So setzen Sie Google Shopping Kampagnen systematisch auf – 5 Schritte zum Erfolg

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So setzen Sie Google Shopping Kampagnen systematisch auf – 5 Schritte zum Erfolg

Die meisten Werbetreibenden kennen sich bereits mit den Google Such- und Displaykampagnen aus, bevor sie sich mit den speziellen Möglichkeiten und Besonderheiten von Shopping- oder “Product-Listing-Ads” auseinandersetzen.

Dadurch entsteht die Versuchung, eine Shopping-Kampagne “mal eben” aufzusetzen, weil man das Prinzip ja verstanden hat.

Ich empfehle dagegen, das Thema Google Shopping systematisch anzugehen und gerade zu Beginn mit einem einfachen Prozess und einer Checkliste dafür zu sorgen, dass die gebotenen Potenziale auch genutzt werden.

Dabei besteht der Grundprozess aus drei überschaubaren Schritten, und für alle die mehr wollen gibt es noch einen “Advanced-” und einen “Expert-Level”.

Hier geht es uns erst einmal darum, die “Basics” sauber abzudecken. Den Schritten “Advanced” und “Expert” werden wir uns dann in einem eigenen Artikel widmen.

Schritt 1: Das Merchant Center vorbereiten

  1. Produkt-Feed einlesen
    • Widerstehen Sie der Versuchung, Ihr Produktsortiment zu Beginn gleich komplett einzulesen. Stattdessen empfiehlt es sich, mit einer überschaubaren Auswahl Ihrer besonders relevanten und erfolgversprechenden Produkte zu beginnen und Ihr Setup erst auf diesem Level zu optimieren, bevor Sie Ihren Account skalieren.
      • Auch wenn es später effizientere Lösungen gibt: Der einfachste Weg, Ihren Feed zu übertragen und zu bereinigen geht über ein Tabellenformat wie z.B. ein Google Sheet. Dieses hat den Vorteil, dass sich auch ein regelmäßiger automatischer Upload (siehe weiter unten) leicht einrichten lässt.

 

  • Fehler korrigieren
    • Kaum ein Feed entsteht auf Anhieb ohne Fehler. Überprüfen Sie daher die Hinweise im Google Merchant Center, ziehen Sie die von Google regelmäßig aktualisierten Vorgaben für die Feed-Elemente zu Rate und korrigieren Sie den Feed entsprechend.

 

  • Datenfeed auf Keywords prüfen
    • In den Google Shopping-Kampagnen lassen sich anders als bei den klassischen Suchkampagnen keine Keywords für die Aussteuerung der Anzeigen definieren.

 

  • Google extrahiert Keywords sozusagen selbständig aus den Informationen Ihres Datenfeeds, dabei spielen Titel und Beschreibungen der Produkte eine besonders wichtige Rolle.

 

  • Achten Sie also darauf, dass Ihre Produktbeschreibungen die aus Sicht der Suchenden relevanten Begriffe enthalten, und dass dabei die besonders wichtigen Begriffe möglichst weit vorne stehen.

 

  • Feste Regeln für die Reihenfolge gibt es nicht, je nach Produkt können können unterschiedliche Kriterien für die Suchenden entscheidend sein.

 

  • Konkrete Anregungen finden Sie, wenn Sie selbst die Google Suche verwenden und darauf achten, wie etablierte Wettbewerber die gleichen oder ähnliche Produkte bewerben.

 

  • Datenfeed regelmäßig aktualisieren
    • Je nachdem, wie oft sich in Ihrem Angebot Produkte, Preise und Verfügbarkeiten ändern, sollten Sie Ihren Datenfeed aktualisieren.

 

  • Am einfachsten geht dies, indem Sie das angelegte Google Sheet einmal täglich automatisch hochladen lassen.

 

  • Hilfreich ist die ergänzende Funktion Automatische Artikelupdates, die sie im Bereich “Tools & Einstellungen” aktivieren können.Alternative Artikelupdates

Schritt 2: Die Google Ads Kampagne einrichten und aktivieren

    • Nachdem Sie Ihren Google Ads Account mit dem entsprechenden Merchant Center verbunden haben, können Sie Ihre erste Shopping-Kampagne aufsetzen.

 

  • Auch hier gilt, dass gerade zu Beginn eine eher einfache Kampagnenstruktur von Vorteil ist. Der oben empfohlene überschaubare Datenfeed sollte dies möglich machen.

 

  • Bei Shopping-Kampagnen müssen Sie weder Anzeigentexte formulieren noch Keywords definieren. In gewisser Hinsicht sind sie somit einfacher zu erstellen als Ihre bisherigen Suchkampagnen.

 

  • Dennoch sollten Sie Keywords beachten, und zwar in ihrer negativen Form: Indem Sie auszuschließende Keywords definieren, können Sie vermeiden, dass Ihre Anzeigen in ungünstigen Fällen erscheinen, etwa wenn Sie Sportschuhe anbieten, aber nicht erscheinen wollen, wenn jemand konkret nach Sportschuhen einer Marke sucht, die Sie nicht im Sortiment haben.

Schritt 3 (wiederholt): Laufende Kampagne prüfen

    • Viele Optimierungen werden sich in Ihren Shopping-Kampagnen erst im Laufe der Zeit ergeben, nachdem Sie über mehrere Wochen hinreichend Daten zum Such- und Kaufverhalten Ihrer Shopping-Kunden gesammelt haben.

 

  • Daher haben die folgenden Schritte in den folgenden Monaten eine hohe Bedeutung.

 

  • Je nach Aktivität Ihres Accounts kann es sinnvoll sein, wöchentlich nachzusteuern, bis Sie eine gewisse Stabilität und Rentabilität erreicht haben.
      1. Behalten Sie den Begriff “Suchbegriffe” im Blick: Dadurch dass die Keywords vom System ja quasi automatisch gesetzt werden und sie keine direkte Steuerungsmöglichkeit haben, lassen sich ungünstige oder irrelevante Treffer fast nicht vermeiden.
      2. Wenn Ihre Anzeigen bei bestimmten Suchanfragen immer wieder gezeigt werden, es dabei aber zu keinen Käufen und auch nur wenig Klicks kommt, dann weist dies auf einen ungünstigen Begriff hin.

     

  • Auch Ihre Produktgruppen sollten Sie im Auge behalten und jeweils bewerten, ob Umsatz und Werbeausgaben sich in einem angemessenen Verhältnis bewegen. Produkte mit schwachen Verkaufswerten ziehen Ihre Performance nach unten und sollten gerade zu Beginn eher pausiert werden.Wenn dann im Laufe der Zeit ein akzeptabler ROI erreicht wurde, kann die Frage neu gestellt werden, ob es weitere Produkte gibt, die zukünftig entwickelt werden sollen und sich für die Shopping-Werbung anbieten.

Fazit

Auch wenn im Titel von fünf Schritten die Rede war: die bislang aufgeführten drei Schritte sind wirklich die Basics, die nicht unterschätzt werden sollten.

Wenn Sie sicher sind, dass Sie diese sinnvoll abgedeckt haben, kann Ihnen der folgende Artikel sinnvolle Ergänzungen bieten.

Sollten Sie konkrete Fragen zu Ihrer individuellen Situation haben, so stehen wir Ihnen für ein persönliches Coaching gern zur Verfügung.

2020-02-03T09:41:29+01:0029. Januar, 2020|Google Ads (ehem. Adwords), Google Shopping|

Über den Author:

Alexander Schwarz ist seit 2019 im Damcon-Team und verantwortet als Senior Consultant im Digital Advertising die Ziele internationaler Kunden.

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