnen URLs zu ranken, als für eine völlig neue/unbekannte Domain.

Zieht solch eine Domain von A nach B um, so dauert es in der Regel mehrere Monate, bis der vorher erarbeitete Domain-Trust mit umzieht.

Ein Beispiel dafür wäre der Guardian, der bei seinem Umzug ca 50% der Sichtbarkeit in den SERPs einbüßen musste. Erst Monate später normalisierte sich alles und man war in den Suchergebnissen wieder an den gewohnten Positionen, wie folgendes Diagramm zeigt:

Google Rankingfaktoren 2017: Der Sichtbarkeitsindex von theguardian nach einem Domainumzug in Form eines Diagramms.

Quelle: Sistrix

Den Engpass der eigenen Seite finden

Stellt man sich die eigene Website als eine Art Röhrensystem vor, so befindet sich der Engpass an der Stelle, wo das wenigste Wasser durchfließt, sprich beim dünnsten Rohr. Wie man diese Stelle ausfindig macht und durch gezieltes drehen an einer Schraube, den größtmöglichen Effekt erzielt, ist jedoch gar nicht so einfach. Meist gibt es auch mehrere Engpässe auf einmal.

Bevor es also mit SEO gezielt losgehen kann, sollte immer zuerst eine IST-Analyse sowie eine Wettbewerbs-Analyse erfolgen.

  • Wie viele Seiten hat man selbst im Index?
  • Welche davon machen eigentlich Sinn, welche weniger?
  • Für welche Keywords ranke ich schon, für welche Keywords rankt überhaupt die Konkurrenz und wie haben sie es erreicht?

Erst wenn solch grundlegende Fragen fertig beantwortet sind, macht es Sinn, seinen Fokus in SEO festzulegen. Stück für Stück, nicht alles auf einmal.

Hierbei lohnt es sich natürlich an den Punkten anzusetzen, wo man sich den meisten Effekt verspricht.

Engpass am Praxisbeispiel

Um das ganze an einem Beispiel zu veranschaulichen, versuchen wir Google mit einem Laden für Tennis-Artikel gleichzusetzen. In diesem Laden befindet sich ein Regal mit Tennisschlägern in den unteren Reihen. Darüber Tennistaschen, dann kommen Tennissaiten und ganz oben die Balldosen. Deckunsbeitrag und relativer Deckungsbeitrag pro Regalreihe sind aus der folgenden Tabelle ersichtlich und zeigen auf, wo es sich am meisten lohnt, zu optimieren:

Google Rankingfaktoren 2017: Tabelle vom Sortiment des Tennisshops und den Kosten. Hier gehen eindeutige Optimierungsmöglichkeiten draus hervor.

Bringen die Balldosen zwar einen vergleichbar hohen Anteil an Deckungsbeitrag ein, fällt ihr relativer Deckungsbeitrag im Vergleich zu den Tennisschlägern deutlich geringer aus. Deswegen lohnt es sich, das Sortiment der Tennisschläger zu verstärken und dafür weniger Balldosen bereitzustellen.

Genauso verhält es sich auch mit Ihrer Homepage. Nachdem Sie all Ihre Daten analysiert und mit der Konkurrenz abgeglichen haben, können Sie bestimmen, ob es am sinnvollsten ist, neuen Content zu erstellen (2 nicht voll ausgelastete Redakteure im Unternehmen) oder etwas Technisches an der Homepage zu veranlassen. (ähnlicher Effekt mit mehr Kosten). Gearbeitet wird an den Google Rankingfaktoren, die zum besten Preis den größten Effekt versprechen.

SEO-Mythen

Und zum Schluss wird noch mit so manchen SEO-Mythen aufgeräumt.

Die H0-Überschrift ist ganz klar ein Mythos – es gibt sie schlichtweg nicht. Die H1 ist und bleibt die wichtigste Überschrift in einem Dokument und keine Seite sollte sie mehr als einmal beinhalten.

Auch Überall wo eine absolute Zahl für SEO angegeben wird, kann man von einem Mythos ausgehen. (beispielsweise mindestens 3000 Wörter, mindestens 150 Links etc.). Es kommt schlichweg immer auf das Gesamtbild an, sprich in welcher Nische befindet man sich, was ist das Produkt oder Thema, wie groß ist die Konkurrenz etc.

Gleiches gilt auch für SEO-Agenturen. Leiten Sie ein Unternehmen und konsultieren eine entsprechende Agentur, die Ihnen verspricht in wenigen Monaten auf Platz 1 der SERPs zu sein, so sollten Sie sich stets fragen, ob dies eine realistische Zielsetzung sein kann. Denn SEO braucht in den meisten Fällen seine Zeit. Hat Ihre Konkurrenz bereits 1000 Links und Sie erst 100, so werden Sie diese nicht innerhalb weniger Wochen aufholen können.

Ebenfalls sind diese Behauptungen falsch, die man auch häufig hört:

  • Wenn ich bei Google Anzeigen buche (Google AdWords), ranke ich auch organisch besser.
  • Wenn ich Adwords nutze, ranke ich organisch schlechter, weil Google mehr Geld möchte.
  • Facebook: Wer mehr Likes hat, ranked auch automatisch abesser.
  • Meta-Keyword-Tags sind keine Google Rankinfaktoren! Behauptet jemand das Gegenteil, ist das schlichtweg falsch.

Es gibt keinen heiligen Gral im SEO, genauso wenig wie es bei den Google Ranking Faktoren den einen gibt, der alles alleine reißt. Es ist einfach ein Zusammenspiel aus allen oben genannten Punkten. Außerdem ist es ratsam immer darauf zu achten, wer hat es geschrieben, in welchem Zusammenhang und wie alt sind die Informationen. Gerade im SEO-Bereich kann etwas, dass vor einem Jahr gut funktioniert hat, bereits längst wieder überholt sein.

Fazit zu den Google Rankingfaktoren 2017

Von Link-Aufbau über Onpage-Optimierung, ob strukturierte Daten oder Meta-Description, wenn Sie die obigen Google Ranking Faktoren fest im Hinterkopf behalten und sie mit einer zu Ihrer Seite passenden Strategie abarbeiten, stellt sich über Kurz oder Lang der Erfolg bei Ihnen ein.

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen zu den Google Ranking-Faktoren, dann kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular oder hinterlassen einen Kommentar!

Sie haben ein Unternehmen und wollen es im Bereich SEO in den besten Händen wissen? Dann melden Sie sich bei uns und wir verschaffen uns gemeinsam einen ersten Überblick.

Sie möchten Ihr SEO selbst in die Hand nehmen? Auch kein Problem, wir bilden Mitarbeiter in, auf Ihre Ziele, optimierten Seminaren weiter und vermitteln ihnen das nötige Wissen, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden.

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Recap: M-Commerce Talks

M-Commerce Talk

Am 16.05.2017 waren wir bei dem Top-Event M-Commerce Talks zur mobilen Conversion-Optimierung. Der Vormittag stand ganz im Zeichen des E-Commerce, der Online Shop-Optimierung und der App-Vermarktung.

M-Commerce Talks

M-Commerce-Talks im Überblick

Hier geben wir euch eine kurze Zusammenfassung des Events. Einleitend wurden wir durch die Kennzahlen im Online-Handel geführt. Schon hier wurde deutlich, dass der mobile Auftritt im E-Commerce zum entscheidenden Erfolgsfaktor zählt. Mehr als die Hälfte des gesamten Shop-Umsatzes machen die führenden deutschen Online-Händler mittlerweile über das Smartphone.

Auch am Beispiel von Zalando und windeln.de lässt sich ablesen, dass diese Händler ihre Ausrichtung auf die mobile Webseite konzentrieren. Die Bestellprozesse über die mobilen Webseiten sind wesentlich kürzer und userfreundlicher als über einen Desktop-PC.

Damcon GmbH

Eine App für den Shop

Um eben diese Kundenzufriedenheit noch besser zu stärken, empfiehlt es sich, als Shopbetreiber darüber nachzudenken, eine App zu haben. Statistiken zufolge kommen Shop-Besucher, die eine App heruntergeladen haben, bis zu 14 Mal mehr zurück. Über die App hat man die Möglichkeit, Push-Benachrichtigungen, z.B. Rabattaktionen an den Kunden, zu schicken. Darüberhinaus kann sich der User seine Wunschprodukte in einer Merkliste sichern und hat auch eine übersichtliche Produktansicht.

Die Ansprache der Kunden über die sogenannten Push-Benachrichtigungen wirkt persönlicher. Außerdem ist der Kunde dann gleich in der App und kann das Angebot nutzen, stöbern und seine Kauflaune befriedigen.

Damcon GmbH

M-Commerce Talks – unser Fazit

All dies sind Faktoren, die einen Kunden zum Kauf und auch zum Wiederholungstäter werden lassen.  Unsere Quintessenz nach der Veranstaltung: Shopbetreiber sollten schnellstmöglich ihre Webseiten mobile responsive überarbeiten und nach Möglichkeit auch eine Shop-App programmieren.

Doch nicht nur das: Sofern man neu mit einem Business startet, empfehlen die Experten Mobile First zu denken. Zuerst den mobilen Shop und nach Möglichkeit eine passende App programmieren lassen und erst in einem zweiten Schritt eine Desktop-Version des Shops erstellen.

Damcon GmbH

Hier findet ihr die Präsentationsfolien!

Solltet ihr noch weitere Fragen haben, dann nutzt gern unser Kontaktformular oder das Kommentarfeld.

 

 

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Mit Xing Advertising effizient das eigene Business vermarkten

Xing Advertising – Businessvermarktung

neben Xing Ads werden aktuell den Ads in den sozialen Netzwerken wie beispielsweise auf Facebook, Instagram, Twitter oder Pinterest eine enorme Wichtigkeit beigemessen. Jedoch sollte man das Businessnetzwerk Xing mit der Ausrichtung auf die DACH-Region und den fast 10 Millionen Mitgliedern nicht unterschätzen.

Das Business-Netzwerk XING bietet neben der Präsentation der eigenen Firma über das Unternehmensprofil und dem aktiven Austausch in den Expertengruppen, die Möglichkeit der Anzeigenwerbung.

Wer auf Xing unterwegs ist, will netzwerken, sucht nach beruflichen Herausforderungen, neuen Kontakten und das Vermarkten seines Produktes. Von diesem Standpunkt ausgehend, ist das Netzwerk für das klassische B2B-Marketing hervorragend geeignet.

Native Advertising als effektives Mittel der Zielgruppen-Ansprache

Die Plattform setzt vor allem auf das Native Advertising. Dabei handelt es sich um Inhalte, die sich optisch dem Stil der jeweiligen Webseite anpassen und den Nutzern in ihrem vertrauten, also ihrem „nativen“ Umfeld relevante Informationen bieten. Der Vorteil dieser Form von Advertising? User werden mit Inhalten abgeholt, die sie als Tipps mit Mehrwert und nicht als Werbung wahrnehmen.

Werben mit dem Xing AdManager

Advertiser haben mit dem Xing Ad Manager schnell und unkompliziert die Möglichkeit Anzeigen im Xing-Layout zu erstellen. Zunächst sucht man sich eine der vier Werbelösungen aus, um mit Xing Advertising loslegen zu können..

Xing Advertising - Werbearten

Xing Advertising – Werbemöglichkeiten, Quelle: Xing.de

Das folgende Video gibt Tipps zur Erstellung einer Anzeige:

 

Welche Targeting-Optionen führen zu nachhaltiger Performance?

Anschließend legt man seine Zielgruppe und das Budget fest. Die Targetingmöglichkeiten sind, von grundlegenden demografischen Daten einmal abgesehen, klar auf die berufliche Position der Nutzer ausgerichtet. Alter, Geschlecht und Bundesland können natürlich ebenso ausgewählt werden, darüber hinaus werden Branchen und Karrierestufen angeboten – hier findet sich alles von Studenten und Berufseinsteigern bis hin zum Geschäftsführer.

Zielgruppe

Kampagne und Budget festlegen

Entscheidet man sich z.B. für die Native Text-Bild-Anzeigen, hat man dann die Wahl zwischen folgenden sieben Kampagnen.

Kampagnen-Auswahl

Bei der Budgetangabe hinterlegt man das Gesamt- oder Tagesbudget und wählt zwischen zwei Abrechnungsmethoden – per Klick (CPC) oder 1.000 Einblendungen (CPM). In diesem Video noch einmal erklärt:

 

Fazit – Xing Advertising im B2B-Marketing

Das Business-Netzwerk ist eine ideale Plattform für Social Media im Bereich B2B und das Unternehmen als Experten zu positionieren.

Die Seriosität der Business-Plattform, in Kombination mit der Anwesenheit von Entscheidern, ist ideal dazu geeignet, bestehende und potenzielle Geschäftspartner zu erreichen.

Über die Business-Seite bzw. das Unternehmensprofil lassen sich Fachthemen veröffentlichen. Mitarbeiter und Kollegen haben die Möglichkeit sich in einen qualifizierten Austausch in Xing Gruppen zu begeben oder sich fortzubilden.

Zeit und Geld in Business Netzwerke zu investieren lohnt sich, wenn die Ziele das Rekrutieren neuer Mitarbeiter, Positionierung als Experte in der Branche oder das Aufbauen langfristiger Geschäftsbeziehungen beinhalten.

Sie möchten sich als Experte auf Xing positionieren? Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Anfrage!

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Instagram als Werbeplattform & die neuen Instagram Ads

(Oder hier den Artikel als PDF runterladen)

Was ist Instagram?

Instagram ist eine App für Android und iOS Geräte, mit der man Bilder und Videos aufnehmen, bearbeiten und teilen kann.

Anmelden, Bearbeiten, Teilen

Wie meldet man sich auf Instagram an?

Die Instagram App ist sowohl im Google Play Store als auch im Apple App Store kostenlos erhältlich.
Nach dem Download der App muss man ein Account anlegen. Das kann man sowohl über ein Facebook Profil oder aber auch mit einer E-Mailadresse machen.

Instagram Anmeldung

Im nächsten Schritt erstellt man einen Nutzernamen, ein Passwort und fügt ein Profilbild hinzu. Bei dem Bild sollte man darauf achten, dass es quadratisch ist und wichtige Elemente nicht durch den automatischen Kreiszuschnitt abgeschnitten werden.

Instagram Profilbild richtig einbinden

Im darauf folgenden Schritt wird angeboten, einen vollständigen Namen und eine Telefonnummer anzugeben und schon kann man in die Welt des Instagram eintauchen.

Die angegebenen Profil Daten sind jederzeit nachträglich anpassbar. Des Weiteren gibt es einen Platzhalter für den Link einer Webseite sowie eine Biographie, in der man mehr über sich erzählen kann.

Instagram ist mit weiteren Plattformen wie Facebook, Twitter, Tumblr, Flickr und einigen mehr verknüpfbar. Somit ist das Teilen von Bildern und Videos auf diesen Seiten jederzeit möglich.

Profil, Einstellungen, Teilen

Wie teilt man Fotos auf Instagram?

Für das Teilen von Fotos tippt man lediglich auf den blauen Button unten in der Navigation. So wird die Kamera des Smartphones/Tablets aktiviert und man kann ein Foto schießen oder aus bereits bestehenden Bildern in der Galerie wählen.

Bevor man das Bild postet, gibt es die Möglichkeiten Filter anzuwenden, Helligkeit und Kontrast anzupassen sowie viele weitere Einstellungen.

Bilder teilen

Im nächsten und letzten Schritt kann man wählen, ob man das Bild mit allen Abonnenten oder mit bestimmten Instagram Profilen teilen möchte, fügt eine passende Bildunterschrift hinzu, kann Personen markieren, den Standort angeben und bestimmen, auf welchen Netzwerken das Instagram Bild außerdem geteilt werden soll.

Um die Reichweite zu erhöhen empfiehlt es sich (entweder man liebt oder man hasst sie) Hashtags zu nutzen, aber dazu mehr auf Seite 3. Zu guter Letzt tippt man auf „Teilen“ und das Werk ist vollbracht.

Bild Teilen

Wie teilt man Videos auf Instagram?

Auch hier ist das Prozedere ziemlich ähnlich. Nachdem man wieder auf den blauen Button getippt hat, wählt man rechts neben dem Auslöser das Videokamera-Symbol. Um ein Video aufzunehmen muss man den roten Auslöser gedrückt halten. Auch bei Videos gibt es die Möglichkeit Filter anzuwenden. Außerdem kann man aus dem Video ein Titelbild wählen.

Video aufnehmen, Filter, Titelbild

Im letzten Schritt entscheidet man wieder, ob man das Bild mit allen Abonnenten oder nur bestimmten Instagram-Profilen teilen möchte, fügt eine passende Bildunterschrift hinzu, kann den Standort angeben sowie bestimmen, auf welchen Netzwerken das Bild noch geteilt werden soll. Auch hier empfiehlt es sich für eine höhere Reichweite Hashtags zu nutzen. Zum Posten des Videos tippt man wieder „Teilen“.

 

Reichweite aufbauen

Wie wird Marketing mit Instagram betrieben?

Instagram ist das am schnellsten wachsende mobile Netzwerk. Um erfolgreiches Marketing auf Instagram zu betreiben ist es vor allem wichtig, die Reichweite in den Bereichen Abonnenten und Brand-Hashtags aufzubauen. Abonnenten des Instagram Profils können sowohl bestehende Kunden als auch Neukunden sein.

Abonnenten:

Zu Beginn muss die Bekanntheit des Instagram-Account gesteigert werden. Dies geschieht am besten, indem bestimmte Bilder auch auf anderen Plattformen wie Facebook geteilt werden. Besonders die Kombination aus Instagram und Facebook ist sehr beliebt, da die Instagram-Inhalte im Facebook Newsfeed sehr prominent dargestellt werden.

Wie gewinnt man Abonnenten?

Das ist tatsächlich fast ausschließlich mit gutem Content möglich. Immer mehr Unternehmen nutzen Instagram und das führt zu einem immer größer werdenden Wettbewerb. Es ist wichtig, aus der Masse herauszustechen. Dazu gehört es auch regelmäßig Inhalte zu posten, um bei den Instagram Usern nicht in Vergessenheit zu geraten. Ganz nach dem Motto „Aus dem Auge, aus dem Sinn“.

Brand-Hashtags:

Für eine höhere Reichweite und mehr Interaktion auf Instagram sollte nicht auf Hashtags verzichtet werden, denn sie sorgen für die Verbreitung der Inhalte. Hashtags findet man heutzutage überall. Twitter, Facebook, Google+ und auf vielen anderen Seiten. Auch auf Instagram kommt man nicht um sie herum.

Was sind Hashtags?

Hashtags sind Wörter die an das Doppelkreuz „#“ angefügt werden, wie #berlin, #badtölz, #damcongmbh oder #marketingmitinstagram.

Brand-Hashtags können der Name des Unternehmens sein oder aber auch ein Slogan oder Zitat, mit dem das Unternehmen verbunden wird, wie beispielsweise #justdoit von der Marke Nike.
Brand-Hashtags sollte man als Unternehmen so wählen, aber auch als Kunden des Unternehmens, dass sie intuitiv einsetzbar sind.

Tipps für einen Brand-Hashtag

Wichtig bei einem Brand-Hashtag ist die Einzigartigkeit. Deshalb sollte vorher auf Plattformen wie Twitter, Google+, Pinterest, Facebook und auch Instagram selbst recherchiert werden, ob der gewählte Hashtag bereits in irgendeiner Weise verwendet wurde. Manchmal kommt es auch vor, dass der Name des Unternehmens zu gewöhnlich ist. Dann sollte man sich etwas Individuelleres als Brand-Hashtag einfallen lassen.
Damit die User sich den Brand-Hashtag merken und korrekt anwenden können, sollte darauf geachtet werden, den Hashtag kurz und leicht lesbar zu halten. Da bei einem Hashtag keine Leerzeichen vorhanden sind, fällt es dem User schwerer ihn zu lesen und zu merken, je mehr Wörter aneinander gereiht werden.
Bsp.: #damcongmbh kann der User viel besser identifizieren, als #damcongmbhdigitaladvertisingagency und somit auch leichter merken.

Beispiele für erfolgreiches Marketing mit Instagram:

(Stand vom 18.03.2015)

Nike
Abonnenten: 13,1 Mio.
Brand-Hashtags: #justdoit

9GAG
Abonnenten: 11,9 Mio.
Brand-Hashtags: #9gag

Zara
Abonnenten: 3,0 Mio.
Brand-Hashtags: #zaradaily

 

Instagram Ads

Instagram Ads sollen in den kommenden Wochen schrittweise in Deutschland eingeführt werden.
Derzeit werden diese Werbeanzeigen nur Usern in den USA und Großbritannien angezeigt.

Was sind Instagram Ads?

Instagram Ads sind Anzeigen auf Instagram, die wie ein typisches Instagram-Bild oder -Video aussehen. Der einzige kleine Unterschied ist, dass dort wo normalerweise der Veröffentlichungszeitraum steht ein „Sponsored“-Icon platziert ist.
Damit die Ads zielgruppenspezifischer geschaltet werden können, greift Instagram auf Profildaten von der Mutterfirma Facebook zurück.

Wodurch zeichnen sich Instagram Ads aus?

Instagram Ads zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf den ersten Blick nicht wie eine Werbeanzeige aussehen. Kein Logo, kein Slogan und keine Werbetexte. Die Bilder könnten auch von Freunden des Users sein. Die Bildtitel haben meistens nicht direkt etwas mit dem beworbenen Produkt zu tun, aber der Fokus im Bild sollte auf dem Produkt liegen.

Wo werden Instagram Ads geschaltet?

Die zielgruppenspezifischen Werbebilder und -videos werden im Neuigkeiten-Feed der User zwischen den Bildern und Videos ihrer Abos angezeigt. Nutzer können die Ads auch verbergen, wodurch Instagram signalisiert wird, dass diese Werbung für diesen Nutzer nicht relevant ist. Um mehr Informationen zu der gesponserten Werbeanzeige zu erhalten, braucht der Nutzer lediglich auf das Symbol oben rechts über dem Bild zu klicken.

Wer kann Instagram Ads schalten?

Um sicherzustellen, dass die Werbeanzeigen kreativ und interessant sind, startete Instagram mit wenigen Unternehmen in den USA und Großbritannien, die bereits eine bestehende und einflussreiche Anzahl an Abonnenten haben. Dazu gehören unter anderem Marken wie beispielsweise Levis, Ben and Jerrys, Adidas, PayPal oder Micheal Kors.

Sponsored Ads

Zum offiziellen Start in Deutschland werden es Unternehmen wie Zalando, Porsche, Samsung, EDITED, Mercedes-Benz und Volkswagen sein.

Sie wollen mit Instagram werben? Nehmen Sie sehr gerne Kontakt mit uns auf.

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Review der neuen AdWords App für Android-Geräte

Seit dem 6. März ist die neue AdWords App im Google Play Store kostenlos für alle Android-Geräte zum Herunterladen verfügbar. Wir haben sie für Euch getestet:AdWords App für Android

Einfacher Download

Schon beim Download fällt die neue App positiv auf. Die 15 MB große Datei ist im Handumdrehen auf das Smartphone geladen und startet sofort mit der Einrichtung des Google-Kontos. Nachdem Sie sich mit Ihren Daten angemeldet und ein Konto ausgewählt haben, öffnet sich die Startseite – eine Art Dashboard erscheint.

Dashboard

Die Box am oberen Rand des Dashboards gibt Werbenden sofort einen guten Überblick über die Performance des ausgewählten Kontos. Dort können Sie Statistiken zu den wichtigsten Parametern Ihrer Werbekampagne einsehen und mit Hilfe von Graphen und Diagrammen schnell überblicken. Einzelne Parameter wie Impressions, Klicks oder Conversions lassen sich auch nach Gerät, Netzwerk, Klicktyp, Wochentag und Conversionname segmentieren.

Die Mitte des Dashboards hält Werbechancen für Sie bereit. Google macht Ihnen automatisch Vorschläge zur Gebotsanpassung, damit Ihre Anzeigen auf der ersten Seite der Suchergebnisse und möglichst weit oben stehen.

Unterhalb der Werbechancen finden Sie die drei Kampagnen, die Sie zuletzt aufgerufen haben. Die App ermöglicht Ihnen so den schnellsten Zugriff zu Kampagnen, die sie überwachen möchten.

Angelehnt an die neue „Typliste“ im AdWords Editor 11, gibt es am unteren Rand des Dashboards Shortcuts zu Kampagnen, Anzeigengruppen, Keywords und Anzeigen. Mit Hilfe dieser Abkürzung gelangen Sie sofort zur Übersicht und können die wichtigsten Performancedaten überblicken.

Performance-Graphen

Die Grafiken zur Kontoperformance im Dashboard sind eine sehr große Hilfe, um einen guten Überblick zu bekommen. Umso mehr wünschen wir uns deshalb, dass es diese Art der Visualisierung bald auch auf Kampagnen- und Anzeigengruppeneben gibt.

Geeignet für SEA Manager, die viel unterwegs sind

Die AdWords App ist perfekt für SEA-Manager, die oft unterwegs sind und trotzdem die Kontrolle über Ihre AdWords-Konten behalten wollen. Obwohl die App mit mobiler Internetverbindung auch bei großen Konten überraschend gut funktioniert, kann man nicht erwarten, dass Sie Ihnen ermöglicht, ab sofort nur noch von unterwegs zu arbeiten. Die App ist nur als Ergänzung zur vollen Desktop-Version gedacht und ermöglicht lediglich das rasche Anpassen von Geboten sowie das Aktivieren und Pausieren von Kampagnen, Anzeigengruppen, Keywords und Anzeigen.

Fazit

Die App ist eine sinnvolle Ergänzung für alle SEA-Manager. Sie ist äußert benutzerfreundlich, gut strukturiert und gerade so stark abgespeckt, dass die wichtigsten Inhalte trotzdem noch zur Verfügung stehen.

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Googles Upgraded URLs

Parameter-Tracking soll mit Upgraded URLs einfacher und schneller werden.

Ab dem 1. Juli stellt Google auf Upgraded URLs im AdWords Konto um.
Es kann also nicht schaden, sich frühestmöglich mit den Upgraded URLs vertraut zu machen und sie zu verwenden, da sie sich unter anderem auf die Ladezeiten der Websites und auf den Qualitätsfaktor auswirken können.

Ziel der Upgraded URLs ist es, das Verwalten des Drittanbieter-Trackings deutlich zu vereinfachen. Bisher war es so, dass die gesamte Ziel-URL angepasst werden musste, wenn am Tracking-Parameter etwas verändert werden sollte. Dies hatte wiederum zur Folge, dass Google die neue URL überprüfen und freigeben musste. Das soll sich jetzt ändern, indem Google die Tracking-Parameter von der eigentlichen Ziel-URL trennt.

Mit den neuen ValueTrack-Parametern können Werbende zusätzliche Informationen gewinnen wie z.B. über den geografischen Standort des Klicks, auf welchem Gerät die Anzeige geschaltet wurde oder durch welches Keyword und Keyword-Option eine Anzeigenschaltung ausgelöst wurde, auf die ein User geklickt hat.

Man kann die URL-Optionen auf Konto-, Kampagnen-, Anzeigengruppen-, Anzeigen-, Keyword- und Sitelink Ebene festlegen, wobei grundsätzlich die spezifischste Tracking-Vorlage herangezogen wird.

URL-Optionen auf Konto-, Kampagnen- und Anzeigengruppenebenen können aktualisiert werden, ohne dass die Anzeigen erneut von Google freigegeben werden müssen. Bei Zielseiten in bestehenden Anzeigen arbeitet Google noch daran, dass bei der Umstellung von Ziel-URLs auf finale URLs die Anzeigenhistorie nicht verloren geht.

Upgraded URL-Optionen auf den verschiedenen Ebenen:

… Kontoebene
Screenshot_Upgraded URL_Kontoebene

 

 

 

 

 

 

 

… auf Kampagnenebene
Screenshot_URL Optionen_Kampagnenebene

 

 

 

 

 

… auf Anzeigenebene
Screenshot_Upgraded URL_Adwordsanzeige

 

 

 

 

 

 

 

 
… auf Sitelinkebene
Screenshot_Upgraded URL_Sitelinkebene

 

 

 

 

 

 

 
… auf Keywordebene
Screenshot_Upgraded URL_Keywordebene

 

 

 

Das Ganze funktioniert aber nur, wenn die Weiterleitung auf die finale URL innerhalb Ihrer Domain erfolgt, allerdings nicht, wenn auf Domains von Drittanbieter verlinkt wird.

Nähere Informationen zu den Upgraded URLs und URL-Optionen finden Sie hier:
http://support.google.com/adwords/answer/6076199
http://adwords.blogspot.de/search/label/Updates

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Twitter Ads Agentur

Twitter Ads Agentur – News zu Twitter Ads

Im Februar 2015 sind die Twitter Ads auch in Deutschland gestartet. Über die Website der Twitter Ads können die Kampagnen angelegt, ausgewertet und optimiert werden.

Folgende Kampagnentypen haben wir als Twitter Ads Agentur für Sie zusammengestellt:

  • Tweet-Interaktionen (bspw. zum Steigern von Retweets, Favorisierungen oder Antworten)
  • Websiteklicks oder Conversions (bspw. um Nutzer von Twitter zum Klick zu Ihrer Webseite und somit zu Ihrer Dienstleistung oder Ihren Produkten zu motivieren)
  • App-Installationen oder App-Interaktionen (bspw. um eine vorhandene App schneller zu verbreiten, sie zu bewerten oder weiterzuempfehlen)
  • Follower (bspw. um die Anzahl der Follower auf den eigenen Twitter-Kanal zu erhöhen)
  • Leads auf Twitter (bspw. um Mailadressen für die spätere Ansprache zu generieren)
  • Benutzerdefinierte Kampagne (eigene Definitionen der Zielgruppe und deren Ansprache einrichten)

Twitter Ads Agentur - Beispiele von Twitter Ads

Die häufigste Bewerbungsart in unserem Agenturbereich der Performance werden die Kampagnen zu den „Websiteklicks und Conversions“ sein. Hiermit versuche ich, die definierte Zielgruppe direkt anzusprechen.

Als Twitter Ads Agentur haben wir die Möglichkeiten der Ansprache zusammengeschrieben. Diese reichen von bisher geschriebenen Tweets, speziell für die gesponserten Tweets geschriebenen Anzeigen bis hin zu den so genannten Twitter Cards.
Eine Twitter Card ist ein um ein selbst definierbares Bild erweiterbarer Tweet. Zwei Beispiele hierfür:

Twitter Ads Agentur - Twitter Card Damcon eBookTwitter Ads Agentur - Twitter Card Damcon Teil 2

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Text des Buttons ist hierbei aus einer Liste von derzeit 13 verschiedenen Vorschlägen wählbar.
Die Überschrift des Bildes kann frei definiert werden, der Text wird durch den entsprechenden Tweet ersetzt.

Twitter Ads Agentur – Welche Zieldefinitionen gibt es?

Die Zielgruppendefinition ist sehr umfangreich und spezifisch möglich nach

  • Standort (Land und ggf. Stadt)
  • Geschlecht
  • Geräte
  • Mobilfunkanbieter
  • Neue Geräte (bspw. Nutzer, die sich zum ersten Mal bei Twitter mit einem neuen Smartphone anmelden)
  • Schlagwörter (= Keywords, nach denen Nutzer suchen oder einen Tweet mit diesen Wörtern posten)
  • Follower
  • Interessen
  • TV Sendungen (bspw. wenn in einem direkten Umfeld einer TV-Sendung geworben werden soll)

Twitter Ads Zielgruppe

Quick Promote Empfehlungen unserer Twitter Ads Agentur

Eine Möglichkeit, um schnell aus den vorhanden Tweets diejenigen zu identifizieren, die eine besonders hohe Interaktionsrate hatten, gibt es neben dem Tool http://analytics.twitter.com die Funktion „Quick Promote“, um diese Tweets auch direkt zu bewerben.
Ein kurzes Video zur Erklärung gibt es hier:

 

Sie haben Interesse an Twitter Ads Agentur-Dienstleistungen, die Ihnen spezifische Vorschläge für Kampagnen unterbreitet, Ihre Kampagnen analysiert und erfolgreich gestaltet?

Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Anfrage!

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Wie die Google Bewertungserweiterung funktioniert

Mit der Google Bewertungserweiterung können Sie zu AdWords Anzeigen positive Bewertungen, Auszeichnungen und andere Beurteilungen eines Drittanbieters hinzufügen und somit dem potenziellen Kunden einen weiteren Grund geben, auf ihre Anzeige zu klicken.

Die Adwords Bewertungserweiterung – So könnte Ihre Anzeige aussehen

Adwords Bewertungserweiterung Beispiel

Adwords Bewertungserweiterung Beispiel1

 

 

 

Adwords Bewertungserweiterung Beispiel 2

Adwords Bewertungserweiterung Beispiel 2

 

 

 

Einrichtung der Adwords Bewertungserweiterung

Wenn es eine offizielle Bewertung über Ihr Unternehmen im Internet gibt (es muss ein Link zu der Veröffentlichungsquelle vorliegen), können Sie diese zitieren oder umschreiben.

Bewertungserweiterung einrichten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Keine zusätzlichen Kosten für die Adwords Bewertungserweiterung

Wenn ein User auf Ihre Bewertungen klickt, entstehen keine zusätzlichen Kosten. Nur die standardmäßigen CPC-Kosten für Klicks auf die Anzeige werden Ihnen in Rechnung gestellt. Die Klickrate kann laut Google durch die Bewertungserweiterung um bis zu 10% gesteigert werden, da der User durch die Erweiterung mehr Anreize hat, auf die Anzeige zu klicken.

Funktion der Adwords Bewertungserweiterung

Die Bewertungserweiterung erscheint nicht bei jeder Anzeigenschaltung, wie bei allen anderen Erweiterungen auch. Ob die Bewertung angezeigt wird, hängt von einem Zusammenspiel der verschiedensten Kriterien ab, wie beispielsweise Ihrem Gebot, der zur Verfügung stehenden Fläche auf der Suchergebnisseite, der Anzeigenrelevanz und anderen Faktoren.

Bedingungen

  • Einsatz nur im Suchnetzwerk möglich
  • In den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch und Japanisch erhältlich
  • Bewertungen sollten sich auf das gesamte Unternehmen beziehen
  • Eine Bewertungserweiterung für mehrere Kampagnen und Anzeigengruppen nutzbar

Nicht zugelassen werden Bewertungen, wenn…

… die Bewertung über ein Jahr alt ist
… die Bewertung nicht aus der Originalquelle stammt
… die ursprüngliche Bewertung verändert wurde
… der Name Ihres Unternehmens in der Bewertung wiederholt wird
… es eine individuelle Kundenbewertung und Erfahrungsberichte ist
… die Empfehlung gekauft wurde
… es sich um eine nicht öffentliche Webseite handelt (mit Anmeldung/Registrierung)
… die Seite mit der Bewertung nicht jugendfrei ist
… die Bewertung aus einem Video, einer Audiodatei oder einem PDF stammt

Weitere Informationen, wie man Bewertungserweiterungen erstellt, verwaltet und bearbeitet, finden Sie außerdem hier: https://support.google.com/adwords/answer/3236114?hl=de

Google Play Store

Seit dem 09.02.2015 können PlayStore-Sterne in Anzeigen zur Installation mobiler Apps integriert werden. Die Überschrift kann dann nicht mehr selbst definiert werden, sondern wird durch den Namen der App ersetzt.

Voraussetzungen:

  • Mindestens 30 Bewertungen in den letzten 12 Monaten
  • Durchschnittliche Bewertung von mindestens 3,5 Sternen

Quelle (10.02.2015): https://plus.google.com/u/0/events/cr4jaoq0d9m7g4u4j5sk6q0c05o?cfem=1

 

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Wachstum ist angesagt im Jahre 2014

Nach Angaben der Studie „Die Digitale Wirtschaft in Zahlen von 2008 bis 2014“ vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) wächst der Umsatz der Online-Branche in Deutschland seit dem Jahr 2008 durchschnittlich um 10,13 Prozent und soll bis 2014 voraussichtlich auf über 120 Milliarden Euro ansteigen.

Die digitale Wirtschaft umschließt alle Wirtschaftszweige, die für die Durchführung ihrer Geschäftsprozesse eine IP-Adresse benötigen.
Nach Daten der BVDW-Studie wird der Umsatz für den Bereich Service Access bei rund 34,97 Milliarden Euro liegen bei einer jährlichen Wachstumsrate von 6,13 Prozent.

Der Bereich Applikation und Services wird einen Umsatz von 43,24 Milliarden Euro erzielen und der Bereich End-User-Interaktion erwirtschaftet 42,54 Milliarden Euro bei einer Wachstumsrate von 13,77 Prozent.

Die überaus aussichtsreiche Entwicklung der Umsätze spiegelt sich auf dem Arbeitsmarkt der digitalen Wirtschaft wider. Seit 2008 erfasst die Branche im Schnitt ein konstantes Wachstum von 8,13 Prozent pro Jahr. Im Jahr 2012 lag die Zahl der Beschäftigten in der Online-Branche bei 396.980. In diesem Jahr sind es schon 426.180 Beschäftigte.
Für das Jahr 2014 werden 460.701 Arbeitsplätze in der digitalen Wirtschaft geschätzt.

Die Daten zu den Umsatz- und Beschäftigungszahlen wurden auf Grundlage von unterschiedlichen Sekundärquellen von Verbänden, Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes, der Bundesnetzagentur und sonstige Dienste sowie über Primärforschung in der Verlagsbranche bestimmt. Für den besseren Vergleich mit anderen Untersuchungen des Marktes entfällt der Bereich des Online-Banking.

Diese Abänderung verhindert einen unmittelbaren Vergleich mit den Angaben der Erstausgabe aus dem Erscheinungsjahr 2011.

Eine aktuelle Studie des Bundesverbands des Deutschen Versandhauses (bvh) bietet einen umfassenden Einblick in den E-Commerce-Umsatz in Deutschland.

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Für 2012 über 25 Milliarden Euro E-Commerce-Umsatz

Rekordwachstum im interaktiven Handel: Erstmals seit der Bundesverband des Versandhandels Umsatzzahlen im Online- und Versandhandel erhebt, lag das Branchenwachstum mit ca. zwölf Prozent im zweistelligen Bereich. Über 30 Milliarden Euro flossen in die Kassen der Versender. Die E-Commerce-Branche freut sich ebenfalls über einen neuen Rekord. Mit einem Gesamtumsatz von mehr als 21 Milliarden Euro wurde auch die 20-Milliarden-Euro-Marke geknackt.

Laut der aktuellen Studie des BVH, Interaktiver Handel in Deutschland 2011, wuchs der deutsche E-Commerce von 2010 auf 2011 um 18%. Das bedeutet, dass die deutschen Verbraucher, im Vergleich zum Jahr 2010, 3,4 Milliarden Euro mehr für Produkte und Dienstleistungen im Internet ausgaben.

Der Anteil der Versandhandelsbranche am Gesamthandelsumsatz stieg im gleichen Zeitraum von 7,8% auf 8,2%. Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des BVH, ist der Meinung, dass der Kauf im Internet für immer mehr Kunden zur Selbstverständlichkeit geworden sei.

Mit 58% repräsentieren Frauen gegenüber den männlichen Kunden das starke Versandhandelsgeschlecht. Sie stehen für einen Jahresumsatz von mehr als 19 Milliarden Euro. Männer bringen es auf 14 Milliarden Euro. Die Damen generieren zudem die meisten Umsätze durch eindeutig größere Warenkörbe als die Herren.

Die Stationären Händler legten das größte Umsatzwachstum bei den Online-Händlern vor. Sie steigerten die Online-Umsätze um 45%, gefolgt von den Internet-Pure-Playern mit einem Plus von 31%. Die eBay-Powerseller konnten ihr Online-Geschäft um zehn Prozentpunkte ausbauen.

Die größten Umsatzbringer im interaktiven Handel im Jahr 2011 waren Bekleidung, Textilien und Schuhe. 2011 lag deren Umsatzvolumen im Katalog- und Internet-Geschäft bei ca. 13 Milliarden Euro. Das bedeutet ein Plus von einem Prozent zum Vorjahr. Medien, Bild- und Tonträger belegten Platz zwei mit einem Plus von elf Prozent auf ca. 3 Milliarden Euro. An dritter Stelle rangieren Unterhaltungselektronik und E-Artikel mit 3,26 Milliarden Euro (plus 23 Prozent).

 Der Umsatz für digitale Dienstleistungen wie Veranstaltungstickets, Fahrkarten oder Entertainmentprodukte lag bei ca. acht Milliarden Euro. Das bedeutet ein Plus von 14%. Über das mobile Internet wurde rund ein Drittel gefordert.

Die Studieninitiatoren sind davon überzeugt, dass 2012 dem interaktiven Handel ein erfolgreiches Jahr bescheren wird. Für 2012 kalkuliert der BVH mit einem 7,4-prozentigem Plus für die gesamte Versandhandelsbranche. Der E-Commerce-Bereich soll um mehr als 16% auf 25,3 Milliarden Euro wachsen.

Für die Studie wurden 30.000 Privatpersonen aus Deutschland im Alter von über 14 Jahren befragt. Der Zeitraum der Befragung ging von Januar bis Dezember 2011. Die Personen wurden zu ihrem Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel und zu ihrem Konsum von digitalen Dienstleistungen befragt. Für die Hochrechnung der Zahlen für das Jahr 2012 wurde die Umsatzentwicklung der letzten fünf Jahre mit der aktuellen Entwicklung verglichen und durch Händlerbefragungen gewonnene Erwartungen berücksichtigt.

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