Smart Creatives – Responsive Display Ads

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Smart Creatives – Responsive Display Ads

Allgemein

In der Artikelreihe zu dem Thema der smarten Strategien soll es mit den Smart Creatives weiter gehen. Daher beschäftigt sich dieser Beitrag mit den Responsive Display Ads. Dabei handelt es sich um die automatisierte Version der Displayanzeigen. Mit dem Displaynetzwerk stehen laut den Aussagen von Google um die 3 Millionen Werbepartner zur Verfügung. Somit besteht die Herausforderung neben der Gestaltung auch darin, die optimale Ausrichtung zu wählen. Aber auch hier unterstützt das maschinelle Lernen durch seine Daten und durch das Reagieren auf Nutzersignalen in Echtzeit.

Für Fragen, Informationen oder Hilfe stehen wir für Sie gerne bereit.

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Vorteile

Höhere Reichweite

Für jeden Assettyp können mehrere Assetvorlagen hinterlegt werden (also verschiedene Anzeigentitel, Logos, Videos und Bilder). Die von Google erstellten Anzeigen werden dafür automatisch bezüglich der Größe und Format an die Werbefläche angepasst. Zusätzlich erfolgt die Auslieferung der responsiven Displayanzeige immer in Abhängigkeit von den Nutzersignalen und den zur Verfügung stehenden Daten, um eine möglichst häufige Auslieferung zur erreichen.

Mehr Performance

Durch das maschinelle Lernen wird anhand des Leistungsverlaufes und der Nutzersignale eine erfolgsversprechende Kombination erstellt. So zeigen auch unsere Erfahrungen, dass die responsiven Displayanzeigen höhere Leistungsdaten erreichen, als die normalen Displayanzeigen.

Zeitersparnis 

Mit Hilfe des eigenständig lernenden Google Algorithmus lässt sich der Verwaltungsaufwand für Anzeigenportfolios innerhalb von Anzeigengruppen und Kampagnen reduzieren. Dadurch bleibt mehr Zeit für die Leistungsoptimierung.

Dynamisches Remarketing  

Wenn die Kampagne mit einem Feed verknüpft wird, steht zusätzlich das dynamische Remarketing zur Verfügung. Somit kann die KI auch Nutzer ansprechen, die noch nicht konvertiert haben oder ein großeres Interesse an dem Produkt oder der Dienstleistung aufweisen.

Erstellung

Quelle: Google Ads Interface

  1. Links im Navigationsbereich ,,Displaykampagnen” auswählen.
  2. Dann im Seitenmenü auf ,,Anzeigen und Erweiterungen“.
  3. Neue Anzeigen erstellen durch das blaue Pluszeichen .
  4. ,,Responsive Displayanzeige” auswählen.
  5.  Eine Anzeigengruppe wählen.
  6. Die Anzeigentitel und Beschreibungen ausfüllen und Bilder hinzufügen.
  7. Bestätigen mit ,,Speichern“.

Hinweis: Man sollte unbedingt mindestens eine Woche nach der Freigabe abwarten, um eine Leistungsprüfung vorzunehmen. Denn vorher sind noch nicht genügend Daten für eine aussagekräftige Analyse vorhanden.

Best Practice

Mit der Anzeigeneffektivität gibt Google gute Hinweise, um eine leistungsstarke Anzeige zu erstellen. Doch zusätzlich sind noch einige Punkte zu bedenken. Folgend eine Auflistung unserer Best Practice Methoden, damit die responsiven Displayanzeigen optimal genutzt werden können.

Inhaltlicher Zusammenhang

Wichtig zu erwähnen ist es, dass die erstellen Vorlagen in beliebiger Reihenfolge erscheinen, da der Google Algorithmus in Eigenregie experimentiert. Aus diesem Grund sollten die Überschriften und Beschreibungen zusammen ein stimmiges Thema ergeben. Wenn jedoch ein bestimmter Text (etwa ein rechtlicher Hinweis) in jeder Anzeige enthalten sein soll, muss dieser an Position 1 oder 2 des Anzeigentitels bzw. an Position 1 der Beschreibung eingegeben werden.

Variieren und experimentieren

Um den Google Algorithmus gute Möglichkeiten zu bieten, sollten viele verschiedene Überschriften und Beschreibungen, sowie Bilder verwendet werden. Besonders empfiehlt es sich dabei die eigenen Vorteile hervorzuheben.

Videos nutzen

Für die responsiven Displayanzeigen lassen sich auch Videos mitverwenden, diese fangen die Aufmerksamkeit der Nutzer im besonderen Maße ein. Das zu verwendende Video muss zuvor auf YouTube hochgeladen worden sein. Anschließend kann der Link aus YouTube eingefügt werden. Allerdings sollte das Video eine maximale Länge von 30 Sekunden nicht überschreiten.

Formate und Auflösung beachten 

Für eine optimale und qualitative Darstellung sollten einige Faktoren bezüglich der Formate und Auflösung unbedingt berücksichtigt werden:

Querformat

  • Seitenverhältnis von 1,91 : 1
  • größer als 600 × 314 Pixel
  • Datei darf nicht größer als 5.120 KB sein

Square-Format

  • Seitenverhältnis von 1 : 1
  • größer als 300 × 300 Pixel
  • Datei darf nicht größer als 5.120 KB sein

Logo (optional)

  • Logo sollte im Square-Format vorliegen (1 : 1)
  • mindestens 128 × 128 Pixel groß sein (empfohlene Größe für ein Square-Logo ist 1.200 × 1.200 Pixel)
  • Logo im Querformat (4 : 1) empfohlen,  mindestens 512 x 128 groß (empfohlen sind 1.200 × 300 Pixel)
  • für ein zentriertes Logo eignet sich ein transparenter Hintergrund am besten
  • Die Datei darf nicht größer als 5.120 KB sein
  • Der Text darf höchstens 20 % des Bildes abdecken
  • Das Bild kann zur Anpassung an bestimmte Werbeflächen horizontal abgeschnitten werden – bis zu 5 % auf jeder Seite

Bilder mit guter Qualität nutzten

Was erstmal ziemlich offensichtlich und selbsterklärend klingt, soll doch näher erläutert werden. So empfiehlt es sich immer gut aufgelöste Bilder ohne Effekte wie Rahmen, Unschärfe oder sonstige Filter zu verwenden. Dabei sollte man sich auf Bilder mit einem einzigen Motiv in natürlicher Umgebung beschränken. Was genau damit gemeint ist, soll folgendes Beispiel verdeutlichen. Soll ein T-Shirt für Kinder verkauft werden, ist es in diesem Zusammenhang äußerst wirksam ein Bild zu verwenden, in dem ein Kind freudestrahlend und spielend dieses T-Shirt trägt. Die Bilder sollten so gut wie möglich die genutzten Überschriften und Beschreibungen emotional hervorheben.

Logo & Brand nutzen

Ebenfalls sehr wichtig für eine gelungene responsive Displayanzeige ist es das Logo bzw. die Brand als einzelnes Bild hochzuladen. Denn die Google KI verwendet die einzelnen Bestandteile und setzt so die Displayanzeige zusammen. Somit könnte sonst im schlimmsten Fall eine Anzeige erstellt werden, die das Logo doppelt bzw. überlappend mit anderen Logo-Elementen darstellt. Daher sollte es unbedingt vermieden werden, dass die restlichen Bilder das Logo bzw. die Brand beinhalten.

Fazit

Mit den responsiven Displayanzeigen bietet Google die Möglichkeit recht einfach und zeitsparend Displayanzeigen zu erstellen. Durch die Verwendung von maschinellen Lernen wird aus den einzelnen Bestandteilen die erfolgsversprechendste Werbeanzeige generiert. Auch ein starker Leistungszuwachs zu den normalen Displayanzeigen lässt sich feststellen und von uns bestätigen. Daher sollte diese Art der Anzeigen von Werbetreibenden ausprobiert werden.

2020-05-27T09:50:45+02:0023. April, 2020|Google Ads (ehem. Adwords)|

Über den Author:

Jan Fölz ist seit 2018 als Junior Digital Marketing Consultant bei der Damcon.

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