Typische Fehler in Google Ads

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Typische Fehler in Google Ads

Quelle für das Beitragsbild: pixabay.com

Vorwort

In den verschiedenen Google Ads-Konten gibt es hin und wieder einige grobe Patzer, die sich leicht verhindern lassen. Daher soll dieser Artikel einige wiederkehrende und typische Fehler aufzeigen.

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Kampagnenstruktur ist unübersichtlich

Auch wenn die Konten- und Kampagnenstruktur von Google selbst nicht entscheidend für den Qulitätsfaktor ist, hilft eine gute Struktur bei der Übersicht. Mehr noch, eine durchdachte Struktur trägt auch dazu bei die Ziele und Kampagnen besser aufzuteilen und zu steuern. Somit ist es sinnvoll die Kampagnen thematisch und nach den Zielen zu sortieren und aufzusetzen. Beispielweise eine Kampagne nur für die die Marke oder eine extra Kampagne, welche gezielt die Top Seller noch weiter pushen soll.

 

Verzicht auf die Anzeigenerweiterungen

Anzeigenerweiterungen sind ein Must-have für Suchanzeigen. Sie bieten nicht nur den Kunden einen Mehrwert, sondern auch den Werbetreibenden. Daher sollten auch verschiedene Erweiterungen in einer Kampagne verwendet werden. Desweiteren sind diese Erweiterungen sehr flexibel und besitzen verschiedene Funktionen, von zusätzlichen Informationen, bis hin zu einer Preisangabe, einen Anruf-Button oder einer Standortanzeige mit Navigationsfunktion. Dabei bieten die Erweiterungen folgende Vorteile:

  • Die Anzeigen werden auffälliger für die User.
  • Es können mehr Informationen angegeben werden.
  • Mehr Interaktion zwischen Unternehmen und User gegenüber den Standard-Anzeigen.
  • Die Verwendung der Anzeigenerweiterungen verursachen keine zusätzlichen Kosten.
  • Leistungsdaten und Relevanz erhöhen sich sehr oft.
  • Es sind mehrere Formen für verschiedene Anforderungen vorhanden.

Quelle: Google Ads Interface

 

Kein Conversion-Tracking

Werbung schalten alleine reicht nicht aus, jeder Werbetreibende muss einen Überblick darüber haben, wie erfolgreich das Ganze überhaupt ist. Da kommt das Conversion-Tracking ins Spiel.

Denn dadurch können wichtige Fragen geklärt werden:

  • Über welche Keywords kommen die Kunden?
  • Welche Suchanfrage verwenden die Nutzer?
  • Über welche Gerät kommen die User?
  • An welchem Standort befindet sich die Zielgruppe?
  • Welche Art meiner gewünscht Conversion hat statt gefunden?
  • Welche Werbekanäle waren an der Conversion beteiligt

Um aber zu bestimmen was eine Converion genau darstellt, steht im Google Ads Interface eine Auswahl verschiedener vordefinierter Conversion bereit.

Quelle: Google Ads Interface

Website

Beinhaltet jegliche Interaktionen, die der Nutzer auf der Webseite ausführen kann.
Beispiele: Bestellungen, Kontaktanfragen, Anmeldungen zum Newsletter

 

App

Hier werden die festgelegten Aktionen der Nutzer innerhalb der entsprechenden App gemessen.

 

Anrufe

Hiermit lässt sich festlegen, ab welcher Gesprächsdauer Google Ads ein Telefonat als erfolgreiche Conversion wertet.

 

Import

Sollen Conversion außerhalb des Google Ads-Kontos gemessen werden, steht diese Funktion zur Verfügung. So bietet sich die Möglichkeit Messungen aus Google Analytics oder auch aus externen Diensten, die nicht zu Google gehören vorzunehmen.

 

Gebotsstrategien haben nicht genügend Conversion-Daten

Google gibt einige Auswahlmöglichkeiten bereits vor. Jedoch ist es wichtig dabei zu wissen, dass die meisten Gebotsstrategien unbedingt Conversion-Daten benötigen. Dazu sind mindestens 15 Conversions innerhalb von 30 Tagen notwendig. Je mehr Daten den Google Kampagnen dabei zur Verfügung stehen, umso besser funktionieren dann auch die Gebotsstrategien. Wenn also zu wenig Conversion-Daten vorliegen, wird der Algorithmus immer defensiver und stellt die CPC-Gebote von den Keywords weiter runter. Irgendwann wird die Kampagne inaktiv. Dadurch ensteht der Eindruck bei den Werbetreibenden, dass sich Google Ads nicht rentiert. Doch das wäre sehr wahrscheinlich der Fall gewesen, hätte Google mehr Daten zur Verfügung gehabt. Dieses Phänomen tritt gerade dann auf, wenn Werbetreibende das erste Mal Google Ads verwenden und ihre Kampagnen aufsetzten. Daher sollten solche Gebotsstrategien erst dann verwendet werden, wenn im Monat mehr als 30 Conversions erzielt wurden. Gerade zu Beginn ist es besser auf eine manuelle Strategie setzen, um dann auf eine andere passende Gebotsstrategie zu wechseln.

 

Gebotsanpassungen werden nicht genutzt

Die Gebotsanpassungen sind ein sehr guter Hebel, um die eigenen Kampagnen anzupassen und diese noch wirksamer zu gestalten. Auch lässt sich an dieser Stelle einiges an Werbebudget einsparen, ohne einen großen Leistungsverlust der Kampagnen hinnehmen zu müssen. Gerade unrentable Keywords oder nicht konvertierende Zielgruppen können an dieser Stelle sogar ausgeschlossen werden.

 

Keine Regelmäßigkeit

Besonders bei den Suchanfragen fällt auf, dass die Keywords einmal gebucht werden und dann aber nicht weiter geprüft werden. Gerade an dieser Stelle sollte regelmäßig optimiert werden, was nicht nur zu mehr und relevanten Suchanfragen führt, sondern auch die Werbekosten senkt. Es darf nicht vergessen werden, dass sich auch oft das Nutzerverhalten, der Wettbewerb oder die Nachfrage verändern.

 

Fazit

Es gibt einige Fehler, die sich recht einfach vermeiden lassen. Am besten setzen sollten die genannten Punkte gleich zu Beginn der Kampagnenerstellung um. Dennoch ist damit die Arbeit noch nicht getan, eine regelmäßige Pflege gehört ebenso dazu. Dafür hat sich ein weiterer unserer Artikel mit der gezielten und regelmäßigen Optimierung auseinandergesetzt:

Quick Wins für eine erfolgreiche Kampagnenoptimierung

2020-08-17T11:06:45+02:0011. Juni, 2020|Google Ads (ehem. Adwords)|

Über den Author:

Jan Fölz ist seit 2018 als Junior Digital Marketing Consultant bei der Damcon.

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