Damcon Jahresausblick 2019

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Damcon Jahresausblick 2019

Wir wünschen ein gesundes, neues und vor allem erfolgreiches Jahr 2019. Für den ersten Monat im neuen Jahr haben wir dieses Mal die Damcon News in Format eines Damcon Jahresausblicks 2019. In diesen geben wir einen kleinen Einblick für das Jahr 2019 und die eventuell damit verbundenen Neuerungen im Bereich Google Ads. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Erweiterung der Automatisierung

Google hat im vergangenen Jahr im Bereich Automatisierung optimiert und neue Funktionen bereitgestellt. Dementsprechend kann man für 2019 mit weiteren Möglichkeiten und Funktionen rechnen, die die Automatisierung von Google Ads Kampagnen weiter vorantreiben werden. Denkbar wäre die Anforderungen der bisherigen Automatisierungslimits zu senken. Bisher müssen für bestimmte Automatisierungsprozesse zum Beispiel mindestens 100 Conversions im Konto sein und davon 30-50 in den letzten 7 Tagen, um diese verwenden zu können. Im Jahr 2019 könnte der Algorithmus durch die vielen Konten weiterhin lernen, sodass gegen Mitte oder Ende des Jahres diese Funktionen auch in Konten mit weniger Conversions auffindbar sind. Zudem kann seit einiger Zeit die Webseite für Google Shopping gecrawlt werden, sodass der Shopping Feed von Google automatisiert erstellt werden kann. Diese Funktion wird sicherlich bis Ende des Jahres noch präziser und umfassender sein, als sie es bisher ist.

Profitieren von mobilen Webseiten

Im neuen Jahr ist zu erwarten, dass Webseiten, die in der mobilen Nutzerfreundlichkeit gut optimiert sind, mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Der 2017 gestartete „Mobile First Index“ wird immer bedeutender und das wird sich dieses Jahr ausgeprägt zeigen. Zudem liegt der Fokus verstärkt auf der Kompatibilität zwischen App und Webseite. Diese sollten sich ergänzen und gerade im E-Commerce Bereich ein optimales Nutzererlebnis ermöglichen können. Im Jahr 2019 werden Unternehmen profitieren, die in mobile Plattformen investieren und nutzerorientiert denken.

(Quelle: pixabay.com)

Weiterentwicklung des Interessen Targeting

Eine weitere Veränderung könnte sich im Bereich des Targetings der Interessen zeigen. Hier werden die Möglichkeiten vermutlich im Bereich der Suche ausgeweitet, in der es bisher nicht möglich ist Interessen zu targetieren. Hier könnte das spannende Update kommen, wie im Displaynetzwerk, die Interessen der Nutzer auszuwählen und diese dadurch gezielter zu erreichen.

Zunahme von Voice Search

Wie sich im vergangenen Jahr gezeigt hat, erfreuen sich Sprachassistenten an immer mehr Beliebtheit. Dieser Trend, als auch die Apps für Voice Shopping werden auch im folgenden Jahr zunehmen. Umso wichtiger wird es im Online Marketing sein, bei diesem Trend mitzugehen und bei den Keywords und Anzeigen auf das Suchverhalten der Nutzer durch Voice Search einzugehen.

(Quelle: pixabay.com)

Personalisierung

Die Personalisierung auf Basis des Suchverhaltens und der Interessensgebiete ist insbesondere im letzten Jahr stark angestiegen. Für 2019 kann hier eine noch präzisere Auswahl erwartet werden. Beispielsweise werden die Anzeigen der bisher seltenen oder häufig besuchten Domains stärker auf den Nutzer angepasst und die ausgespielten Anzeigen werden mehr und mehr den Interessensgebieten angepasst. Auch die Lokale Suche und die damit zusammenhängenden Suchergebnissen in der Nähe werden zunehmen und noch optimierter für den Nutzer werden.

Ladezeiten wirken sich zunehmend auf Qualitätsfaktor aus

Im Jahr 2019 wird sich zunehmend die Ladezeit der Webseite auf Mobilgeräten und Desktopgeräten auf den Qualitätsfaktor der Keywords auswirken. Somit leiden im kommenden Jahr nicht nur die organischen Rankings der schlecht optimierten Webseiten, sondern auch die bezahlten Rankings. Dementsprechend empfehlt es sich zum Beispiel die Bilder zu komprimieren oder unrelevanten Quelltext bzw. Tools auf der Webseite zu entfernen, um die Ladegeschwindigkeit auf allen Endgeräten zu senken.

(Quelle: pixabay.com)

Abrechnung nach Conversion bei Displaykampagnen

Bisher galt der Cost per Click als gängiges Abrechnungsmodell im Google Displaynetzwerk. Nun kann die Abrechnung nach Conversion gewählt werden, dabei wird wie gewohnt der Ziel-CPA berücksichtigt.
Durch Pay per Conversion kann nun eine beliebige Aktion erfasst werden und eben nur für diese wird dann gezahlt. Voraussetzung dafür sind mindestens 100 Conversion innerhalb der letzten 30 Tagen, wobei 90% davon innerhalb 7 Tage nach Klick auf die Anzeige generiert worden sein müssen. Nachdem dann der Ziel-CPA festgelegt wurde, zahlt man also lediglich im Erfolgsfall.
Pay per Conversion funktioniert nicht, wenn unter anderem gemeinsame Budgets oder bestimmte Conversion-Typen wie z. B. Offline oder länderübergreifende Conversions verwendet werden.

(Quelle: Google Ads)

2019-01-17T08:54:13+00:00Januar 16th, 2019|Damcon News|

About the Author:

Tabea Wenzel ist seit 2017 als Junior Digital Consultant bei der Damcon. Sie berät unsere Kunden im Bereich SEA, SEO und im strategischen Online Marketing.