DAMCON News August 2020

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DAMCON News August 2020

In den DAMCON News August 2020 berichten wir von den wichtigsten Neuerungen innerhalb Google Ads und über einige kleine Änderungen.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 

Merchant Center mit Neuerungen bei der Produktdatenspezifikation

Google nimmt für die Produktdatenspezifikation des Produktfeeds einige Änderungen vor. Folgende Änderungen treten sofort in Kraft:
  • Zu den Attributen ,,installment [Rate]” & ,,subscription_cost [Abopreis]”: Werte für das Attribut ,,installment [Rate]” und ,,subscription_cost [Abopreis]” werden nur in Ländern, in denen Shopping-Anzeigen unterstützt werden, für kabellose Produkte und Dienste akzeptiert. Die Angabe von Werten für diese Attribute bei anderen Produktkategorien kann zu Ablehnungen führen.

 

  • Zum Attribut ,,product_detail [Produktdetails]”: Zur Verbesserung der Qualität von Produktdaten führen wir das Attribut ,,product_detail [Produktdetails]” ein. Darüber können Sie technische Spezifikationen angeben, die von anderen Attributen nicht abgedeckt werden. Mit diesem optionalen Attribut bieten Sie dem Kunden eine lesbare, strukturierte Übersicht über die Daten eines Produkts. Gleichzeitig erleichtern Sie es uns, einzelne Produkte basierend auf den Suchanfragen von Nutzern zu präsentieren.

 

  • Zum Attribut ,,product_highlight [Produkthighlight]”: Wir führen das optionale Attribut ,,product_highlight [Produkthighlight]” ein, mit dem Sie in ein paar kurzen Sätzen die wichtigsten Funktionen des Produkts hervorheben können.

 

  • Hinweise auf Sonderangebotspreise: Wir haben die Anforderungen in Bezug auf Hinweise auf Sonderangebotspreise in Shopping-Anzeigen gelockert. Damit diese Hinweise angezeigt werden, muss innerhalb der vergangenen 200 Tage für mindestens 30 Tage der Basispreis oder ein höherer Preis berechnet worden sein. Hinweis: Die Tage müssen nicht aufeinanderfolgend sein.

 

Die weiteren Änderungen werden ab dem 1. September 2020 gelten:

  • Kategoriespezifische Anforderungen für Google-Produktkategorien: Für Produkte in bestimmten Google-Produktkategorien, darunter einige Unterkategorien von Medien und Bekleidung & Accessoires, sind zusätzliche Attribute und/oder Kombinationen aus eindeutigen Produktkennzeichnungen erforderlich. Werden diese erforderlichen Attribute, darunter ,,gender [Geschlecht]”, ,,age_group [Altersgruppe]”, ,,size [Größe]” und ,,color [Farbe]” nicht eingereicht, liefern wir Anzeigen für diese Produkte zwar weiterhin aus, aber ihre Leistung wird beeinträchtigt. Ähnliche Produkte, bei denen die erforderlichen Attribute angegeben wurden, haben Vorrang vor Produkten, bei denen die Attribute fehlen.

 

  • Sie können mit dem optionalen Attribut ,,google_product_category [Google_Produktkategorie]” die automatische Kategorisierung Ihrer Produkte durch Google überschreiben, wenn die zugewiesene Kategorie nicht stimmt.

 

  • Zum Attribut “description [Beschreibung]”: Das Attribut ,,description [Beschreibung]” ist für alle Produkte erforderlich. Anzeigen, bei denen die Produktbeschreibung fehlt, werden zwar weiterhin ausgeliefert, aber ihre Leistung wird beeinträchtigt. Ähnliche Produkte, bei denen eine Beschreibung angegeben wurde, haben Vorrang vor Produkten, bei denen die Beschreibung fehlt.

 

  • Zu den Attributen “material [Material]”, “pattern [Muster]” und “image_link [Bildlink]”: Für Produkte, bei denen mehr als ein Wert für die Attribute ,,material [Material]”, ,,pattern [Muster]” oder ,,image_link [Bildlink]” eingereicht wurde, werden Warnungen ausgegeben. Wenn Ihr Produkt mehrere Materialien oder Muster aufweist, können Sie mit Schrägstrichen und Bindestrichen mehrere Werte für diese Attribute angeben, aber die Werte dürfen nicht durch Kommas getrennt werden. Mit dem Attribut ,,additional_image_link [zusätzlicher_Bildlink]” können Sie weitere Bilder einreichen. Damit Ihre Anzeigen weiterhin ausgeliefert werden und um Ablehnungen zu verhindern, rufen Sie in Ihrem Google Merchant Center-Konto die Seite “Diagnose” auf, sehen Sie sich die betroffenen Produkte an und nehmen Sie die erforderlichen Anpassungen vor, sobald diese Änderungen wirksam werden.

Auszug aus:  https://support.google.com/merchants/answer/9729512

 

Darstellungsfehler im Google Merchant Center

Auf Grund einer fehlerhaften Darstellung, erhöhte sich die Anzahl der Artikel im Merchant Center, ohne das Änderungen am Feed vorgenommen wurden. Dies bestätigte der Google Support und wies auf eine baldige Behebung des Problems hin.

 

Änderungen bei Showcase-Shopping-Anzeigen

Google hat bezüglich der Änderungen für die Showcase-Anzeigen eine E-Mail an die Werbetreibenden versendet:

Lieber Google Ads-Kunde, Sie erhalten diese E-Mail, weil wir Sie über Änderungen informieren möchten, die Showcase-Shopping-Anzeigen in Ihrem Konto mit der Kundennummer XXXXXXXX betreffen. Wir haben die Anzeigenformate für Einzelhändler seit ihrer Einführung im Jahr 2017 kontinuierlich weiterentwickelt. Werbetreibende und Käufer haben uns wertvolles Feedback gegeben, das wir in den kommenden Wochen umsetzen werden. Was ändert sich? Ab August 2020 nehmen wir Änderungen an Ihren Showcase-Shopping-Anzeigengruppen vor, damit Nutzer mit Google noch einfacher nach Produkten und Anbietern suchen können:

  • Die Produkte werden in einem Karussell nach Anbieter gruppiert präsentiert. So können Käufer die Angebote mehrerer Unternehmen bequem miteinander vergleichen. Zu jedem Artikel werden zusätzliche Details angezeigt, zum Beispiel der Produktname, der Preis und Kundenbewertungen.
  • Impressionen werden für jedes im Karussell gezeigte Angebot gezählt. Das führt möglicherweise zu einem Anstieg an Impressionen bei Ihren Showcase-Shopping-Anzeigen.
  • Alle Klicks auf Ihre Anzeigen, die auf der Google-Suchergebnisseite erfolgen, leiten den Nutzer direkt auf Ihre Website weiter. Daher werden Ihnen keine zeitabhängigen Engagements mehr berechnet. Stattdessen zählt jeder Klick als Engagement.
  • Kopfzeilenbilder werden nicht länger mit Ihren Anzeigen ausgeliefert. Sie können diese Assets auch nicht mehr hinzufügen oder bearbeiten.

Nächste Schritte Sie müssen nichts weiter tun. Nach ersten Tests mit dem neuen Format gehen wir davon aus, dass die genannten Änderungen das Engagement mit Ihren Anzeigen fördern können. Weitere Informationen finden Sie in der Google Ads-Hilfe. Möchten Sie auch weiterhin Kopfzeilenbilder verwenden, um Nutzer auf Ihr Angebot aufmerksam zu machen? Dann sollten Sie Discovery‑Anzeigen und smarte Shopping‑Kampagnen ausprobieren. Damit erreichen Sie potenzielle Käufer über noch mehr Google‑Produkte. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich einfach an Ihr Account-Management-Team oder direkt an uns.

Viele Grüße

Ihr Google Ads-Team

Quelle: E-Mail von Google

 

Benutzerdefinierte Zielgruppen erhalten Änderungen

Google nimmt einige Änderungen der benutzerdefinierten Zielgruppen für die Such-, Display- und YouTube-Kampagnen vor. Somit fallen die Einteilung der ,,Zielgruppen mit gemeinsamen Interesse” und ,,Zielgruppen mit gemeinsamer Absicht” weg. Nunmehr findet sich eine neue Kategorie für die Zielgruppen. Diese nennt sich: ,,Nutzer, die auf Google nach einem dieser Begriffe gesucht haben”. Damit definiert sich diese Zielgruppe durch die verwendeten Keywords der User und den von Google daraus abgeleiteten Interessen.

Quelle: Google Ads Interface

 

Neue Creative-Steuerelemente für responsive Displayanzeigen

Für die responsiven Displayanzeigen wird die Assetoptimierung nun automatisch angewendet. Sollten Werbetreibende dies nicht wünschen, muss die Funktion manuell deaktiviert werden. Allerdings ist diese Umstellung noch nicht in allen Konten aktiv, da Google dies nach und nach vornehmen wird.

Quelle: Google Ads Interface

Neue Berechtigung für Goolge Ads-Konten

Mit dem neuen Benutzertyp ,,Abrechnung” steht die Möglichkeit bereit, Nutzer nur auf Zahlungsangelegenheit Zugriff zu erteilen. Diese User können dann lediglich Zahlungsinformationen aufrufen, bearbeiten und Abrechnungsberichte verwalten.

2020-08-31T10:45:54+02:0027. August, 2020|DAMCON News|

Über den Author:

Jan Fölz ist seit 2018 als Junior Digital Marketing Consultant bei der Damcon.

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