Damcon Updates Dezember

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Noch bevor sich das Jahr 2017 dem Ende entgegen bewegt, haben wir für Sie die Damcon Updates Dezember. Diesmal stehen im Fokus die App-Vermarktung, native Advertising als auch eine weitere granularere Targeting-Möglichkeit der Zielgruppen hinsichtlich der Lebensereignisse oder aber auch offline vs. online.

Damcon Updates Dezember

Damcon Updates Dezember:

Google AdWords

Dynamisches Remarketing für Apps

Dynamisches Remarketing ist eine bekannte Funktion, mit der Werbetreibende mit Personen interagieren können, die ihre Websites besucht haben. Jetzt, da Apps ein wichtiger Teil der Kundenerfahrung sind, steht die Möglichkeit des dynamischen Remarketings für Nutzer von Apps zur Verfügung.

Ab sofort können App-Nutzer mit dynamischen Remarketing-Anzeigen bespielt werden. Bisher waren diese nur für Webseitenbesucher verfügbar und lediglich statische Anzeigen in Apps möglich.

Dyn REM Apps

Quelle: Google

  • Es wird ein Datenfeed benötigt, der sämtliche Informationen zu euren Produkten beinhaltet
  • Es müssen Deeplinks verwendet werden
  • Conversion Tracking muss eingerichtet sein
  • Verwendung des Kampagnentyps Dynamisches Remarketing
  • Remarketing-Listen werden analog zu herkömmlichen Website-Remarketing-Listen angelegt

Neue Local Display Ads in AdWords

Shopping-Kampagnen zeigen standardmäßig Anzeigen für Produkte an, die von Ihrer Online-Website verkauft werden. Wenn Sie Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit in Ihrer Shopping-Kampagne aktivieren, können Sie Produkte bewerben, die Sie online, lokal oder in beiden Kanälen verkaufen.

Ein neues Anzeigenformat wird in die Pilotphase eintreten: Local Display Ads (LIA). Die LIAs sollen so zukünftig noch öfter ausgespielt werden. Außerdem soll es für Nutzer bald noch einfacher sein nach einem Anzeigenklick in der Google-Suche und auf Maps, die Artikelverfügbarkeit in einem lokalen Geschäft dank Local Inventory Ads einzusehen.

Local Inventory Ads

Quelle: Inside AdWords

Änderungen am Conversion-Tracking-Tag für Websites

Google möchte das Verwenden von Websitecode für diverse Google-Produkte vereinfachen und nimmt daher einige Änderungen am Conversion-Tracking-Tag vor. Seit Oktober 2017 sehen Werbetreibende, die auf der neuen AdWords-Oberfläche eine Conversion-Aktion für Websites erstellen, ein allgemeines Website-Tag, das auf der gesamten Website implementiert werden sollte und ein Ereignis-Snippet. Damit Conversions erfasst werden können, ist sowohl das Ereignis-Snippet als auch das allgemeine Website-Tag erforderlich. Diese Snippets ersetzen das bisherige Conversion-Tracking-Tag.

Vorteile:

Schnellere und einfachere Integration in andere Google-Produkte: Das allgemeine Website-Tag wird nicht nur in AdWords verwendet, sondern auch in anderen Google-Produkten wie Google Analytics. Wenn Sie diese Produkte einsetzen, vereinfacht das allgemeine Website-Tag die Websiteimplementierung, da es eine einheitliche Tag-Kennzeichnung ermöglicht.

Präziseres Conversion-Tracking: Mit dem allgemeinen Website-Tag werden neue Cookies auf Ihrer Domain platziert. Darin werden Informationen zu dem Anzeigenklick gespeichert, über den ein Nutzer auf Ihre Website gelangt ist. So lassen sich Conversions in AdWords genauer messen. Mit dem Ereignis-Snippet können Sie festlegen, welche Interaktionen mit Ihrer Website als AdWords-Conversions erfasst werden sollen.

Google Ankündigung: Parallel Tracking

Für Anfang des Jahres 2018 kündigt Google eine fundamentale Neuerung in Sachen Conversion Tracking mit Tracking Vorlagen bzw. Third-Party-Tracking Elementen an.

Mit dem parallelen Tracking werden Nutzer nach dem Klick auf eine Anzeige sofort zur finalen URL weitergeleitet, während das Tracking im Hintergrund erfolgt. So kommt es seltener vor, dass ein Nutzer nach dem Klicken auf Ihre Anzeige nicht zur Zielseite gelangt, da er eine andere Seite aufruft.

Zukünftig wird paralleles Tracking die Standard-Tracking-Methode in allen Konten sein. Derzeit ist paralleles Tracking optional und kann nur in Suchnetzwerk- und Shopping-Kampagnen verwendet werden. Wenn ein Nutzer Ihre Anzeige in einem Browser sieht, der paralleles Tracking noch nicht unterstützt, wird in AdWords Standard-Tracking verwendet, um entsprechende Klicks zu erfassen.

Das parallele Tracking kann Anfang 2018 in der neuen AdWords-Oberfläche aktiviert werden. Es wird dann im Laufe des Jahres zur Standard-Tracking-Methode in allen Konten.

AdWords-Parallel-Tracking

Quelle: AdWords Hilfe

Google Shopping Price Drop Annotations

Was zunächst nur in den USA möglich war, ist nun auch hier in den Shopping-Kampagnen möglich.  Es gibt eine zusätzliche Anzeigenerweiterung: Price Drop Annotations.

Die Anzeigenerweiterung bzw. -ergänzung wird im unteren Bereich der Shopping Ads, wie in dem Beispiel als Reduktion „20% günstiger“ angezeigt. Die Anzeigenerweiterung kann nicht aktiv angelegt werden und wird von Google automatisch ergänzt. Voraussetzung ist, dass sich der Produktpreis, wie im Beispiel, im Vergleichszeitraum von 90 Tagen signifikant geändert hat. Die entsprechenden Daten erfasst der Algorithmus über die regelmäßigen Produktuploads im Merchant Center.

Google Shopping Promotion Price drop

Quelle: adseed

Life Events – neues AdWords-Targeting für Youtube und Gmail

Sie können Nutzer auf YouTube und in Gmail in wichtigen Momenten ihres Lebens (Life Events) ansprechen, beispielsweise, wenn sie ihren Hochschulabschluss machen, umziehen oder heiraten. Wenn Sie wissen, wann diese Ereignisse stattfinden, lässt sich Werbung optimal auf die gewünschten Nutzer ausrichten.

Aktuell stehen die folgenden Lebensereignisse als Ausrichtung zur Verfügung:

  • Kurz vor dem Hochschulabschluss
  • Kurz nach dem Hochschulabschluss
  • Kurz vor dem Umzug
  • Kurz nach dem Umzug
  • Kurz vor der Hochzeit
  • Kurz nach der Hochzeit
Targeting nach Lebensereignissen

Quelle: Internetkapitäne

Aktuell ist dies nur für Video- und Gmail-Kampagnen möglich. Ob und wann diese Ausrichtung auch für Display- oder Suchkampagnen verfügbar sein wird, ist leider nicht bekannt.

Display – Custom Intent Audiences

Auch im Displaynetzwerk wurde eine weitere Targetierungsmöglichkeit eingeführt: die Custom Intent Audiences – „die benutzerdefinierte Zielgruppe mit gemeinsamen Interessen“.

Benutzerdefinierte Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen lassen sich im Gegensatz zu den breit gefassten, mit Fernsehwerbung vergleichbaren Zielgruppen besser auf Ihre Marken abstimmen.

Mithilfe von benutzerdefinierten Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen kann das Unternehmen die gewünschten Zielgruppen definieren, indem es

  • frei formulierte Interessen verwendet, die als Keywords eingegeben wurden,
  • und/oder URLs als Proxy für Interessengruppierungen verwendet.
Custom intent audiences

Quelle: adseed

Facebook

Ab Sommer 2018 neue Transparenzoffensive

Facebook möchte nicht nur für politische Kampagnen, sondern auch in einer abgeschwächten Version für alle Werbetreibenden  Transparenz schaffen.

Über einen Tab auf der Facebook Page soll es möglich sein, zu sehen, welche Anzeigen die entsprechende Seite gerade schaltet. Die entsprechende Auflistung findet losgelöst von möglichen Targeting Parametern statt. Der Nutzer sieht also auch, mit welchen Werbemitteln das Unternehmen bei anderen Zielgruppen aktiv wird.

Mehr dazu können Sie hier nachlesen.

Facebook Local – neue App für Restaurants, Bars und Events

Facebook launcht die Facebook Local-App.

Facebook Local

Quelle: Facebook

In der neuen App werden verschiedenste Funktionen abgebildet:

  • Events – es werden die Facebook Events in der Nähe (oder entsprechender Suche) angezeigt.
  • Orte – egal ob Restaurant, Café oder Bar, in der App könnt ihr alles suchen.
  • Aktivität – ihr seht, was eure Freunde so unternehmen, in welchen Restaurants sie waren oder auf welche Events sie gehen (sofern diese Information gemäß den Privatsphäre-Einstellungen verfügbar ist).
  • Folgen – ihr könnt in der App bestimmten Events oder auch Locations folgen.
  • Empfehlungen – die App empfiehlt euch das Beste in der Nähe und gibt euch Tipps für Restaurants und Lokalitäten.
  • Suche – natürlich könnt ihr alles durchsuchen, filtern und an die eigenen Wünsche anpassen.

Facebook Carousel Ads mit Overlays für Angebote, Preisnachlässe oder Bestseller

Facebook bietet für die dynamischen Carousel Ads die Funktion an, diese mit einem Overlay zu verstehen. Also einen kleinen Störer, der über die Bilder in der Carousel Ad gelegt wird und dort einen günstigeren Preis, versandkostenfreie Lieferung, Bestseller oder ähnlich nochmals hervorhebt.

Mehr dazu kann man hier nachlesen!

Carousel Overlay

Quelle: Facebook

Twitter

Neues Werbeformat: Video Website Card

Da die Nutzer zunehmend personalisierte Interaktionen mit Marken erwarten, hören wir immer häufiger von Marken, dass sie für die Verbraucher in den verschiedenen Phasen des Konvertierungsweges ein nahtloseres Nutzererlebnis schaffen möchten. Heute stellen wir die Video-Website-Karte vor, ein kreatives Format, das die Möglichkeiten von Videos mit der Fähigkeit verbindet, Nutzer zu einer Website zu führen.

Videowebsite card

Quelle: Twitter

Die Video-Website-Karte enthält ein automatisch

  • abspielendes Video,
  • eine anpassbare Überschrift und
  • eine Ziel-URL

Werbetreibende können diese Creative-Einheit auf Video-Views, auf Website-Clicks oder auf Awareness-Zielen ausführen, um die Aktionen zu optimieren und zu bezahlen, die ihnen am wichtigsten sind. 

LinkedIN

Lead Gen Forms verfügbar für Sponsored InMail und Sponsored Content

Ab sofort haben Werbetreibende die Möglichkeit, Lead Gen Forms (vorgefertigte Formulare) mit den sponsored Content Werbeanzeigen zu verbinden. Auch in den Sponsored InMails ist es möglich, dieses Werbeformat zu integrieren. Mehr dazu erfahren Sie hier.

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Dynamic Ads

Werbetreibende können jetzt mithilfe von dynamischen LinkedIn-Anzeigen sofort Leads sammeln und Content-Downloads generieren. Der erste Eindruck ist wichtig. In einer Welt, die um begrenzte Aufmerksamkeit konkurriert, ist es für Marketer wichtiger denn je, sich mit personalisierten Nachrichten an ihre Kunden zu wenden.

Dynamische LinkedIn-Anzeigen sind:

  • Native: in der rechten Spalte angezeigt
  • Persönlich: Für jedes Mitglied, das die Ads sieht, angepasst, indem eindeutige Profildatenpunkte in die Anzeige gezogen werden
  • Flexibel: Erstellt mit Ihren Inhalten, LinkedIn Inhalten und Ihrer Wahl der Personalisierung (Firmenname, Vorname, vollständiger Name, Berufsbezeichnung und / oder Jobfunktion)

LI dynamic ads

 

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