Damcon Updates April

Twitter     Facebook

Nicht nur zu Hause findet der Frühjahrsputz statt, sondern auch in unserer Agentur. Ab heute informieren wir euch monatlich in den Damcon Updates nicht mehr nur über die Neuigkeiten bei AdWords. Ab sofort erfahrt ihr von uns die brandaktuellen News aus unserem gesamten Portfolio:

  • SEA
  • SEO
  • Social Media
  • Webdesign/ Landingpage
  • Amazon Marketing

Damcon Updates April

 

Damcon Updates April: AdWords

Änderung des standardmäßigen Tracking-Zeitraums für View-through-Conversions

Ab dem 29. März 2017 umfasst der standardmäßige Tracking-Zeitraum für View-through-Conversions (VTCs) nicht mehr 30 Tage, sondern einen Tag. Somit werden nur Conversions, die innerhalb von einem Tag nach einer Anzeigenimpression stattfinden, als View-through-Conversions erfasst. Diese Änderung betrifft neue und bestehende Conversion-Aktionen, für die der standardmäßige Tracking-Zeitraum verwendet wird. Wenn Du den Tracking-Zeitraum für View-through-Conversions für eine Conversion-Aktion bereits verkürzt hast, ist diese von dieser Änderung nicht betroffen.

Was bringt die Neuerung für den Kunden?

Die Änderung des Tracking-Zeitraums hat Auswirkung auf die Zuordnung bzw. Erfassung von Conversions. View-through-Conversions, die eigentlich aufgrund einer gesehenen (nicht geklickten) Anzeige erfolgten, werden dieser „Sichtung“ standardmäßig nur noch innerhalb eines Tages zugeordnet. Alles, was ab dem 2. Tag view-through-konvertierte, wird nicht mehr als Conversion hierfür erfasst bzw. zugeordnet.

Die standardmäßige Einstellung kann aber manuell angepasst werden. Hierfür navigiert man in AdWords über Tools/Conversions zu den Einstellungen für die entsprechende Conversion und passt es dort an:

Conversion Tracking für View-through-Conversions

Hier kannst weitere Informationen nachlesen!

Geräteübergreifende Conversions werden ab Ende März auch in die Spalte „Conversions“ einbezogen

Wie bereits im Sommer letzten Jahres verkündet wurde, werden geräteübergreifende Conversions automatisch mit in die Spalte Conversions einbezogen. Die Migration wird ab dem 21. März beginnen und vorerst nur den Search Kanal betreffen. Im Laufe des Jahres 2017 soll Display folgen.

In der Spalte „Conversions“ sind die Werte der wichtigsten Conversions (falls es mehrere Conversionarten gibt wie Anruf, Anmeldung, Kauf, etc.) enthalten. Die Daten sind maßgeblich für Gebotsstrategien wie Ziel-CPA oder Bidding-Tools. Durch das automatische Einbeziehen von „Geräteübergreifenden Conversions“ in dieser Spalte kann sich die Zuordnung von Conversions sowie damit einhergehend deren Anzahl stark verändern. In der Performance-Auswertungen sollte das beachtet werden.

Google Shopping – Neues Diagnose Feature für Produktbewertungen

Um Probleme bei Produktbewertungen effektiver beheben zu können, wurde im Google Merchant Center eine Diagnose-Seite eingeführt, welche Händlern mögliche Probleme in deren Rezensionsfeeds schon einige Stunden nach dem Upload des Feeds aufzeigt.

Das neue Feature erleichtert es dem Händler bereits zeitnah nach dem Upload des Feeds, schneller eine Übersicht über den Zustand seiner Produktbewertungen zu erhalten und Änderungen/Verbesserungen (z.B. bei Bewertungen ohne Zeitstempel, Text oder Autor) vorzunehmen.

Die Keyword-Option „exact match“ wird angepasst

Bereits seit geraumer Zeit werden bei eingebuchten Genau passenden Keywords Anzeigen auch für nahe Varianten wie Falsch-Schreibungen oder Pluralvarianten ausgespielt.

Künftig sollen nun auch Funktionswörter wie „prepositions (in, to), conjunctions (for, but), articles (a, the) and other” ignoriert werden, wenn deren Weglassen die Intension des Users hinter der Suchanfrage nicht verändert.

Beispielsweise könnte die Suchanfrage „Hotels in Berlin“ auch die Anzeigenschaltung für das eingebuchte Keyword [hotels berlin] auslösen, da das Wort in hier nicht die Intention verändert.

Für die Suchanfrage „Zugfahrt nach Hamburg“ würde aber das nach nicht ignoriert und somit keine Anzeigenschaltung für das Keyword [zug hamburg] ausgelöst werden können, da eine Zugfahrt auch von oder über Hamburg erfolgen kann.

Eine weitere Änderung betrifft eine mögliche Neusortierung: aus [jogging schuhe] könnte demzufolge dann [schuhe jogging] werden. Diese neue Handhabung wird im Verlauf der kommenden Monate weltweit ausgerollt.

Keyword-Option „exact match“ wird angepasst

Quelle: Google AdWords Hilfe

Vorteil:

Google erleichtert es den Werbetreibenden, das Keywordset zu erstellen und nicht unendlich um Füllwörter, Mehrzahl-Varianten und jeder erdenklichen kleinen Abweichung und Sortierungsvariante erweitern zu müssen.

Nachteil:

Begriffe, die exakt so eingebucht werden sollen, wie etwa Markenbegriffe oder sehr spezifische Produktnamen, könnten irrelevanten Traffic generieren. Weitere Informationen kannst du auch hier nachlesen.

Keyword-Option „exact match“ wird angepasst

Quelle: Google AdWords Hilfe

Youtube

Trueview for Shopping

TrueView für Shopping-Kampagnen machen Videoanzeigen interaktiv. Dadurch stärkt man die Bindung des Zuschauers zum Produkt und stellt Informationen zur Verfügung, die die Kaufbereitschaft erhöhen.

In diesen Anzeigen werden bestehende Produktdaten aus dem Merchant Center verwendet, um Shopping-Infokarten zu generieren. In einer Videoanzeige können bis zu sechs dieser Shopping-Infokarten eingeblendet werden. Hierfür kann man das Inventar filtern oder bestimmte Produkte auswählen, die mit den Videoanzeigen ausgeliefert werden.

Trueview for Shopping

Quelle: Google AdWords Hilfe

Amazon Marketing

Wie wichtig es ist auch hier seinen Marktplatz zu etablieren, zeigen uns diese Zahlen.

Über 17 Mio. (von 44 Mio. Kunden) Deutsche haben wohl eine AmazonPrime-Mitgliedschaft. Daher ist das FBA „Fulfillment by Amazon“ mit Expressversand extrem vorteilhaft. Amazon ändert die Rückgaberichtlinien für Selbstversender: Unter 40 EUR Warenwert muss der Kunde die Versandkosten zahlen.

25% aller Suchanfragen auf Amazon sind Longtail (= mehr als 4 Wörter). Die Longtail Suchanfragen bei Google liegen nur bei 5%.

Schon gewusst? Bei den Vorschlägen in der Amazon-Suche (Suggest) werden die Vorschläge dem Suchvolumen nach sortiert. Jeder Bestandteil, der in diesen Suchanfragen enthalten ist, sollte nach Möglichkeit in die Keywords im Backend eingepflegt werden.

Bewährtes PPC-Vorgehen:

Am besten legt man mehrere Kampagnen an (1 automatische, mehrere manuelle). Wichtig ist die Unterscheidung der Keyword-Optionen in broad, phrase und exact. Ebenfalls Querausschlüsse bedenken (alle exact Keywords in broad ausschließen). Es ist ratsam mit recht hohen CPCs zu beginnen (1 bis 5 EUR) und dann nach ca. 4 Wochen auswerten und irrelevante oder nicht performende Suchbegriffe ausschließen. Entsprechend der Auswertung muss man dann natürlich auch seine Gebote anpassen.

Landingpages/ Webseiten Design

Heute empfehlen wir dir 15 Tools, die deinen Umsatz erhöhen und deine Conversion-Rate optimieren. In unserem Agentur-Alltag haben sich folgende drei Tools bewährt:

  • Google Analytics
  • Google Tag Manager
  • Unbounce

Damcon Updates April: Social Media

Facebook

Social Recruiting

In den USA und Kanada hat Facebook ein neues Feature integriert. Man kann sich nun direkt mit seinem Facebook-Account bewerben und bleibt auf der Plattform. Als Unternehmen benötigt man eine Facebook-Seite, die dann eine Unterseite nur für Stellenangebote enthält.* Auf dieser Unterseite können beliebig viele Stellenangebote eingestellt werden, die chronologisch angeordnet sind.

Wichtige Informationen zu den Creatives: Text und Bild sollten das Jobangebot so attraktiv wie möglich beschreiben und darstellen. Enthalten sollte sein:

  • Jobtitel,
  • Ort,
  • Vergütung(optional),
  • Job-Typ,
  • Beschreibung

Sobald man das Stellenangebot veröffentlicht, ist es 30 Tage online und wird automatisch deaktiviert. Es sei dann man verlängert es manuell. Die Bewerbungen findet man dann im Posteingang der Fanpage und kann dann das Facebook-Profil des Bewerbers einsehen.

An dieser Stelle ein Hinweis von uns: Da über dieses Feature persönliche Daten übermittelt werden und diese auf den Servern von Facebook gespeichert werden, sei geraten den Betriebsrat oder einen Juristen vorher aufzusuchen, ob man Stellenangebote über Facebook einstellt.

Vorteile:

  • das Feature ist kostenlos (aber Werbe-Budget einplanen, zum Pushen des Postings)
  • funktioniert wie einen ganz normales Posting
  • viel Reichweite möglich

Nachteilig ist, dass man nicht wirklich festlegen kann, welche Felder der Bewerber ausfüllt und es gibt auch keine weiteren Optionen, wie z.B. einen Upload eines PDF-Dokumentes.

* Wann dieses Feature in Europa aktiv sein wird ist noch nicht bekannt. Wir halten euch aber auf dem Laufenden!

Messenger Day

Wie schon bekannt aus Snapchat und Instagram führt Facebook nun seine 24h Stories unter dem Namen Messenger Day ein. Nutzer können Bilder von Ereignissen aus ihrem Leben für einen Tag mit ihren Freunden teilen. Es ist möglich, Textbotschaften, Bilder und Videos zu verschicken, die nach 24 Stunden automatisch verschwinden. Sehr populär ist dieses Feature bei jungen Nutzern.

WhatsApp für Unternehmen

Noch mehr Kundenservice soll über den Messenger-Dienst WhatsApp möglich sein. Vorwiegend für die Tourismusbranche werden gerade Funktionalitäten getestet. So kann man als Kunde über WhatsApp Termine vereinbaren, Reservierungen vornehmen oder Menüs bestellen. Auch abonnierte Newsletter können den Kunden zukünftig direkt in den Messenger geschickt werden.

Weitere Funktionen wie z. B. Messenger Bots für WhatsApp werden in Indien, Brasilien und Indonesien getestet.

Instagram

Instagram ermöglicht seinen Nutzern den sogenannten Instagram Business Account. Mittels des Business Accounts ist es möglich, folgende Statistiken zu den einzelnen Posts abzurufen:

  • Impressionen
  • Reichweite
  • Interaktionen

Ebenfalls kann man Werbe-Anzeigen direkt aus der Instagram App erstellen. Es gibt nicht nur eine Statistik zu jedem einzelnen Beitrag, sondern auch noch eine  7-Tage-Übersicht mit weiteren Informationen:

  • Gesamtimpressionen
  • Gesamtreichweite
  • Webseitenklicks
  • Top-Posts mit Impressionszahl, Reichweite und Interaktionen
  • Follower Demographie (Geschlecht, Alter, Location)
  • Follower Aktivität

Mit diesen neuen Funktionen haben Unternehmen mehr Einblicke in ihre Instagram-Aktivitäten und können diese optimieren.

Die Reichweite von Beiträgen kann mit den neuen Instagram Business Accounts erweitert werden, indem man einen bestehenden Post zu einer Werbeanzeige umstellt. Das geht ganz unkompliziert, denn unter den jeweiligen Beiträgen wird ab sofort  ein „Hervorheben“-Button angezeigt. Mit wenigen Klicks lassen sich hier Zielgruppe, Budget und die gewünschte Laufzeit bestimmen. Der Beitrag kann zusätzlich noch mit einem Call-to-Action Button versehen werden.

Werbung in Instagram Stories

Unternehmen haben jetzt die Chance, Anzeigen auch innerhalb der Stories zu buchen.

Hier sind die Rahmenbedingungen:

  • Eine Anzeige kann als Photo oder Video eingebucht werden
  • Sie werden 15 Sekunden lang beim Nutzer angezeigt
  • Die Werbestories erscheinen zwischen den Stories von verschiedenen Nutzern.
  • Die Anzeigen können aktuell kleine (klickbaren) Links enthalten
  • Es gibt natürlich eine Auswertung für Unternehmen. Dort können die Reichweite, Impressions, Antworten und Abbrüche eingesehen werden
  • Natürlich ist das übliche Targeting für Anzeigen auf Instagram verfügbar

Es ist ein „Sponsored“ sichtbar und es wird keine Veröffentlichungszeit angezeigt. Das Format der Instagram-Stories-Ads erscheint mit der gleichen Optik. Was den  Unternehmen gefallen dürfte ist, dass die Anzeigen Fullscreen angezeigt werden und damit die volle Aufmerksamkeit des Nutzers haben.

Pinterest

Nicht immer bieten die Netzwerke neue Features an, aber auch die strategische Entwicklung kann manchmal spannend sein. Das Bilder-Netzwerk Pinterest strebt in diesem Jahr einen Jahresumsatz von 500 Millionen US Dollar an.

Das Geschäftsmodell, Werbung auf der eigenen Plattform zu verkaufen, wurde von Pinterest vor rund drei Jahren gestartet und derzeit gibt es nur eine Anzeigenform: Die sogenannten Promoted Pins. Diese Promoted Pins ermöglichen es Werbekunden deren Pins auch an User zu „pushen“, welche der jeweiligen Pinnwand nicht folgen.

Wer also gern Pinterest als weiteren Absatzkanal testen möchte, kann sich gern mit uns in Verbindung setzen.

Twitter denkt über Abo-Modelle nach

Wie die meisten anderen sozialen Netzwerke hat sich Twitter darauf konzentriert, eine hohe Zahl von Nutzern mit kostenlosen Diensten anzulocken und sich mit Werbeeinnahmen zu finanzieren.

Nun überlegt sich Twitter, für gewisse Inhalte Geld zu verlangen. Der Kurznachrichtendienst hat Pläne für ein Abomodell für Geschäftskunden. Demnach kann es sein, dass eine mögliche bezahlpflichtige Premiumversion für manche Dienstleistungen entwickelt wird.

LinkedIn

Trending Storylines  als kuratierter Newsfeed

Damit sich die Verweildauer im Karrierenetzwerk LinkedIn erhöht, soll es nun mit den Trending Storylines bald einen zweiten Nachrichtenbereich geben. Die Funktion ist in den USA schon an den Start gegangen. In anderen Ländern soll das Feature demnächst verfügbar sein.

Der neue Newsfeed soll Artikel und Beiträge zu besonders spannenden Themen enthalten. Die jeweiligen Themen sollen sich am Berufsfeld des jeweiligen Nutzers orientieren. Ausgewählt werden sie zum Teil von einer Redaktion und zum Teil durch Algorithmen.

Jede sogenannte Storyline soll über einen eigenen Hashtag verfügen.  Der Nutzer hat so die Chance direkt in die Diskussion einsteigen zu können. Desweiteren kann man sich so über die trendigen Themen informieren als auch direkt den Experten folgen. Über dieses neue Feature kann der LinkedIn-Nutzer immer wieder neue Spezialisten aus seinem Fachbereich kennen lernen.

 

Hast du zu dem einen der genannten Updates Fragen, Anregungen oder Anmerkungen, dann nutze gern die Kommentarfunktion oder kontaktiere uns!

 

Veröffentlicht in Damcon Updates, Damcon-News Getagged mit: , , , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Top

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen