Damcon Updates Januar 2018

Und da sind wir nun mitten im neuen Jahr angekommen und veröffentlichen unsere Damcon Updates Januar 2018. Diesmal schauen wir uns die neuen Funktionen bei AdWords und Facebook an. Wir wünschen ein gesundes neues Jahr 2018 und viel Spaß beim Lesen.

Google AdWords

Längere Snippet-Texte

Mit Snippet-Erweiterungen können bestimmte Aspekte der Produkte und Dienstleistungen hervorgehoben werden. Sie werden unterhalb der Textanzeige in Form eines Titels und einer Liste eingeblendet.

Seit Mitte November hat Google die Zeichenlänge der Snippets erweitert. In den USA hat man nun ein Plus von 70 Zeichen beobachtet. Wie viele Zeichen in deutschen Accounts zur Verfügung stehen werden, ist noch nicht ganz geklärt.

Hier ein Beispiel:

Snippets werden verlängert

Quelle: Sistrix

Customer Match nun auch für Telefonnummern und Adressen

Mit dem AdWords-Kundenabgleich hat man die Chance, Kunden Anzeigen basierend auf Google-Daten zu präsentieren. Beim Kundenabgleich handelt es sich um ein praktisches Werbetool für viele Geschäftsziele – von der Steigerung der Markenbekanntheit bis zur Leistungsoptimierung.

Durch ein Update ist es nun möglich, neben der Mailadresse auch die Telefonnummer oder Kontaktadresse, bzw. eine Kombination verschiedener Daten des Nutzers als Information einzuspeisen.

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Quelle: Google

Hinweis: Der Kundenabgleich ist derzeit nur für die Google-Suche, Google Shopping, YouTube und Gmail verfügbar. Das Tool kann nicht für Websites von Drittanbietern im Google Displaynetzwerk verwendet werden.

Showcase Ads Remarketing

Geplant ist, dass Remarketing Listen erstellt werden, obwohl der User noch gar nicht auf der Kundenwebsite war. Und zwar greift das Remarketing einen Schritt voraus und vertaggt die User schon auf dem Google Shopping Profil.

Hier ein Beispiel für eine Zwischenseite mit dem Remarketing Cookie aus dem Bereich Musikinstrumente:

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Quelle: Google

Google testet Bilder in Suchanzeigen

Wie wir bei Search Engine Land erfahren haben, testet Google nun über die Sitelinks auch Bilder in Suchanzeigen zu nutzen. Dies ist vor allem für die mobile Ausspielung gedacht. Es ist noch nicht klar, ob dieser Test auch auf dem Desktop ausgeführt wird.

bilder in suchanzeigen

Quelle: Google

Für erweiterte Zielseiten-URLs lassen sich jetzt vollständige Berichtmesswerte anzeigen

Mit effektiven Zielseiten erzielen Sie mehr Conversions. Die Zielseite ist die Seite Ihrer Website, auf die Nutzer nach dem Klick auf Ihre Anzeige gelangen. Sie können die Leistung der Zielseiten von Video-, Suchnetzwerk- und Displaynetzwerk-Anzeigen auf der Seite „Zielseiten“ überprüfen.

Sie sehen eine Momentaufnahme der folgenden Daten für Ihre Zielseiten:

  • Klickrate der für Mobilgeräte optimierten Seiten
  • Klickrate der gültigen AMP-Seiten
  • Leistungsmesswerte wie Klicks, Kosten und Conversion-Rate

Über den „Änderungsverlauf“ kann man nun Änderungen an Kampagnen oder Anzeigengruppen aufrufen

Sie können eine Zusammenfassung der an Ihrem Konto vorgenommenen Änderungen anzeigen, indem Sie den Spalten „Kampagnen“ und „Anzeigengruppen“ Änderungsverlaufsspalten hinzufügen.

 Anzeigenvariationen einrichten

Mit der Funktion „Anzeigenvariationen“ können Sie ganz einfach mehrere Versionen testen – also beispielsweise den Anzeigentitel oder den Beschreibungstext ändern, verschiedene Werbeangebote ausprobieren oder die Vorteile der beworbenen Produkte und Dienstleistungen auf unterschiedliche Weise hervorheben. Variationen können nicht auf finale URLs angewendet werden.

Promotion Extensions

Quelle: Google

Aktualität der Daten ermitteln

Achten Sie auf die Aktualität der Statistikwerte, wenn Sie sich die Daten Ihres AdWords-Kontos ansehen. Leistungsdaten sind nicht sofort verfügbar und einige Messwerte werden nur einmal pro Tag aktualisiert. Berücksichtigen Sie daher bei der Beurteilung der Kontoleistung, dass einige kürzlich ermittelte Kontodaten unter Umständen noch nicht zu sehen sind.

daten aktuell

Quelle: Google

Google Analytics stellt 4 neue Funktionen für mehr User-Insights vor

Auch bei Analytics gibt es ein großes Update. Nutzerzentrierte Berichte bieten jetzt mehr Einblick in das Nutzerverhalten. Werbetreibende sollen nun die Nutzerinteraktionen besser verstehen können, insbesondere bei mehreren Sitzungen eines Users über mehrere Tage hinweg. Zusätzlich zur Anzahl der Sitzungen kann nun auch eingesehen werden, wie viele Nutzer über die Paid Search auf eine Seite gelangt sind.

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Quelle: t3n

Mit dem neuen Nutzer-Explorer können sich Advertiser die Laufzeitdaten der einzelnen Nutzer ansehen. Für jeden User wird ein eigener Nutzerbericht mittels einer Client-ID angelegt. Dieser Bericht enthält unter anderem die Gesamtzeit, die der Nutzer auf der Seite verbracht hat, die Anzahl an Transaktionen sowie den generierten Umsatz.

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Quelle: t3n

Als weitere Neuerung können nun auch in Analytics verschiedene Zielgruppen angelegt und kanalübergreifend ausgewertet werden. Zu sehen sind beispielsweise Absprungraten, Transaktionen, Anzahl der (neuen) User in einer Zielgruppe und der Umsatz. Es können bis zu 20 Zielgruppen angelegt werden.

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Quelle: t3n

Anhand eines Machine-Learning-Models gibt die Metrik Conversion Probability (Conversion-Wahrscheinlichkeit) eine Einschätzung über die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer zukünftig konvertieren wird. Das Modell lernt dabei von Nutzern, die in der Vergangenheit Tranksaktionen durchgeführt haben.

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Quelle: t3n

Neue Werberichtlinien für Google AdGrants und AdGrantsPro

2018 werden schrittweise zusätzliche Bedingungen für die Verwendung von AdWords eingeführt.

Alle AdWords-Konten bei Ad Grants müssen jeden Monat eine Klickrate (CTR) von 5 % aufweisen. Zudem müssen neben dem relevanten geographischen Targeting mindestens zwei aktive Anzeigen pro Ad Group sowie mindestens zwei Sitelink-Erweiterungen enthalten sein.

Ab Mitte Januar 2018 werden Rezensionserweiterungen eingestellt

Ab Mitte Januar wird es keine Review-Erweiterungen in Suchanzeigen mehr geben. Alle entsprechenden Erweiterungen sowie deren Leistungsdaten werden Anfang Februar aus den AdWords-Konten gelöscht. Wer seine Daten noch sichern möchte, hat bis Februar Zeit sie sich herunterzuladen.

Google Trends jetzt auch für Youtube, Shopping, News- und Bildersuche

Gooogle Trends gibt es jetzt auch für Youtube und Google Shoppping. Damit haben E-Commerce-Händler und Marketer mehr Möglichkeiten, Trends auszuwerten und für ihr Business zu nutzen.

Google Shopping Produktbewertungen jetzt global

Eines der neuen Merchant Center Programme sind die Produktbewertungen, welche in Form von Sternen auf Produktebene in Shopping-Ergebnissen ausgespielt werden können. Siehe:

 

US Screenshot

Quelle: Google

Diese Möglichkeit war bisher nur ausgewählten Märkten vorbehalten. Nun wurde dieses Merchant Center Programm global ausgerollt. Global bedeutet in diesem Zusammenhang allerdings nur in Ländern, in denen Google Shopping überhaupt möglich ist.

YouTube Reels – YouTube Stories für Creator

YouTube möchte natürlich, dass diese Inhalte und Ankündigungen nicht nur positiv auf Instagram und Twitter einzahlen. Die Inhalte sollen auch auf YouTube zur Verfügung stehen. Im Idealfall nur auf YouTube. Mit Reels sollen Youtuber Smartphone-Videos von einer maximalen Länge von 30 Sekunden kombinieren und mit Musik, Texten oder Stickern versehen können.

YT reels

Quelle: Youtube

Facebook

Facebook liebäugelt mit Pre-Roll Ads

Jetzt gab das Netzwerk bekannt, die kurzen Werbeclips vor Videos ab 2018 testen zu wollen. Die Anzeigen werden nicht bei Videos im normalen Newsfeed ausgespielt, sondern nur dort, wo User aktiv nach Videoinhalten suchen. Dazu gehört zum Beispiel Facebook Watch, eine Facebook-eigene Videoplattform, die Youtube Konkurrenz machen soll und bisher nur in den USA verfügbar ist.

Genaues Event Tracking mit mehreren Facebook Pixel

Mit Hilfe des Facebook Pixels können Resultate Kampagnen zugeordnet, Ads optimiert und Custom Audiences erstellt werden. Im November 2017 hat Facebook mit trackSingle und trackSingleCustom zwei neue Möglickeiten für das Pixel hinzugefügt. Diese beiden Optionen erlauben das selektive Abfeuern von zwei Events für einen spezifischen Pixel, auch wenn mehrere Pixel auf einer Seite geladen werden, ohne dass unerwartete Konsequenzen zu befürchten sind.

Mit den „Delivery Insights“ seht ihr, wie gut eure Anzeigen im Facebook-Auktionssystem abschneiden

Mit den neuen Delivery Insights findet man sehr schnell heraus, welche Anzeigen gerade wenig Reichweite erhalten, warum das so ist und wie man diese Anzeige verbessern kann. Mehr dazu auch in der Facebook-Hilfe.

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AdWords Checkliste Weihnachten

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Es sind noch 42 Tage bis Heilig Abend! Damit Ihr Weihnachtsgeschäft wieder ein voller Erfolg werden kann, haben wir eine AdWords Checkliste Weihnachten zusammengestellt. Bis zu 75% des gesamten Umsatzes im E-Commerce werden im letzten Quartal des Jahres erwirtschaftet.

Weihnachten

Die AdWords Checkliste Weihnachten

Sie möchten Ihre Verkäufe im Weihnachtsgeschäft steigern, dann haben wir für Sie eine Checkliste mit hilfreichen Tipps zusammengestellt. Inhalt der Checkliste:

  • historische Daten auswerten
  • Suchanfragen gezielt nutzen
  • Gebotsanpassungen prüfen
  • Anzeigentexte
  • Remarketing sinnvoll nutzen
  • Wettbewerbsbeobachtung
  • Google Shopping

Hier kannst du unsere AdWords Checkliste Weihnachten herunterladen: AdWords Checkliste Weihnachten Damcon

Veröffentlicht in Damcon-News

Google Rankingfaktoren 2017

Google Rankingfaktoren 2017: Ein Laptop, auf dem die Suchmaschine Google geöffnet ist.

Setzt man sich mit dem Thema SEO auseinander, stolpert man früher oder später über die Google Rankingfaktoren. Wir möchten Ihnen hier verständlich und transparent einen Überblick über die einzelnen Faktoren geben und Ihnen erläutern, wie Sie Ihre Website entsprechend optimieren können.

Häufig findet man grade in älteren Beiträgen zu diesem Thema Informationen, die einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Unternehmen investieren deshalb zum Teil oft noch Zeit in SEO-Maßnahmen, die dann keinen Erfolg verzeichnen können. Sistrix hat zu dem Thema Google Ranking Faktoren eine aktuelle Video-Reihe erstellt, in der 16 der Top SEO’s in Deutschland die wichtigsten Google Ranking-Faktoren diskutieren. Das mehr als 3,5 Stunden vorhandene Videomaterial wurde unter anderem in diesem Artikel für euch ausgewertet.

Onpage – Keyword abhängige Faktoren

War es vor nicht all zu langer Zeit noch das wichtigste, das Fokus-Keyword in der H1-Überschrift, in der Meta-Description als auch in der URL unterzubringen, hat dies inzwischen im Bezug auf das Umfeld, in dem man unterwegs ist, an Bedeutung verloren. Schreibt man regelmäßige News, so sind diese Punkte nach wie vor unerlässlich. Doch inzwischen gehen die SERPs nicht mehr nur von dem Keyword aus, sondern der Suchintention, die dahinter steckt.

Man sollte sich also nicht mehr bloß fragen, auf welches Keyword man ranken möchte, sondern sich eher ganze Keyword Sets überlegen, beziehungsweise die Suchintentionen, die dahinter stecken. Deswegen verschiebt sich automatisch der Fokus auf den eigentlichen Inhalt, vor allem den Mehrwert des Inhaltes, den man dem User zur Verfügung stellt.

Bilder-SEO

Der alt-Tag hingegen hat mittlerweile eine noch wichtigere Rolle eingenommen. Denn Google, als auch andere Suchmaschinen, sind immer noch stark limitiert bei der Einordnung von Bildern. Gutes Bilder-SEO ist also nach wie vor möglich. Deswegen noch ein paar kleine Tipps:

Angefangen wird bei der Namensgebung der Bilddatei. Das Bild sollte möglichst immer so benannt werden, das es kurz beschreibt, was darauf zu sehen ist. Ist auf Bild1.jpg beispielsweise eine Nahaufnahme von einem gelben Tennisball zu sehen, so wäre der optimale Dateiname „gelber-tennisball.jpg“. Hierbei werden Leerzeichen immer durch Bindestriche ersetzt und nicht etwa durch Unterstriche (_), die Groß- und Kleinschreibung kann aber vernachlässigt werden. Im Bild-Title kann man den Dateinamen einfach in normaler Schreibweise verwenden, also wäre in diesem Beispiel der passende title „Gelber Tennisball“.

Google Rankingfaktoren 2017: Ein gelber Tennisball in Nahaufnahme, der Hintergrund verschwimmt leicht.

Das wichtigste Attribut ist dann noch der alt-Tag. Dieser erscheint beispielsweise, wenn das Bild nicht geladen werden konnte. Außerdem wird er von diversen Programmen für Sehbehinderte verwendet, um zu beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist. Google legt aus nutzerfreundlichen Aspekten hier deshalb einen erhöhten Fokus. Da der Algorithmus noch nicht in der Lage ist, Bilder genau auszulesen, kann man an dieser Stelle noch prima seine Keywords unterbringen. In unserem Beispiel wäre ein möglicher alt-Tag „Ein gelber Tennisball in Nahaufnahme, der Hintergrund verschwimmt leicht.“.

Semantische Optimierung

Die semantische Optimierung basiert grundsätzlich auf dem gesunden Menschenverstand. Jedoch gibt es auch hier noch ein paar Dinge, auf die man achten sollte.

Damit Google die eigene Description für das Anzeigesnippet übernimmt und keine eigene erstellt, ist in der Meta-Description das Fokus-Keyword ein Muss. Google wird sogar im Zweifelsfall eher eine Textpassage anstelle der Description auswählen, wenn in dieser das Keyword öfter vorkommt. Bei der Erstellung kann man sich dabei an seinen Mitbewerbern orientieren, sollte aber nie versuchen sie nachzuahmen. Denn Google verfolgt das Ziel, vorzugsweise in seinen ausgespielten Ergebnissen Abwechslung unterzubringen.

Außerdem benötigt jeder Artikel sein eigenes Schlüssel-Keyword/Schlüssel-Keyword Set, sodass die Beiträge nicht untereinander auf das gleiche Ranking konkurrieren. Weiterhin sollten sich aber die gewählten Keywords natürlich immer in einem themennahen Spektrum bewegen.

Der Trick ist also, so gut wie möglich den Kundenwunsch zum gesuchten Suchbegriff zu erfüllen. Dies sollte eigentlich immer der Anspruch an sich selbst sein, den bestmöglichen Content zu einem bestimmten Thema zu liefern. Hält man sich daran, gelingt es einem in den meisten Fällen ganz automatisch, die Optimierung im Bezug auf WDF-IDF und der ganzen Wissenschaft, die dahinter steckt, bereits einigermaßen gut hinzubekommen.

Onpage – Keyword unabhängige Faktoren

Hier steht die User-Experience an erster Stelle und dabei fließen gleich mehrere Google Rankingfaktoren mit ein.

Zum einen der Pagespeed, wie schnell laden die Seiten, die ein User aufruft. Die freshness, das bedeutet, wie regelmäßig werden Seiten aktualisiert, wie regelmäßig kommt neuer Content hinzu. Denn diese Punkte sind letztendlich auch entscheidend für den Crawler und wie regelmäßig er die Seite besucht, um neue Inhalte in den Index aufzunehmen.

Das Design der Webseite sollte modern sein und für den User ansprechend gestaltet werden. Betreibt man beispielsweise einen Webshop, benötigt dieser eine sehr gute Filterfunktion.

Kleine Hilfe: Hier bieten sich Tools an, wie das kostenlose Google Optimize, die A/B Tests ermöglichen und dabei das Userverhalten auswerten. Auch Usability- und Rapid-User-Tests, wo mehr oder weniger Leute sich live auf der eigenen Seite bewegen und ihre Eindrücke laut sprechend dokumentieren, sind sehr aufschlussreich und schon kostengünstig möglich.

Außerdem sollte man Cannonical auf die URLs setzen, die am Ende ranken sollen, damit nicht Mengen an parametrisierten URLs in den Index gelangen und sich am Ende womöglich noch gegenseitig kannibalisieren. Es zählt nicht mehr nur der Domainscore, sondern man muss mit jeder einzelnen URL versuchen, besser zu sein als das Umfeld. Und auch Strukturierte Daten sind ein wichtiges Merkmal bei der Onpage-Optimierung.

Einen guten Hinweis zur Gestaltung der URL-Struktur bietet die Bedürfnispyramide für Webdesign von Steven Bradley.

Backlinks bleiben weiterhin einer der wichtigsten Google Rankingfaktoren 2017. Sie sorgen für eine bessere Auffindbarkeit der eigenen Website und führen dazu, dass die unterschiedlichen Crawler der Suchmaschinen (so natürlich auch Googles Crawler), häufiger auf der eigenen Domain landen.

Ebenfalls bedeutsam ist die Qualität der Links, weniger die Quantität. Hat es vor einigen Jahren noch gereicht, möglichst viele Backlinks auf den unterschiedlichsten Plattformen aufzubauen, erkennt Google hier inzwischen viel eindeutiger die Relevanz zum eigenen Thema und wertet gleichzeitig stärker die Qualität der eigentlichen Link-Quelle.

Sofern man auf einer anderen Seite einen Backlink aufbaut, ist es meist ratsam, auf die Startseite zu verlinken. Denn häufig finden Änderungen an der eigenen Seitenstruktur statt. Permalinks ändern sich und der Backlink verweist ins leere. Das Resultat ist, die Linkkraft geht verloren. Die URL der Homepage wird aber, abgesehen davon man nimmt einen Domain-Wechsel vor, immer die gleiche bleiben und die Linkkraft bleibt dauerhaft erhalten.

Außerdem sollte man aufpassen, keine Backlinks von sogenannten Linknetzwerken zu erhalten. Hier ein kurzes Beispiel: Man setzt einen Backlink (evtl. auch bezahlt) auf einer Seite, die gut zum eigenen Content/Fokus-Thema passt. Erst nach längerer Zeit kehrt man zurück und stellt fest, dass der Seiteninhaber gemerkt hat, dass er damit Geld verdienen kann. Plötzlich gehen zahlreiche Links von eben dieser Seite aus, die gar nichts mehr mit dem eigentlichen Fokus-Thema zu tun haben. Google wertet damit sämtliche Backlinks von jener Seite ab oder sogar negativ

Interne Verlinkungen sind nach Meinung der meisten SEO-Experten einer der am meisten unterschätzten Google Ranking-Faktoren. Immer darauf achten, dass die eigene Webseite auch intern Unterseiten miteinander verlinkt.

Schreibt man beispielsweise einen Artikel zu einem bestimmten Thema und erwähnt dabei Begriffe und Beiträge, die auf einer anderen internen Seite umfangreich abgehandelt werden, lohnt es sich an dieser Stellt eine interne Verlinkung anzuwenden. Als bestes Beispiel steht allen voran Wikipedia, die Meister der internen Verlinkungen.

Natürlich sollte klar sein, dass man intern niemals mit nofollow verlinkt. Der Link-Text sollte dabei auch immer genau beschreiben, welches Thema den User dahinter erwartet. Nur so ist eine gezielte Steuerung möglich. Gerade bei einem Ratgeber kann man den Nutzer von Thema zu Thema weiter führen. So kann man den User nicht nur länger auf der eigenen Website halten, sondern auch all seine eventuellen Bedürfnisse erfüllen. Google wird gezeigt, dass man offensichtlich eine Autorität für einen bestimmten Themenkomplex ist, da der Nutzer sich in einem Themenumfeld bewegt, dass für ihn interessant ist und die Möglichkeit hat, einen passenden Beitrag dazu nach dem anderen zu lesen. Hier hilft es, sich mit Themen wie Siloing oder dann auch PRG Pattern zu beschäftigen.

Steuerung des Crawlers

Denn auch den Crawler kann man so gezielt steuern. Durch eine gute Ordnerstruktur bestimmt man, was der Crawler als 1., 2., 3. und so weiter sieht. Man kann ihn immer wieder zu einer bestimmten Seite zurückführen und so gezielt die Wichtigkeit für einzelne Seiten klar differenzieren. Man schafft sogenannte Linkhubs. Je größer und komplexer eine Website wird, desto schwieriger wird das ganze, aber: Der Aufwand lohnt sich. Denn Google belohnt die Mühe mit einem besseren Ranking.

Zur Auswertung lohnt es sich die Crawler Log-Files zu ermitteln. So lassen sich mit Hilfe von Tools Graphenanalysen durchführen, die zur wirklichen Erkennung des Main-Contents aus Sicht des Crawlers führen. Und wenn man daraufhin optimiert, hat dies nicht nur Impact auf das Ranking einer einzelnen Seite, sondern Domain-weit. Durch das Ausrechnen der Strukturen lässt sich außerdem der Page Rank ausrechnen und für die wichtigsten Seiten verbessern.

Zum Abschluss noch ein erster kleiner Selbstest für den ersten Optimierungsansatz:

Man schaut sich die Hauptnavigation an und deckt den Rest der Seite ab. Lässt sich dadurch bereits erahnen, um welches Geschäft es sich handelt, was die Produkte sind etc?

Oder steht da nur „Home“, „Kontakt“, „Referenz“ und „Über uns“.

Dazu empfiehlt sich die Lektüre Don’t make me think! von Steve Krug.

Content

Ohne relevanten Inhalt wird man nicht mehr gefunden. War es vor noch wenigen Jahren möglich, mit passender Keyword-Density und entsprechenden Mengen an Content problemlos zu ranken, steht heute vor allem der Nutzer im Mittelpunkt.

Mittlerweile sind die Nutzerinteraktionen ein wichtiger Indikator für ein gutes Ranking. Hier sind die CTR und die Verweildauer ausschlaggebend.

Gut zu wissen: Unter gutem Content versteht man keinesfalls nur den klassischen Text mit einem Standard von 800 Wörtern. Ab und an ist ein passendes Diagramm, Bild, Video oder eine Casestudy viel aussagekräftiger und bietet dem Nutzer einen viel höheren Mehrwert. Hauptsache das Ziel, was mit der Website verfolgt wird, wird dadurch unterstützt.

Desweiteren wäre es am praktischsten, wenn der Content von demjenigen erstellt wird, der in einem Unternehmen eben auch am meisten in der Materie steckt und über das größte Knowhow verfügt. Leider ist das in der Regel einfach nicht der Fall, weshalb am Ende nur ein zweit- oder drittklassiger Beitag herauskommt, nachdem die Informationen durch die Marketing- oder PR-Maschinerie gelaufen sind.

Content-Marketing gezielt umsetzen

Es gilt nicht nur Content-Produktion zu betreiben, sondern vor allem auch Content-Marketing. Und Content-Marketing bedeutet auch ein klares Ziel zu verfolgen, was man mit seinen Beiträgen erreichen möchte. Zu sagen, sein Ziel wäre es, zwei Beiträge pro Woche zu veröffentlichen, reicht einfach nicht aus. Vielmehr sollte man sich entscheiden, wird es am Ende ein Blog, schreibt man für ein regelmäßiges Magazin oder wird es am Ende eher ein Ratgeber? Ansonsten ist es unter Umständen sinnvoller, sich die Zeit gleich zu sparen und andere Aktionen in Betracht zu ziehen. Am Ende muss man von dem Gedanken wegkommen, das allein großartiger Content dafür sorgt, das Nutzerinteraktionen oder auch Links auf den Beitrag von alleine kommen. Man muss jede Möglichkeit nutzen, die einem zur Verfügung steht, um die Werbetrommel für den eigenen Content ins Rühren zu bringen.

Auch die Semantik spielt für Google eine immer größer werdende Rolle. Beispielsweise war es vor ein bis zwei Jahren möglich, in der englischsprachigen Suche von Google nach der Qualität des Contents zu filtern: überdurchschnittlich, durchschnittlich oder unterdurchschnittlich. Allein das zeigt, wie gut Google mit seinem Algorithmus und den Unmengen an Daten, die diesem zur Verfügung stehen, in der Lage ist, Qualitätsunterschiede in Texten festzustellen. Und der Algorithmus hat sich bis heute noch unendlich verbessert.

Ein weiterer nützlicher Tipp: Es gibt unterschiedliche Prozesse bei den Suchtypen – transaktional und informativ. Die meisten legen hier gern den Fokus auf transaktional, weil es besser konvertiert. Völlig vernachlässigt wird es jedoch, die Kunden bereits im Informativen Bereich einzusammeln. Man kann sich das prima am folgenden Beispiel verdeutlichen.

Beispiel: informative Suchanfragen

Sucht jemand nach „Tennisschläger“, wäre dies in den meisten Fällen ein transaktioneller Hintergrund – der Suchende möchte einen Tennisschläger kaufen. Wird aber stattdessen „schönste Tennisplätze Berlin“ gesucht und die Person landet dann auf der eigenen informativen Seite dazu, ist das genau die Zielgruppe. Mit diesen Informationen lässt sich extrem gut arbeiten. Hier steckt wahnsinnig viel Potenzial drin, das noch viel zu wenig genutzt wird.

Fazit: Wenn man qualitativ wertvollen Content erstellt hat, ist es ratsam, diesen auch immer nach außen zu tragen. Zur Verbreitung des Contens sollte man auf den unterschiedlichen Plattformen veröffentlichen oder sogar den Content direkt für seine Zielgruppe bewerben. Eine weitere Idee seinen Content bekannt zu machen, ist der oft noch unterschätzte Newsletter. Auch die eigenen Mitarbeiter sind eine gute erste Anlaufstelle, die Informationen in sozialen Netzwerken zu teilen.

Holistischer Content

Vor nicht all zu langer Zeit hatte man eine Datenbank für Keywords und erstellte dann für jedes einzelne Keyword eine eigene Seite. X Keywords = X Seiten. Das ist heute so nicht mehr möglich und auch nicht mehr sinnvoll.

Viel mehr lohnt es sich, ein Thema mit all seinen Facetten, sprich holistisch, in einem Beitrag auszuleuchten. Denn umso schwieriger es für Google’s Algorithmus ist, die Nutzerintention hinter einer Suchanfrage zu erkennen, desto eher favorisiert Google holistischen Content.

Nimmt man das Short-Head Keyword „Macbook“ als Suchbegriff, wird schnell deutlich, dass hier eine Zuordnung schwer fällt. Möchte derjenige wissen, was ein Macbook kostet, wie viel es wiegt, welches das neuste Modell ist oder vielleicht ganz etwas anderes? In solchen Fällen neigt Google dazu, holistischen Content auszuspielen. Das selbe gilt auch für Longtail Suchanfragen, da sie unter Umständen so selten gesucht werden, das Google noch nicht genügend Daten vorliegen, um eine eindeutige User-Intention zuzuordnen. Solche Anfragen werden gern an den holistischen Content verwiesen, weil dieser oftmals mehr abhandelt und die Chance besteht, dass auch die User-Intention erfüllt wird.

Hier bleibt der Nutzer unter Umständen auch länger auf der Seite, denn es werden mehrere mögliche Fragen in einem Beitrag beantwortet. Wie man auch hier wieder erkennt: Guter Content ist wichtiger als je zuvor.

Leider birgt dies aber auch Gefahren in sich: Man gerät leicht ins Schwafeln, verliert den Fokus oder weicht sogar vom eigentlichen Thema ab. Trotz aller Ausführlichkeit sollte man immer darauf achten, die Struktur und Lesbarkeit nicht zu vernachlässigen.

Faustregeln zur Textgestaltung

  • Die Wortstellung spielt keine Rolle mehr –>Beispiel: „Gewürzgulasch“ oder „Gulaschgewürz
  • Füllwörter können vernachlässigt werden –> Beispiel: „wandern Berlin“ oder „wandern in Berlin“ werden gleich gedeutet
  • synonyme Wörter –> Beispiel: „Schraubenzieher“ oder „Schraubendreher“ lassen sich problemlos in einem Text abhandeln
  • Für eine gute Struktur ist es empfehlenswert weg von vielen kleinen Seiten zu gehen, hin zu wenigen großen Seiten

Nutzersignale

Nutzersignale zählen an sich nicht zu den primären Google Ranking-Faktoren. Dennoch gibt es Signale, die Google durchaus auswertet und die dann entsprechenden Einfluss auf das bisherige Ranking nehmen.

Hier sind vor allem die Verweildauer (Time on Site) und die CTR (Click-Through-Rate) von Bedeutung. Dabei unterscheidet Google zwischen sogenannten Longclicks und Shortclicks. Mit Longclick wird eine lange Verweildauer auf der Seite gemeint, die impliziert, dass der Nutzer sehr wahrscheinlich gefunden hat, wonach er gesucht hat und nicht zurückkehrt und ein anderes Suchergebnis hinzuzieht. Der Shortclick bedeutet genau das Gegenteil: Der User kommt auf die Seite, findet nicht sofort wonach er sucht, kehrt zurück und klickt auf ein anderes Suchergebnis.

Hierbei nimmt Google die eigenen Messwerte und vergleicht diese mit der Konkurrenz. Je nach Abschneiden steigt oder fällt man dann im Ranking.

Für einen selbst sind diese Werte allerdings nicht so richtig aussagekräftig, versucht man sie mit Google Analytics auszuwerten. Eine hohe Bounce Rate kann zum einen bedeuten, dass der User nicht gefunden hat, wonach er gesucht hat, anderseits kann er aber auch einfach direkt gefunden haben, was er gesucht hat und ist deshalb wieder abgesprungen. Google hingegen verfolgt im Anschluss ob er noch weiter sucht, oder nicht.

Interessant ist, das Google selbst von sich sagt, dass sie die Nutzersignale nicht als Google Ranking Faktoren werten. Sie werden nur genutzt, um den Algorithmus zu testen. Und das heißt im Grunde nichts anderes als: Nutzersignale sind wichtig und fließen in euer Ranking mit ein!

Brand

Eine Brand zu haben ist der beste Bonus, den man bei Google haben kann. Was damals mit dem Vince-Update angefangen hat, ist inzwischen eine der bedeutendsten Entwicklungen überhaupt. Ob bekannt oder unbekannt, stets abhängig von der „Nische“, in der man sich bewegt, bedeutet eine Brand, die einem durch Google zuerkannt wird, ein nicht manipulierbares, positives Nutzersignal. Der Nutzer kennt die eigene Marke und sucht danach gezielt über die organische Suche.

Ein gutes aktuelles Beispiel dafür ist Medical-One. Der Marktführer für Schönheitsoperationen und Plastische Chirurgie hat das neue pose-Verfahren vor nicht allzu langer Zeit in sein Angebot mit aufgenommen. Allein dadurch, dass eine Menge Leute durch die Bekanntheit nach beispielsweise Brust-OP in Verbindung mit Medical One suchen, hat in kürzester Zeit dafür gesorgt, dass Medical One für den Suchbegriff „pose Verfahren“ ganz oben rankte.

Die Marke bzw. das Branding werden eines der wichtigsten Ziele in naher Zukunft. Sie ist, wie bereits erwähnt, nicht manipulierbar wie beispielsweise Links. Aus diesem Grund schätzt Google Markenbekanntheit inzwischen höher ein bei den Google Rankingfaktoren.

Das beste SEO-Mittel ist in diesem Fall die klassische Radio- oder Fernsehwerbung. Es geht aber auch anders:

Ein gutes aktuelles Beispiel für erfolgreiches Branding ist ein bekannter deutscher iPhone/iPad Taschen Hersteller. Sie vertreiben vor allem Lederhüllen und -Taschen auf Amazon (auch durch Amazon-SEO) und haben sich auf diesem Weg eine starke Brand aufgebaut. Nur dadurch landen sie bei Suchanfragen wie „iPad Hülle“ immer mit oben bei den Suchergebnissen.

Ein weiterer Vorteil: Bei vorhandenem bekannten Branding kann auch mit einer technisch schlechten Seite vorzüglich geranked werden.

Domain (Keyword abhängig)

Grundsätzlich ist es nicht verkehrt, das Keyword in der Domain zu verwenden. Es limitiert jedoch stark den Anwendungsbereich, sollte man sich später dazu entscheiden, seinen Produktkatalog auszubauen.

Für Friseur-Bonn.de ist es sinnvoll, denn ein Friseur wird immer die Dienstleistung Haare schneiden anbieten.

Für Fusbälle-Bonn.de ist es hingegen weniger zielführend. Denn wenn man sich zu einem späteren Zeitpunkt entscheidet, sein Portfolio Beispielsweise um Tennisbälle zu erweitern, kann die Domain beim User zur Verwirrung führen. Auch die Domain hotel-köln.de kann zu Schwierigkeiten führen, falls man später bundesweit Hotels eröffnet, oder die Hotelkette sogar internationalisiert.

Ein sehr anschauliches Beispiel ist notebooksbilliger. Sie hatten eine starke Brand im Bereich Notebooks. Mittlerweile vertreiben sie aber nun wesentlich mehr Produkte, als bloß Notebooks und die Domain passt kaum noch.

Dementsprechend ist auch dieser Faktor in der Bewertung der Google Rankingfaktoren gesunken.

Domain (Keyword unabhängig)

Besteht eine Domain schon längere Zeit, das heißt mehrere Jahre,  und wird durchgängig betrieben beziehungsweise aktualisiert, so baut sich Seitens Google der sogenannte Domain-Trust auf. Durch diesen wird es wesentlich einfacher, mit einzelnen URLs zu ranken, als für eine völlig neue/unbekannte Domain.

Zieht solch eine Domain von A nach B um, so dauert es in der Regel mehrere Monate, bis der vorher erarbeitete Domain-Trust mit umzieht.

Ein Beispiel dafür wäre der Guardian, der bei seinem Umzug ca 50% der Sichtbarkeit in den SERPs einbüßen musste. Erst Monate später normalisierte sich alles und man war in den Suchergebnissen wieder an den gewohnten Positionen, wie folgendes Diagramm zeigt:

Google Rankingfaktoren 2017: Der Sichtbarkeitsindex von theguardian nach einem Domainumzug in Form eines Diagramms.

Quelle: Sistrix

Den Engpass der eigenen Seite finden

Stellt man sich die eigene Website als eine Art Röhrensystem vor, so befindet sich der Engpass an der Stelle, wo das wenigste Wasser durchfließt, sprich beim dünnsten Rohr. Wie man diese Stelle ausfindig macht und durch gezieltes drehen an einer Schraube, den größtmöglichen Effekt erzielt, ist jedoch gar nicht so einfach. Meist gibt es auch mehrere Engpässe auf einmal.

Bevor es also mit SEO gezielt losgehen kann, sollte immer zuerst eine IST-Analyse sowie eine Wettbewerbs-Analyse erfolgen.

  • Wie viele Seiten hat man selbst im Index?
  • Welche davon machen eigentlich Sinn, welche weniger?
  • Für welche Keywords ranke ich schon, für welche Keywords rankt überhaupt die Konkurrenz und wie haben sie es erreicht?

Erst wenn solch grundlegende Fragen fertig beantwortet sind, macht es Sinn, seinen Fokus in SEO festzulegen. Stück für Stück, nicht alles auf einmal.

Hierbei lohnt es sich natürlich an den Punkten anzusetzen, wo man sich den meisten Effekt verspricht.

Engpass am Praxisbeispiel

Um das ganze an einem Beispiel zu veranschaulichen, versuchen wir Google mit einem Laden für Tennis-Artikel gleichzusetzen. In diesem Laden befindet sich ein Regal mit Tennisschlägern in den unteren Reihen. Darüber Tennistaschen, dann kommen Tennissaiten und ganz oben die Balldosen. Deckunsbeitrag und relativer Deckungsbeitrag pro Regalreihe sind aus der folgenden Tabelle ersichtlich und zeigen auf, wo es sich am meisten lohnt, zu optimieren:

Google Rankingfaktoren 2017: Tabelle vom Sortiment des Tennisshops und den Kosten. Hier gehen eindeutige Optimierungsmöglichkeiten draus hervor.

Bringen die Balldosen zwar einen vergleichbar hohen Anteil an Deckungsbeitrag ein, fällt ihr relativer Deckungsbeitrag im Vergleich zu den Tennisschlägern deutlich geringer aus. Deswegen lohnt es sich, das Sortiment der Tennisschläger zu verstärken und dafür weniger Balldosen bereitzustellen.

Genauso verhält es sich auch mit Ihrer Homepage. Nachdem Sie all Ihre Daten analysiert und mit der Konkurrenz abgeglichen haben, können Sie bestimmen, ob es am sinnvollsten ist, neuen Content zu erstellen (2 nicht voll ausgelastete Redakteure im Unternehmen) oder etwas Technisches an der Homepage zu veranlassen. (ähnlicher Effekt mit mehr Kosten). Gearbeitet wird an den Google Rankingfaktoren, die zum besten Preis den größten Effekt versprechen.

SEO-Mythen

Und zum Schluss wird noch mit so manchen SEO-Mythen aufgeräumt.

Die H0-Überschrift ist ganz klar ein Mythos – es gibt sie schlichtweg nicht. Die H1 ist und bleibt die wichtigste Überschrift in einem Dokument und keine Seite sollte sie mehr als einmal beinhalten.

Auch Überall wo eine absolute Zahl für SEO angegeben wird, kann man von einem Mythos ausgehen. (beispielsweise mindestens 3000 Wörter, mindestens 150 Links etc.). Es kommt schlichweg immer auf das Gesamtbild an, sprich in welcher Nische befindet man sich, was ist das Produkt oder Thema, wie groß ist die Konkurrenz etc.

Gleiches gilt auch für SEO-Agenturen. Leiten Sie ein Unternehmen und konsultieren eine entsprechende Agentur, die Ihnen verspricht in wenigen Monaten auf Platz 1 der SERPs zu sein, so sollten Sie sich stets fragen, ob dies eine realistische Zielsetzung sein kann. Denn SEO braucht in den meisten Fällen seine Zeit. Hat Ihre Konkurrenz bereits 1000 Links und Sie erst 100, so werden Sie diese nicht innerhalb weniger Wochen aufholen können.

Ebenfalls sind diese Behauptungen falsch, die man auch häufig hört:

  • Wenn ich bei Google Anzeigen buche (Google AdWords), ranke ich auch organisch besser.
  • Wenn ich Adwords nutze, ranke ich organisch schlechter, weil Google mehr Geld möchte.
  • Facebook: Wer mehr Likes hat, ranked auch automatisch abesser.
  • Meta-Keyword-Tags sind keine Google Rankinfaktoren! Behauptet jemand das Gegenteil, ist das schlichtweg falsch.

Es gibt keinen heiligen Gral im SEO, genauso wenig wie es bei den Google Ranking Faktoren den einen gibt, der alles alleine reißt. Es ist einfach ein Zusammenspiel aus allen oben genannten Punkten. Außerdem ist es ratsam immer darauf zu achten, wer hat es geschrieben, in welchem Zusammenhang und wie alt sind die Informationen. Gerade im SEO-Bereich kann etwas, dass vor einem Jahr gut funktioniert hat, bereits längst wieder überholt sein.

Fazit zu den Google Rankingfaktoren 2017

Von Link-Aufbau über Onpage-Optimierung, ob strukturierte Daten oder Meta-Description, wenn Sie die obigen Google Ranking Faktoren fest im Hinterkopf behalten und sie mit einer zu Ihrer Seite passenden Strategie abarbeiten, stellt sich über Kurz oder Lang der Erfolg bei Ihnen ein.

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen zu den Google Ranking-Faktoren, dann kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular oder hinterlassen einen Kommentar!

Sie haben ein Unternehmen und wollen es im Bereich SEO in den besten Händen wissen? Dann melden Sie sich bei uns und wir verschaffen uns gemeinsam einen ersten Überblick.

Sie möchten Ihr SEO selbst in die Hand nehmen? Auch kein Problem, wir bilden Mitarbeiter in, auf Ihre Ziele, optimierten Seminaren weiter und vermitteln ihnen das nötige Wissen, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden.

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Google Optimize: Kostenloses A/B-Testing-Tool

Google Optimize

Seit Ende März ist das Google Optimize Tool aus der Betaphase und kann kostenlos zum A/B-Testing genutzt werden. Wir stellen Euch heute die freie und bezahlte Version des Tools und deren Möglichkeiten vor.

Google Optimize Tool

Quelle: Google

Speziell für kleine und mittelständische Unternehmen ist die kostenlose Version Optimize eine gute Option, Tests mit der eigenen Webseite zu fahren. Für größere Unternehmen empfiehlt  sich die kostenpflichtige Version Optimize 360 an, mit der eine größere Anzahl an Tests umsetzbar ist und die vom Support unterstützt wird.

Was kann Google Optimize?

Mit Optimize bietet Google jetzt ein kostenloses Tool zur Durchführung von A/B-Tests an. Dabei handelt es sich um eine reduzierte Version des Enterprise-Tools Optimize 360. Bei Optimize seid ihr auf drei gleichzeitige Experimente begrenzt, während es bei der Enterprise-Fassung keine solcher Beschränkungen gibt.

Drei verschiedene Optimierungstests können durchgeführt werden.

A/B-Tests

Hier können eine oder mehrere Versionen einer Webseite gegeneinander getestet werden. Üblicherweise unterscheidet sich hier nur ein Element von der Originalversion. Beim Test-Setup lässt sich über einen Editor die entsprechende Seite bearbeiten, indem man Elemente entfernt oder den HTML-Code hinzufügt.

Multivariante Tests

Dieser Test ermöglicht es, verschiedene Elemente der Seite gleichzeitig gegeneinander zu erproben, um schlussendlich die bestmögliche Kombination zu ermitteln. In Optimize ist dieser Test aktuell noch mit BETA gekennzeichnet.

Weiterleitungs-Tests

Bei dieser Stichprobe werden zwei Seiten mit verschiedenen URLs gegeneinander getestet (auch bekannt unter URL-Split-Test), um die Performance zu vergleichen. Diesen Test kann man verwenden, wenn nicht nur ein einzelnes Element getestet werden soll, sondern komplett unterschiedliche Varianten einer Seite.

Umfangreiche Auswertung der A/B-Tests

Optimize setzt auf Google-Analytics auf. Wer das Tool bereits verwendet, soll mit nur einer zusätzlichen Codezeile eigene A/B-Tests durchführen können. Die Tests selbst sollten sich dank des visuellen Editors auch von Einsteigern leicht anlegen lassen. Um den verwenden zu können, benötigt man allerdings Googles Chrome-Browser, da der Editor auf eine spezielle Erweiterung für den Browser angewiesen ist.

Optimize zeigt euch, wie eure Tests die verschiedenen in Analytics bestimmten Schlüsselmetriken beeinflussen. So könnt ihr beispielsweise einfach nachvollziehen, wie sich unterschiedliche Elemente auf Pageviews, Verkäufe oder Besuchsdauer auswirken.

Vergleich der Funktionen

Im Folgenden werden die beiden Produkte umfassend miteinander verglichen:

Funktionsvergleich Google Optimize Tool

Quelle: Google

Hier ist ergänzend noch ein sehr anschauliches Tutorial:

Ihr habt Fragen oder Anmerkungen? Dann nutzt gern das Kommentarfeld oder unser Kontaktformular.

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Sales mit Amazon Marketing generieren

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Gegründet wurde Amazon 1994 von Jeff Bezos. Seine Vision war und ist es: Einmal einen Marktplatz für alle Produkte zu entwickeln! Mittlerweile steigt der Marktanteil und somit auch der Umsatz um ein Vielfaches. Amazon entwickelt sich kontinuierlich weiter und betritt immer weitere Märkte (Videostreaming, Kopplung mit dem TV, Lebensmittel u.v.m.).

Der deutschsprachige Markt ist Amazons zweitgrößter, direkt nach den USA. Hier teilt sich mehr als die Hälfte des eCommerce-Umsatzes auf die Marktplätze Amazon und eBay auf.

In Deutschland gibt es ca. 44 Millionen Amazon-Kunden, davon sind 17 Millionen für das Vorteilsprogramm Prime registriert.

Den größten Marktplatz für Ihren Vertrieb nutzen

Wir unterstützen Sie dabei Amazon Marketing als Händler optimal zu nutzen und Ihren Umsatz zu maximieren. Sie sind Händler oder sogar im Bereich des Private Labelings unterwegs? Schöpfen Sie schon die überdurchschnittlich hohen Conversion Rates auf Amazon aus (zwischen 1 bis 20%)?

Amazon Marketing

Wobei können wir Sie beim Amazon Marketing unterstützen?

  • Amazon SEO 
    Wir optimieren Ihre Produkte, um ein besseres Ranking in den Suchergebnissen zu erreichen. Dabei gehen wir vor allem auf den

    • Produkttitel,
    • die Beschreibung und
    • Fotos sowie
    • die Keywords (samt Bulletpoints) ein und gestalten für Sie das optimale Produktlisting.
      Dadurch werden Ihre Produkte besser gefunden und verkauft.
  • Amazon PPC 
    Da sind bezahlte Anzeigen (pay per click), um bspw. mit den Gesponserten Produkten gezielt Ihre Produkte besser zu vermarkten und erfolgreicher auf Amazon zu verkaufen. Wir übernehmen das komplette Kampagnenmanagement, von der fortlaufenden Keywordrecherche über die Kampagnenstruktur bis zur regelmäßigen Optimierung aller Gebote und Suchanfragen.
  • Amazon FBA
    Das ist das Programm Fulfilment by AmazonMit FBA nutzen Sie direkt die Warenwirtschaft, das Lager und die Logistik von Amazon. Sie brauchen sich nicht mehr um den zügigen Versand Ihrer Produkte, die Zahlungsabwicklung oder die Retourenabwicklung kümmern.
  • Amazon AMS 
    Auf die Amazon Marketing Services haben nur größere Händler und Vendoren Zugriff. Dafür sind die Werbemöglichkeiten aber auch mächtig: von Header-Anzeigen über den Suchergebnissen bis zur eigenen Brand-Seite mitsamt detaillierter Zielgruppenanalyse.
  • Aufbau externen Traffics / Community Building
    Ihre Kunden sind nicht nur auf Amazon unterwegs. Es bietet sich an, auch über Google AdWords und Facebook Werbeanzeigen zu schalten und auch dort potenzielle Käufer auf Ihre Produkte aufmerksam zu machen. Auch Remarketing kann ein sehr effizientes Werbemedium sein.
    Bei speziellen oder erläuterungsbedürftigen Produkten bietet sich auch der Aufbau einer eigenen Community auf Facebook oder auch einer Mailingliste an.

Haben wir das Interesse geweckt? Dann füllen Sie hier unser Kontaktformular aus oder hinterlassen einen Kommentar!

 

 

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Recap: OnPage.org Expert Event

OnPage Expert

Am 20.06.2017 waren wir beim OnPage.org Expert Event in der Kerkhoff Lounge in Düsseldorf. Wir möchten die Highlights des Tages und ein Feedback zu dem spannenden Event wiedergeben.

Pünktlich 9:00 Uhr wurden die Gäste von den OnPage.org Superheroes in Empfang genommen. Vor der Begrüßung und der ersten Keynote hatte man genug Zeit anzukommen und sich an dem leckeren Frühstücksbuffet zu bedienen.

Frühstücksbuffet

Abbildung 1: Frühstücksbuffet bei OnPage.org Expert Event

Nach der Stärkung startete Marcus Tandler offiziell das OnPage.org Expert Event mit einer Ansprache.

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Quelle: OnPage.org

Abbildung 2: Begrüßung von Marcus Tandler

Keynote – SEO for 6,5 million websites – learnings from building Yoast SEO 

Nach der kurzen Ansprache trat Gründer und CEO von Yoast SEO – Joost de Valk – mit einem spannenden Vortrag über die Entstehungsgeschichte von Yoast SEO auf.

Die Mission war: Jedem die Möglichkeit zu geben, Webseiten mit Open-Source-Software auffindbar zu machen.

Joost de Valk betonte, dass Suchmaschinenoptimierung keine einmalige Aktion ist, sondern ein fortlaufender Prozess.

Mit Yoast SEO profitiert man von optimiertem Content, einer besseren Seitenstruktur und internen Verlinkungen, die zu einer hohen Sichtbarkeit führen.

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Abbildung 3: Joost de Valk der Gründer von Yoast SEO

Tägliches Arbeiten mit OnPage.org

Nach einer Pause stellte Daniel von OnPage.org das tägliche Arbeiten mit OnPage.org, sowie das neue Dashboard vor und erklärte, wie man die Software zur Analyse von Webseiten einsetzt.

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Quelle: OnPage.org

Abbildung 4: Daniel Scheffbuch beim Vortrag Tägliches Arbeiten mit OnPage.org

Neuen Content erstellen oder bestehenden Content überarbeiten?

Nach dem Vortrag von Daniel Scheffbuch fesselte Martin Witte mit einem spannenden Vortrag zum Thema Neuer Content vs. Content Recycling. Content und Contentlänge sind ein wichtiger Ranking Faktor.

Sein Resultat: Content Recycling funktioniert und es funktioniert besser als neuen Content zu entwickeln. Dies bringt dann zusätzlich Gewinne im Ranking. Der Content muss aber nicht nur einmal angepasst werden. Er betonte: „SEO ist kein einmaliges Ding, es muss immer wieder angepasst werden.“

Martin Witte

Abbildung 5:  Martin Witte zum Thema alter Content vs. Content Recycling

Zoom Deep Dive: Technische OnPage Analyse mit Zoom

Nach dem spannenden Vortrag von Martin Witte konnten wir uns in der Mittagspause stärken und entspannen. Im Anschluss wurden uns Tricks zur technischen Analyse von Webseiten mit dem OnPage.org Zoom Modul gezeigt. Währenddessen versorgte uns Marcus mit Süßigkeiten. 😊

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Quelle: OnPage.org

Abbildung 6: Marcus verteilt Süßigkeiten

OnPage.org Expert Event – Test

Nach dem Vortrag über OnPage.org Analyse mit Zoom von Alex folgte ein 20-Minütiger Test und wir konnten unsere OnPage.org- und SEO-Kenntnisse unter Beweis stellen.

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Quelle: OnPage.org

Abbildung 7: OnPage.org Expert Test

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Nach dem Test wurde OnPage.org in der Praxis, anhand einer Domain eines Teilnehmers, eingesetzt. Diese wurde live auf der Bühne von Marcus und Alex geprüft.

Testergebnisse

Zum Schluss bekamen die Teilnehmer, die den Test bestanden haben, ihre OnPage.org Expert Zertifikate. Wir gratulieren unserer OnPage.org- und SEO-Expertin.

OnPage Expert

Abbildung 7: OnPage.org Expert

Es war ein sehr gelungenes Event, bei dem man viel theoretisches und praktisches Wissen mitgenommen hat.

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Recap: M-Commerce Talks

M-Commerce Talk

Am 16.05.2017 waren wir bei dem Top-Event M-Commerce Talks zur mobilen Conversion-Optimierung. Der Vormittag stand ganz im Zeichen des E-Commerce, der Online Shop-Optimierung und der App-Vermarktung.

M-Commerce Talks

M-Commerce-Talks im Überblick

Hier geben wir euch eine kurze Zusammenfassung des Events. Einleitend wurden wir durch die Kennzahlen im Online-Handel geführt. Schon hier wurde deutlich, dass der mobile Auftritt im E-Commerce zum entscheidenden Erfolgsfaktor zählt. Mehr als die Hälfte des gesamten Shop-Umsatzes machen die führenden deutschen Online-Händler mittlerweile über das Smartphone.

Auch am Beispiel von Zalando und windeln.de lässt sich ablesen, dass diese Händler ihre Ausrichtung auf die mobile Webseite konzentrieren. Die Bestellprozesse über die mobilen Webseiten sind wesentlich kürzer und userfreundlicher als über einen Desktop-PC.

Damcon GmbH

Eine App für den Shop

Um eben diese Kundenzufriedenheit noch besser zu stärken, empfiehlt es sich, als Shopbetreiber darüber nachzudenken, eine App zu haben. Statistiken zufolge kommen Shop-Besucher, die eine App heruntergeladen haben, bis zu 14 Mal mehr zurück. Über die App hat man die Möglichkeit, Push-Benachrichtigungen, z.B. Rabattaktionen an den Kunden, zu schicken. Darüberhinaus kann sich der User seine Wunschprodukte in einer Merkliste sichern und hat auch eine übersichtliche Produktansicht.

Die Ansprache der Kunden über die sogenannten Push-Benachrichtigungen wirkt persönlicher. Außerdem ist der Kunde dann gleich in der App und kann das Angebot nutzen, stöbern und seine Kauflaune befriedigen.

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M-Commerce Talks – unser Fazit

All dies sind Faktoren, die einen Kunden zum Kauf und auch zum Wiederholungstäter werden lassen.  Unsere Quintessenz nach der Veranstaltung: Shopbetreiber sollten schnellstmöglich ihre Webseiten mobile responsive überarbeiten und nach Möglichkeit auch eine Shop-App programmieren.

Doch nicht nur das: Sofern man neu mit einem Business startet, empfehlen die Experten Mobile First zu denken. Zuerst den mobilen Shop und nach Möglichkeit eine passende App programmieren lassen und erst in einem zweiten Schritt eine Desktop-Version des Shops erstellen.

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Hier findet ihr die Präsentationsfolien!

Solltet ihr noch weitere Fragen haben, dann nutzt gern unser Kontaktformular oder das Kommentarfeld.

 

 

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Damcon Seminare zu Online- und Social-Media Marketing

afstopseoDie Damcon hat 14 Jahre Marketing Erfahrung und ist mehrfach zertifiziert. Wir sind Premium Google Partner und gehören zu den Top 100 SEO 2017. Wir möchten ab sofort unser Knowhow aus 14 Jahren Marketing-Erfahrung teilen und weitergeben, deshalb haben wir die Damcon Seminare gegründet.

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Zielgruppe der Damcon Seminare

Mit unseren qualitativ hochwertigen Seminaren wollen wir unsere Teilnehmer auf die digitale Welt vorbereiten. Unsere Trainings sind für Personen konzipiert, die professionell im Bereich Online Marketing arbeiten oder in diesen Bereich einsteigen möchten. Unsere Teilnehmer lernen von unseren Experten direkt aus der Praxis wie Sie Online Marketing für Ihr Unternehmen einsetzen können und neue Kunden gewinnen.

Wir haben viel Zeit investiert, um unsere Seminare ideal auszuarbeiten, zu strukturieren und um unser professionelles Team zusammenzuschließen, sodass wir unseren Teilnehmern erfolgreiche Seminare versprechen können.

Unser Trainer-Teamgoogle edu

Unser Trainer-Team ist vielseitig und mehrfach qualifiziert. Zu unserem Team gehören offizielle Trainer für Google Partner Academies, Ausbilder der IHK sowie die erfahrensten Online Marketing-Dozenten Deutschlands. Überzeugen Sie sich selbst von unserem Team.

Wir gehen direkt auf die Praxis ein, sodass unsere Teilnehmer durch die hohen Praxisanteile die Chance haben, das Gelernte mühelos in Ihre tägliche Arbeit zu integrieren und Ihr neues Wissen sofort dort anzuwenden.

Seminar-Inhalte

Wir bieten eine große Auswahl an verschiedenen Seminaren. Lernen Sie über Google AdWords, Facebook Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Web Analytics, Amazon Marketing, Social Media, Twitter, Xing, oder wie Sie erfolgreich Blogs nutzen können.

In dem Google AdWords Seminar lernen Sie ein AdWords Konto anzulegen, funktionsfähige Kampagnen zu erstellen und zu optimieren.

In unserem Social Media Seminar werden Sie lernen mit den sozialen Netzwerken zu arbeiten und sich nach dem Seminar sicher in den sozialen Netzwerken bewegen können.

Unser Facebook Seminar zeigt, wie Sie das soziale Netzwerk strategisch nutzen und Ihre Kunden optimal ansprechen können.

Sie möchten ein gutes Google-Ranking? Dann sind Sie in dem SEO-Seminar richtig. Hier lernen Sie, welche Aktionen hilfreich für ein gutes Google-Ranking sind.

Sind Sie im Verkauf aktiv und möchten Ihren Umsatz steigern? Dann können Sie das Amazon Seminar besuchen und lernen, wie Sie optimal Ihre Produkte auf Amazon platzieren können.

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Unabhängig davon, ob Sie Anfänger sind, über Grundlagenwissen verfügen oder schon fortgeschrittene Kenntnisse besitzen, wir vermitteln Ihnen in praxisorientierten Schulungen eine erfolgreiche Qualifikation für Ihre Zukunft. Auch bieten wir alle unsere Seminare auf Nachfrage auf Englisch an. Nach Absprache können unsere Seminare auch zu einem individuellen Zeitpunkt stattfinden.

Hier finden Sie einen Link zu unseren Seminaren. Unsere Seminare führen wir gerne in Workshops sowie Einzeltrainings auch in Ihren Firmenräumen durch.

Nach jedem Seminar erhalten unsere Teilnehmer zusätzlich ausführliche Seminarunterlagen, sodass Sie die Möglichkeit haben, jederzeit in Ihre Unterlagen zu gucken und Ihr Wissen zu verstärken.

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Erfahren Sie mehr über Damcon Seminare und nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

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Tipps für die Optimierung der Mobilen Webseite

Damcon GmbH

Mobilgeräte verändern die Welt. Heutzutage hat so gut wie jeder ein Smartphone dabei und kann damit prinzipiell ununterbrochen kommunizieren als auch Informationen recherchieren. In vielen Ländern gibt es inzwischen sogar mehr Smartphones als PCs. Deshalb zählt die Optimierung für Mobilgeräte mittlerweile zu den wichtigsten Aspekten des Onlineauftritts.

Kaum ein Segment im E-Commerce kann solche Zuwachsraten verbuchen wie der M-Commerce. 2016 wurden bereits rund ein Drittel der E-Commerce-Umsätze via Smartphone oder Tablet erzielt, jeder zweite Shopbesucher kam bereits über Handy oder Tablet zum Informieren und Aussuchen. In einigen Marktsegmenten wie Kosmetik, Modeartikel oder Bücher ist sowohl der Anteil an mobilen Käufern als auch an Kunden, die auf dem Mobilgerät Ware auswählen, noch um einiges höher.

Damcon GmbH

Doch wer als Marketer einen Anteil vom mobilen Kuchen abhaben will, sollte seinen Shop entsprechend anpassen und dem Kunden das optimale Einkaufserlebnis bieten. Wir geben euch hier ein paar Tipps, wie ihr mehr aus eurer mobilen Webseite herausholt:

1. Verbessere die interne Suche deines Shops

Die interne Suche bei mobilen Shops ist wichtiger als bei der Desktop-Site. Denn manche Kunden geben möglicherweise schnell einen Begriff oder eine Modellbezeichnung ein und sind schnell auch wieder beim nächsten Anbieter, wenn er nicht die passenden Angebote gezeigt bekommt. Daher sollte die mobile Suche noch intuitiver und fehlertoleranter sein als die klassische Desktop-Suche.

Interne Shopsuche verbessern

2. Erstelle eine mobil optimierte Seite

Wichtig ist, dass du die Ladezeiten deiner Webseite bzw. deines Shops im Blick hast, denn oftmals ist das Netz unterwegs schlecht. Bilder müssen entsprechend optimiert vorliegen, die Reaktionszeiten des Mobilservers stimmen und Sonderansichten wie 360-Grad-Ansichten oder Bewegtbild-Content auf eine vernünftige Größe runtergerechnet werden.

responsive Webseite

3. Webdesign so optimieren, dass Scrollen hinfällig wird

Der Platz einer mobilen Webseite muss noch effizienter genutzt werden als auf dem großen Notebook- oder Desktopmonitor. Halte die Texte kurz und verständlich oder lasse im Optimalfall die längere Version ausklappen. Beachte die Usability für den User und die möglichen Touchfunktionen über die mobile Seite.

4. Schnelles und einfaches Bezahlen

Auch beim Bestellvorgang sollte der Zahlungsvorgang so einfach wie möglich gehalten werden. Lass den Kunden beim Mobile Payment auch die Wahl, wie er bezahlen möchte. Bekannt ist, dass gerade im M-Commerce der Rechnungskauf aber auch die Zahlung per Kreditkarte beliebt sind.

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5. Schaffe ein Einkaufserlebnis

Der Online-Handel sollte ein Erlebnis bieten, um das Anfassen und Ausprobieren des stationären Handels zu ersetzen. Das ist auf dem kleinen Bildschirm des Smartphones teilweise schwieriger als auf dem Tablet. Dennoch ist es möglich, durch wirkungsvolles Storytelling und den Einsatz von Bewegtbild ins Wohnzimmer des Kunden zu kommen, statt nur auf seinen Schreibtisch.

Einkaufserlebnis

6. Setze auf Location Based Services

Mache deine Kunden, die gerade in der Nähe deines Geschäfts vorbeilaufen, auf Rabattaktionen aufmerksam. Es empfiehlt sich, nicht nur einzelne Produkte anzupreisen, sondern gleich eine ganze Warengruppe. Im besten Fall sprichst du deine Kunden über eine eigene App anstatt über den Browser an.

Location based services

7. Cross-Channel-Marketing im Fokus haben

Das Smartphone ist eine gute Ergänzung zur Filiale. Mittels einer App, kann dein Kunde auch in der Filiale verschiedene Kombinationen ansehen und du ersparst dir das Bereithalten von Kleidungsstücken in allen Variationen. Zudem kannst du den Kunden direkt in der Filiale versandkostenfreie Lieferung nach Hause anbieten.

8. Nutze soziale Netzwerke bei Earned und Owned Media

Earned und Paid Content solltest du in deiner Planung natürlich auch im Auge behalten. Die bekannten Social Media Kanäle (ausgenommen die Business-Netzwerke) werden hauptsächlich in der Freizeit genutzt. Auch hier sollte man eine effiziente Werbemaßnahme entwickeln, denn das klassische SEA ist mittlerweile nur ein Teil der Marketingstrategie.

Social Media Kanäle

9. Immer wieder testen

Es ist ratsam immer mal wieder die mobile Webseite zu testen. Klassische A/B-Tests können dabei helfen, ein für den Kunden angenehmeres Kauferlebnis mit hoher Conversion Rate zu schaffen. Auch außerhalb des schnellen Firmennetzes oder der LTE-Netze in den verschiedenen Städten sollte man Testläufe durchführen. Mit einer langsamen Datenleitung sieht man schnell, wo Fehler verbessert werden können. Wer kann, sollte auch Mobilgeräte mit unterschiedlicher Auflösung testen.

Wenn du der Meinung bist, du hast alle Stellschrauben für deine Webseite bearbeitet, dann kannst du über Test my Site on Mobile deine Webseite überprüfen lassen und noch weitere Optimierungstipps erhalten!

Du hast noch Fragen oder Anmerkungen, dann kontaktiere uns!

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Sprachoptimierung wird das neue SEO

Damcon

Anfang März waren wir auf der ITB und dem Kongress. Der Vortrag „Talk 2 Me – digitale Sprachassistenten im Tourismus“ hat uns ganz besonders begeistert. Auch wenn sich der Vortrag inhaltlich mit der Sprachoptimierung für die Tourismusbranche befasst hat, so lassen sich viele dieser Best Practices auch auf den Shopping-Konsumenten übertragen.

Welche Hersteller entwickeln digitale Sprachassistenten?

Wie lernende Roboter, Amazon Echo oder Google Home unsere Alltagswelt verändern. – Digitale Sprachassistenten halten Einzug in die Alltagswelt der Konsumenten. Amazon Echo oder Google Home werden mit ihrer intelligenten Technologie zu unmittelbaren Shoppingberatern. Nicht nur Amazon und Google entwickeln digitale Sprachsysteme. Auch Microsoft (Cortana), Samsung (Bixby), Facebook (Jarvis) und Apple (Siri) haben die digitale Sprache für sich erkannt. Welches der Systeme sich durchsetzen wird, das wird die Zukunft zeigen.

Wie wird unsere Zukunft mit den digitalen Sprachassistenten aussehen?

Als man noch mit Tasten-Handys seine SMS tippte, hat man die Muskulatur der Finger ordentlich beansprucht. Mittlerweile braucht man für die Wischtechnik der Smartphones nur noch Daumen und Zeigefinger. Diese können in Zukunft ein Wellnessprogramm starten, denn Sprache wird das neue Steuerungselement.

Morgens wird man pünktlich von seinem Sprachassistenten geweckt, nachdem man abends mitgeteilt hat „Wecke mich bitte morgen um 7 Uhr!“ Auch seine Lieblingsmusik oder den Wetterbericht bekommt man beim Frühstück serviert. Tagsüber lernen die Sprachassistenten uns weiter kennen, denn sie helfen uns, auch über die verbale Kommunikation bestimmte Produkte und Informationen im Internet zu finden. Abends bekommt man dann auch noch die Route zum Kino oder Lieblingsrestaurant vorgeschlagen.

Damcon

Aufgrund der Personalisierung der Sprachassistenten, kann man sich an seinem Urlaubsort einloggen und kann in seinem Hotelzimmer seine Lieblingsmusik hören, seine persönlichen Film- und Serienvorlieben ansehen oder entsprechend der Interessen am Urlaubsort auch passende Aktivitäten vorgeschlagen bekommen. Da diese Systeme unter anderem auch mit den Smart Watches kompatibel sind, ist es möglich, dass der Sprachassistent die Stimmung bzw. die Gesundheit erkennt und auch diesbezüglich dann individuelle Vorschläge unterbreiten, als auch abraten kann von bestimmten Aktionen.

Schöne neue digitale verbale Kommunikation!

Sprachoptimierung ist das neue SEO

Was bedeuten diese technische Entwicklungen nun konkret für Unternehmen? Während des Vortrages fielen interessante Stichworte, wie z.B.:

Hören wird das neue Fühlen. oder

Sprachoptimierung ist das neue SEO!

Wer also den Trend erkannt hat, wird sich seine Webseite unter diesem Gesichtspunkt neu ansehen und nochmal optmieren müssen. Es empfiehlt sich, die Texte auf der Seite nicht mehr nur nach Keywords zu optimieren, sondern nach Sprache. An dieser Stelle sind in einigen Firmen sicher bald Linguisten stark gefragt.

Sprachsuche und digitale Assistenten werden die konventionelle Suche für immer verändern

Sprachsuche wird nicht nur täglich populärer – Sprachsuche wird die konventionelle Suche höchstwahrscheinlich ablösen. Aktuell ist die Sprachsuche die am schnellsten wachsende Art der Suche. Google bestätigt, dass 20% der Suchen in der mobilen App und auf Android-Geräten Sprachsuchen sind.

Ein wesentlicher Grund für die immer größer werdende Akzeptanz liegt mitunter in der radikal gesunkenen Fehlerrate bei der Spracherkennung. Ebenfalls begünstigt der Umstand die Verbreitung der Sprachsuche, dass immer mehr Geräte mobil und vernetzbar sind: Uhren, Autos, Armbänder, Smartphones, Haushaltsgeräte, Kleidung etc.

Für einen Online-Marketing-Verantwortlichen wird dieses Zeitalter zu einer großen Herausforderung. Gesprochene Suchanfragen verwenden tendenziell eine natürliche Sprache mit deutlich mehr Worten als eine getippte Sprache. Mittels der Sprachsuche wird außerdem auch noch die Bequemlichkeit der Suchenden bedient. Häufig spart man sich mit der Sprachsuche gegenüber der konventionellen Vorgehensweise viele Einzelschritte ein.

Stell dir vor, du möchtest einer Freundin Geld zukommen lassen. Man öffnet einen Browser, ruft Paypal auf, loggt sich ein, sucht nach der passenden Option, gibt Betrag und Empfänger ein und klickt auf „Senden“. Alternativ kann man dem digitalen Sprachassistenten aber auch sagen: „Hey xyz, überweise an Lena 15 Euro!“ Den Rest erledigt das System.

Wie kann man sein Unternehmen für das Thema Sprachsuche vorbereiten?

Clevere Online-Marketing Manager befassen sich mit den Benutzerpfaden der Zielgruppe und dem jeweiligen Kontext. Hier empfiehlt es sich über diese drei Fragen nachzudenken:

  • In welchen (Such-)Systemen befindet sich die Bedarfsgruppe?
  • Welche Fragen stellen sich diese Menschen?
  • Welche Begriffe (Terminologie) verwenden sie dafür?

Eine gute Strategie ist es, neben den Angebots-Suchbegriffen auch an die Absichten des Benutzers zu denken. Nur so kann man einen großen Teil der sprachlichen Formulierungen seiner Zielgruppe abdecken.

Es ist also ratsam sich seinen Shop oder auch seine Produktseite aus Kundensicht zu betrachten und zu überlegen, welche Fragen könnte der User an mein Produkt stellen und wie wird meine Seite noch schneller und besser gefunden, sodass ich meine Produkte verkaufen kann.

Für die inhaltliche Gestaltung der Texte lässt sich bereits jetzt schon sagen, dass man viele W-Fragen auf der Webseite integrieren sollte. Für eine Optimierung der besten Inhalte, sogenannte „Conversational Queries“ (gesprochene Suchanfragen) kann man seinen Fokus u.a. auf die bekannten FAQ-Seiten richten. Der User oder auch Konsument wird in Zukunft viele folgender Fragen an seinen Sprachassistenten richten:

  • Wo finde ich den günstigsten Flug?
  • Wie viel kostet das Produkt?
  • Welche Funktionen hat das Produkt?
  • Wie ist der schnellste Weg zum Restaurant?
  • Wie ist das Wetter in …?
  • Was kannst du mir empfehlen?

 

Die Entwicklung von „Homo Keywordus“ zum „Homo Search-On-the-Go“ scheint unaufhaltsam. zitiert aus „I, digital assistant“ von Karl Kratz, Website Boosting, 03.04.2017

Wen es interessiert, hier findest du eine Liste mit Google Now Kommandos.

Wir verfolgen diese Thematik weiter und halten euch hier auf dem Laufenden. Habt ihr Fragen, dann nutzt gern das Kommentarfeld oder unser Kontaktformular!

 

 

 

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